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Tiefe Emotionen in Licht und Schatten


Carolin Elsner (Amalia) und Tobias Gondolf (Franz) im spannungsreichen Spiel (Foto links). Die Eingangsszene, in deren Licht- und Schattenspiel Franz, Karl (Ekrem Ergün) und Vater Maximilian (Manfred Rieger) stehen (o.r.). Räuberbandenszene mit Markus Hennes, Tobias Hübsch, Ionut Chiriac und Ekrem Ergün (v.l.). (Fotos: Andrea Gündling)

(ag) Die Badische Landesbühne brachte am gestrigen Donnerstagabend „Die Räuber“ von Friedrich Schiller nach Eberbach – in Schwarz und Weiß inszeniert von Evelyn Nagel, brillant umgesetzt durch die badische Schauspieltruppe.

Nicht für schwache Nerven geeignet war die energiegeladene Aufführung des Dramas in der Stadthalle (schon wegen der tonalen Effekte, allein wegen der szenischen Darstellung der Gewaltakte), in welchem tiefe „emotio“ zu verzweifelten Taten und schließlich zum Hoffnung entzogenen tragischen Ende führt, schauspielerisch realisiert durch eine Hochleistung aller Darsteller, dramatisch kontrastiert und von der Ausstattung her gekonnt ins Moderne gesetzt.

Friedrich Schiller betont in seinem ersten (in Mannheim 1782 uraufgeführten) Schauspiel den Freiheitsgedanken, und nur aus entsetzlicher Verzweiflung wendet sich Schillers Karl Moor einer Räuberbande als ihr Hauptmann zu, um diese zu finden, aber auch Rache zu finden, da eine Intrige seines Bruders Franz ihn vom Vater entzweit hatte. Doch seine Ideale entgleiten ihm. Er verliert letztlich alles, auch seine Amalia. Wie es um seine wahre Freiheit bestellt ist, bleibt rätselhaft. Schwebt über allem dazu das Memento mori eines Werkes der Genieepoche. Und so wirft Schillers künstlerisch genialer Fünfakter über Gefühlsabgründe Fragen auf.

Ganz Sturm und Drang leisteten die Schauspieler viel. Tobias Gondolf setzte den Franz Moor kraftvoll, teils erschütternd böse durch. Ekrem Ergün zeichnete die Zerrissenheit, die Verzweiflung der Figur Karl Moor glaubhaft nach und Carolin Elsner als Amalia von Edelreich nahm man die unschuldige Haltung einer Liebenden ganz und gar ab. Das zahlreich erschienene Publikum dankte es mit heftigem Zuspruch und Applaus.

Infos im Internet:
www.dieblb.de


23.10.09

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