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SPD Waldbrunn zu alter Stärke führen


Der neue Vorstand der SPD Waldbrunn von links: Schriftführer Norbert Bienek, 1. Vorsitzender Bürgermeister Klaus Schölch, Beisitzer Waldemar Kessler, 2. Vorsitzender Heinz-Dieter Ihrig, Beisitzer Rainer Ihrig, Gerd Haas und Wolfgang Diemer, Kassier Dieter Wiersdorf und Kreisvorsitzender Jürgen Graner. (Foto: Hofherr)

(hof) Für manche doch überraschend, erklärte Bürgermeister Klaus Schölch seine Bereitschaft, erneut den Vorsitz innerhalb der SPD Waldbrunn zu übernehmen. Bei den geheimen Wahlen votierten anschließend 95,2% der anwesenden Mitglieder für das Gemeindeoberhaupt.

Nachdem der bisherige Vorsitzende Wilfried Münch sein Amt aus persönlichen Gründen bereits 2008 niedergelegt hatte, mussten die Waldbrunner Genossen eine neue Führungspersönlichkeit finden. Interne Querelen und ein schlechtes Wahlergebnis bei den Kommunalwahlen machten die Suche nach einem neuen Vorsitzenden nicht leichter.

Er habe sich die Entscheidung zu kandidieren, nicht leicht gemacht, erläuterte Klaus Schölch den anwesenden Genossen, darunter auch Kreisvorsitzender Jürgen Graner. Er habe immer die Meinung vertreten, dass der Parteivorsitz außerhalb der Person des Bürgermeisters liegen solle. Die aktuelle Notsituation und das Gedenken an die Altvorderen der vergangenen vier Jahrzehnte der Sozialdemokratie auf dem Winterhauch, habe ihm nun aber die sachliche Notwendigkeit aufgezeigt, den Vorsitz zu übernehmen. In der Vergangenheit seien auch lokal viele Fehler gemacht worden, die zu derzeitig schlechten Position der SPD Waldbrunn beitragen. Es gelte nun, in den kommenden zwei Jahren mit großer Leistung dazu beizutragen, der Waldbrunner Sozialdemokratie wieder die Anerkennung in der Bevölkerung zu verschaffen, die viele Jahre üblich war. Auch bundes- und landespolitisch sei einiges falsch gelaufen, bekannte Schölch selbstkritisch, aber nun gelte es, den Blick nach vorne zu richten, und den Generationenwechsel, auch im Ortsverein einzuleiten. Nur wenn alle zusammenarbeiten, finde die SPD wieder zu alter Stärke, so Schölch abschließend.

Die vom Kreisvorsitzenden Jürgen Graner geleiteten Wahlen, erbrachten wie eingangs bereits erwähnt, eine überwältigende Mehrheit für Bürgermeister Klaus Schölch. Zum 2. Vorsitzenden bestimmten die Genossen Heinz-Dieter Ihrig. Die Kasse führt auch künftig Dieter Wiersdorf. Als Schriftführer wird Kreisrat Norbert Bienek im Vorstand vertreten sein. Die Beisitzer sind Birgit Thompson (Strümpfelbrunn), Rainer Ihrig (Dielbach), Gerd Haas (Waldkatzenbach), Wolfgang Diemer (Schollbrunn), Waldemar Kessler (Weisbach) und Helmut Stöckl (Mülben). Kassenprüfer sind Karlheinz Wetterauer und Helmut Sperling. Als Kreisdelegierte fungieren Norbert Bienek, Herbert Bachert, Helmut Sperling, Ursula Hübner, Guido Schäfer, Ursula Schäfer, Waldemar Kessler und Martina Grimm.

Vor den mit Spannung erwarteten Vorstandswahlen blickten die Waldbrunner Genossen auf die vergangenen Monate zurück, die bei Kommunal- und Bundestagswahlen schwere Niederlagen mit sich brachten. Bei den Gemeinderatswahlen konnte man zwar die Zahl der Sitze im Kommunalparlament halten und erneut sieben Vertreter entsenden. Allerdings habe man 10% verloren und könne künftig nur noch zwei Mitglieder in den verschiedenen Ausschüssen stellen. Bei den Wahlen zum neuen Kreistag habe man trotz des Rückzugs von Gerd Teßmer erneut zwei Bewerber in das Gremium entsenden können.

Kreisvorsitzender Jürgen Graner teilte den Waldbrunner Sozialdemokraten das Ergebnis der Urwahl um den SPD-Landesvorsitz im Neckar-Odenwald-Kreis mit. Wie in ganz Baden-Württemberg lag auch hier Nils Schmid deutlich vor seinen Konkurrenten. Er dankte den Parteimitgliedern für ihr Engagement bei den Wahlen. Das Ergebnis bei den Kreistagswahlen habe gezeigt, dass Waldbrunn zusammen mit dem Neckartal nach wie vor eine SPD-Hochburg im Neckar-Odenwald-Kreis sei.

Nach Berichten, Grußworten und Wahlen wurden verschiedene politische Fragen diskutiert. Demnach müsse sich die SPD bei Fragen der Bildungspolitik ganz klar positionieren und der Öffentlichkeit das eigene Konzept vermitteln. Geraden im Zusammenhang mit der Bildung von Werkrealschulen müssen die Waldbrunner Eltern informiert werden, forderte Rainer Ihrig. Die SPD müsse wieder Diskussionen anstoßen und die Bevölkerung mitnehmen, zeigte er sich kämpferisch. Es genüge eben nicht, sich bei Tagungen zu informieren. Vielmehr müsse man sich dem Zeitgeist öffnen und junge Menschen ansprechen. Abschließend forderte er die Genossen auf Verantwortung zu übernehmen und einen Neuanfang zu wagen.

Mit verschiedenen weiteren Diskussionen, bei denen auch die Sozialreformen der SPD für Unmut und einen Parteiaustritt sorgten, endete die Generalversammlung der SPD Waldbrunn.



Infos im Internet:
www.spd-waldbrunn.de


24.11.09

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