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Erlöse aus Flohmarktverkauf für das Diakonische Werk


V.l. Reinhard Nollert, Hans Martin Brück, Elsbeth Nollert, Gerhard Seußler, Hiltrud Schneider-Cimbal, Ursula Hauck, Elsbeth Riedinger, Heinrich Hagendorn und Erika Walter. (Foto: Claudia Richter)

(cr) Seit über 20 Jahren verkaufen freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der evangelischen Kirchengemeinde Flohmarktartikel für wohltätige Zwecke. Zu Beginn war es der Ehepaarkreis der Gemeinde, seit 1998 ist es das inzwischen 20-köpfige Flohmarkt-Team unter der Leitung von Elsbeth und Reinhard Nollert, die alljährlich während des Frühlingsfestes und des Eberbacher Apfeltages Gegenstände zum Verkauf anbieten, die im Vorfeld gespendet wurden.

Die Erlöse sind für Menschen bestimmt, die nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Auch gestern konnte das Team wieder einen Scheck in Höhe von 2.700 Euro für sozial benachteiligte Mitbürgerinnen und Mitbürger weitergeben.
Bereits seit sechs Jahren spendet die Gruppe um das Ehepaar Nollert das Geld dem Diakonischen Werk mit Dienststelle in Eberbach. Hans Martin Brück, Leiter des Diakonischen Werkes in Eberbach, und Dipl.-Sozialarbeiter Gerhard Seußler freuten sich über diese Spende, die in diesem Jahr die zweite des Teams ist und deren Höhe sich somit auf über 5.500 Euro summiert. Mit diesem Geld könne weiterhin Menschen, die in Not geraten sind, geholfen werden, versicherten die Diakoniemitarbeiter.

Aber nicht nur mit Geldbeträgen oder Lebensmittelgutscheinen wird den Menschen geholfen, die in der Dienststelle in der Friedrichstraße um Unterstützung bitten. Ein Schwerpunkt ist die Hilfe beim Stellen von Anträgen. Brück stellte fest, dass beispielsweise bis Ende November insgesamt 110 Personen beraten wurden, die Hartz-IV-Empfänger sind. Nach Antragsstellung können die Betroffenen mit monatlich 215 Euro bis 359 Euro Unterstützung zuzüglich Zuschüsse für Unterkunft oder ähnliches rechnen. Laut Gesetzgeber ist das genügend Geld für die Grundsicherung. Die Mitgliedschaft in Vereinen sei für viele Familien unbezahlbar, für ein Fahrrad müsse ein Kind etwa 100 Monate sparen. Einsparungen fänden an Essen oder an dringend benötigter Kleidung statt. "Die Schere zwischen den Armen und Reichen wird immer größer", sagte Hans Martin Brück. Auch Dekanin Hiltrud Schneider-Cimbal stellte klar heraus, dass immer mehr Menschen Hilfe brauchen. Dem Team dankte sie für die großzügige Spende. "Das Geld wird hier sehr gewissenhaft und gut verwaltet", so die Pfarrerin.

Auch im kommenden Jahr ist wieder eine Teilnahem an Flohmärkten geplant. Gesammelt werde dafür ganzjährig unter anderem Kleidung, Wäsche oder Kleingeräte. Informationen hierzu gibt es unter Tel. (06271) 5206 bei Reinhard Nollert oder (06271) 1638 bei Hildegard Woldrich.

Hilfe und Beratung beim Diakonischen Werk, Dienststelle Eberbach in der Friedrichstraße 14 gibt es unter Tel. (06271) 92640.

09.12.09

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