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Grußwort des Bürgermeisters zum Jahreswechsel

(hr) Heute geht das Jahr 2009 zu Ende. Zum Jahreswechsel hat uns Eberbachs Bürgermeister Bernhard Martin ein Grußwort übermittelt, das wir hier im Wortlaut wiedergeben:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Jugendliche, liebe Kinder,

ein seltsames Jahr, dieses 2009. So vieles, was nicht so recht zueinander zu passen scheint:

  • Deutsche Soldaten in Afghanistan, aber Politik und Öffentlichkeit tun überrascht, wenn dabei Menschen zu Tode kommen
  • Eine weltweite Wirtschaftskrise, aber alle tragen wir unbekümmert unser Geld in die Geschäfte
  • Ein dramatischer Einbruch der öffentlichen Finanzen, aber überall nichts als Baustellen
  • Der Staat nimmt soviel Schulden auf wie noch nie, aber er schenkt jedem Geld, der sein intaktes Auto verschrotten lässt
  • Ein historisch niedriges Zinsniveau, aber alles redet von Inflation
  • Eine angebliche Schweinegrippe-Pandemie, aber die Leute wollen sich einfach nicht impfen lassen
– auf den ersten Blick nur Widersprüche, soweit das Auge reicht. Ganz harte Nüsse, auch für noch so kühle Köpfe.

Für uns im Gemeinderat, bei der Stadtverwaltung und den Stadtwerken geht es dabei immer darum herauszufinden: Wie sind die Auswirkungen all dieser Entwicklungen auf unsere kleine Eberbacher Welt? Welche Schlussfolgerungen müssen wir daraus ziehen und welches sind die richtigen Entscheidungen? Um es auf den Punkt zu bringen: wir haben uns dazu entschieden, auch in der Krise vernünftige Investitionen zu tätigen. Das ist nicht nur momentan gut für die Konjunktur, sondern auch auf lange Sicht der richtige Weg. Auch, wenn wir dafür neue Schulden aufnehmen müssen. Natürlich belasten wir damit künftige Generationen von Steuerzahlern. Aber genau die haben auch den langfristigen Nutzen aus unseren heutigen Investitionen - ob nun aus der neuen Kläranlage, aus Erweiterung und Umbau des Gymnasiums, aus der Neuordnung in den Sanierungsgebieten Neckarstraße/Brückenstraße und Güterbahnhofstraße: alles Maßnahmen zur langfristigen Verbesserung unserer Infrastruktur. Derart langfristig angelegte Entscheidungen sind, sobald sie Wirklichkeit geworden sind, nicht wieder rückgängig zu machen. Sie prägen für lange Jahrzehnte das Gesicht unserer Stadt. Für die Entscheidungsträger – Bürgermeister und Gemeinderat – bedeutet dies eine immense Verantwortung Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber, der wir gerecht werden wollen und müssen. In Vorbereitung solch weit reichender Entscheidungen ziehen wir daher regelmäßig Fachleute zu Rate, und wir befragen und beteiligen oft und gerne interessierte Menschen aus der Bevölkerung. So geschehen beispielsweise beim Wettbewerb um die Gestaltung von Neckarstraße/Brückenstraße, bei der Entwicklung unserer Klimaschutzstrategie „Prima Klima in Eberbach“ oder auch bei der Untersuchung unserer Innenstadt als Einkaufs- und Dienstleistungsstandort – stets war dabei auch Ihre Meinung gefragt. Aber nicht, dass wir uns falsch verstehen: Keiner will die Verantwortung auf irgendwelche Fachleute oder auf die Bevölkerung abwälzen! Sie haben uns gewählt, damit wir die Entscheidungen treffen und verantworten, und das ist auch gut so.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, über Vieles möchte ich Sie gerne eingehender informieren, als dies hier möglich ist. Eine gute Gelegenheit dazu ist unser Neujahrsempfang am Sonntag, 10. Januar 2010 um 11.30 Uhr im Großen Saal der Stadthalle. Ich lade Sie herzlich dazu ein!

Morgen beginnt das neue Jahr. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien, dass es ein gutes Jahr für Sie wird. Unsere Gedanken sind bei unseren Mitmenschen, die Kriege, Katastrophen, Krankheit oder Einsamkeit erdulden müssen. Seien wir dankbar, wenn wir mit Gottes Segen aus eigener Kraft unsere Geschicke selbst bestimmen können und machen wir das Beste aus unseren Möglichkeiten. Gerade, weil auch 2010 verspricht, ein eher unübersichtliches und widersprüchliches Jahr zu werden, schließe ich mit dem Appell des großen deutschen Philosophen Immanuel Kant: „Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“. In diesem Sinne also, und wie schon vor einem Jahr um diese Zeit:

Augen AUF – und durch!

Herzliche Grüße,
Ihr Bernhard Martin



31.12.09

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