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Gemeinde zeigte sich lebendig und selbstbewusst


(Fotos: Gustel Mechler)

(aum) Das Traditionsereignis Neujahrs- und Neubürgerempfang der Gemeinde Schönbrunn wird – wie versprochen- auch unter Bürgermeister Jan Frey fortgeschrieben. Zum 22. Mal trafen sich vorgestern die Bürger der fünf Ortsteile, um auf das verflossene Jahr zurückzublicken, Perspektiven fürs neue Jahr zu eröffnen und verdiente Mitbürger auszuzeichnen.

Die Raingartenhalle in Haag war bis auf den letzten Platz gefüllt, draußen wurden die Parklätze rar. Schönbrunn präsentierte sich auf der Bühne und im Saal vor Gästen und Neubürgern als eine lebendige und selbstbewusste Gemeinde.
Bürgermeister Frey hatte nur bei der Terminwahl mit einer Tradition gebrochen: Statt am Dreikönigstag wurde der Neujahrempfang um einen Tag vorverlegt, um Terminüberschneidungen mit Vereinen der Verbandgemeinde zu vermeiden und mehr Zeit für persönliche Gespräche beim anschließenden Stehempfang zu gewinnen. Abweichend vom offiziellen Programm eröffneten also die Schönbrunner Sternsinger den Abend und konnten dabei auch schon die ersten Scherflein für ihre diesjährige Aktion einsammeln.

Nach seinem sehr detaillierten Jahresrückblick auf 2009 im letzten Amtsblatt des vergangenen Jahres, fasste Bürgermeister Jan Frey sich beim Neujahrsempfang entsprechend kürzer. Kaum in 2010 angekommen zeige der kommunale Kalender aber schon wieder den Alltag an.
Glücklicherweise hätten aber wichtige Aufgaben noch im alten Jahr abgehakt werden können. Dazu zählte Frey die Flurbereinigung im Schönbrunner Wald, die mit dem Vollzug im Grundbuch formell beendet wurde und dessen Bewirtschaftungsmöglichkeiten sich nun wesentlich verbessert hätten.
Auch in der Schulpolitik hat Schönbrunn im letzten Jahr entscheidende Weichen gestellt. Mit der Bildung eines gemeinsamen Schulbezirks mit der Stadt Eberbach wurden die bereits bestehenden Strukturen fortgeschrieben und die dortige Möglichkeit der Aufrüstung der Haupt- zur Werkrealschule unterstützt. .
Eigene Entwicklungsmöglichkeiten boten sich dagegen beiden kommunalen Kindergärten Schönbrunns. Hier wurden die Möglichkeiten genutzt, das Angebot auf Hort und Ganztagesbetreuung auszudehnen.

2009 war für Schönbrunn auch ein „wahlreiches“ Jahr, das auf kommunaler Ebene wesentliche Veränderungen im Gemeinderat brachte. 2009, so Jan Frey, erwies sich auch als Jahr der Ausschüsse. So wurden etwa erstmals mit dem Ausschuss für „Bau, Technik und Umwelt“ ein beschließender Ausschuss gegründet. Ein Novum war die Einrichtung des zeitlich befristeten Umlegungsausschusses „Baumgartenstraße“.
Ein Dauerthema in Schönbrunn sei die Breitbandversorgung im kleinen Odenwald. Jan Frey hofft, dass mit der Umstellung des Versorgers Arche Netvision auf den 5-GHz-Bereich und Softwarekorrekturen künftig eine leidliche flächendeckende Versorgung der Gemeinde gewährleistet ist.
Der Ausblick von Bürgermeister Jan Frey auf 2010 zeigte auf, wie viel aber noch zu tun bliebe. Er hoffe, dass trotz der unsicheren Prognosen zur künftigen Finanzausstattung der öffentlichen Haushalte zumindest die notwendigsten Maßnahmen der kommunalen Daseinsvorsorge noch finanzierbar bleiben.

Mit dem Haushalt 2009 wird sich der Gemeinderat noch im Januar befassen, so versprach er. Ohne gesicherte Haushaltsdaten wäre dessen Aufstellung im alten Jahr aber einfach nicht zielführend gewesen. Konkrete Eckdaten konnte er zwar noch nicht nennen, allerdings werde es 2010 ohne Neuverschuldung nicht möglich sein, auch nur die notwendigsten Vorhaben zu finanzieren.
Würden die Maßnahmen aber geschoben, so gingen der Gemeinde und damit allen Bürgern Zuschussmittel in nicht vertretbarem Umfang verloren, und die unabdingbaren Investitionen müssten später ausschließlich über Eigenmittel finanziert werden.
Mit vereinten Kräften von Bürgerschaft, Gemeinderat und Verwaltung werde Schönbrunn aber, so Bürgermeister Jan Frey, die finanziellen Klippen umschiffen.

Der Erlös aus der sehr erfolgreichen Veranstaltung „Lebendiges Schönbrunn“ im letzten Jahr, immerhin 4.100 Euro, wurde zu Gunsten von vier wichtigen Einrichtungen der Verbandsgemeinde verteilt. 2.000 Euro gingen an die Ortsgruppe des DRK als Basis für die Anschaffung eines eigenen Rettungsfahrzeugs, je weitere 700 Euro an die Kindergärten „Villa Kunterbunt“ in Haag und „Sonnenhalde“ in Moosbrunn und an die Bildungswerkstatt der Grundschule Schönbrunn (Bild oben links).

Neben den offizielle Reden wurde den Gästen des Neujahrsempfangs vom Männer- und Frauenchor des MGV Schönbrunn sowie verschiedenen Gruppen der Jazztanzabteilung des SV Moosbrunn (Bild oben rechts) ein buntes Rahmenprogramm geboten. Über die zahlreichen Ehrungen berichten wir gesondert.

Für die örtlichen Vereine bzw. die beiden Kirchen führten Gabriele Roselieb vom SV Moosbrunn und Kirchengemeinderat Markus Wäsch ins neue Jahr.

07.01.10

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