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Bis 2 Uhr Betrieb in der Au


Auf dem Kuckucksmarkt müssen die Lichter nicht um Mitternacht ausgehen. (Foto: Archiv)

(hr) Eine Satzung für den Betrieb des Eberbacher Kuckucksmarktes hat heute der Gemeinderat beschlossen. Dabei ging es auch um die Festsetzung der Öffnungszeiten für die Marktstände und Zelte auf dem fünftägigen Volksfest, das alljährlich Ende August in der Au stattfindet. Bereits im Vorfeld hatte das Vorhaben der Stadtverwaltung, den Markt an allen Tagen um Mitternacht zu schließen, für Wirbel gesorgt.

Im Dezember hatte das Kulturamt neue Platzmietverträge an die Standbetreiber verschickt, in denen die täglichen Öffnungszeiten statt bis 2 Uhr nur noch bis 24 Uhr angegeben waren. Durch einen Beitrag im Forum des EBERBACH-CHANNEL (Diskussion s.u.) kam die Sache an die Öffentlichkeit. Prekär daran war vor allem, dass der Gemeinderat, der über die Öffnungszeiten zu beschließen hat, gar nichts von den neuen Vertragsregeln wusste. Die Verwaltung hatte die Verträge vorab verschickt, ohne die Standbetreiber auf den noch ausstehenden Ratsbeschluss und damit die fehlende Rechtsverbindlichkeit der Neuregelung hinzuweisen. Rechtsamtsleiter Lothar Jost und Kulturamtsleiter Tobias Soldner übernahmen für diesen Fauxpas die Verantwortung und baten das Stadtparlament heute um Entschuldigung.
Soldner erläuterte den Grund für den vorgeschlagenen frühen Betriebsschluss. Nach seiner Aussage hätten diesen Wunsch gut 90 Prozent der Standbetreiber geäußert. Sie könnten nämlich nach Mitternacht kaum noch Umsätze generieren, müssten aber laut Marktfestsetzung ihren Stand bis 2 Uhr zumindest beleuchten. In der Tat spielt sich das Leben auf dem Markt nach 0 Uhr vor allem an den Getränkeständen und in Zelten ab. Und genau deren Betreiber - häufig Eberbacher Gastronomen - wären die Leidtragenden kürzerer Betriebszeiten. Im Rat einigte man sich heute darauf, den Betrieb der Stände weiterhin an jedem Tag bis 2 Uhr zu genehmigen. Für Marktbeschicker, die früher schließen wollen, soll die Öffnungs- und Beleuchtungspflicht der Stände um 24 Uhr enden.

Die heutigen Beschlüsse beinhalten auch die Festlegung neuer Platzentgelte. Losstände zahlen beispielsweise künftig pauschal 850 Euro, größere Fahrgeschäfte zwischen 1.200 und 2.100 Euro, Imbissbuden ab 93 Euro je Laufmeter, Verkaufsstände 37,50 Euro je Laufmeter. Eine Ausnahmeregelung beschloss der Gemeinderat für die Karnevalgesellschaft Kuckuck (KGK), die auf dem Kuckucksmarkt das Mostzelt betreibt und damit einen Großteil der alljährlich für die Fastnachtszeit nötigen Finanzmittel erwirtschaftet. Die KGK muss künftig 2.800 Euro als Platzentgelt für ihr Zelt bezahlen (bisher 1.200 Euro). Da die Narren aber der einzige Eberbacher Verein mit ehrenamtlichen Helfern auf dem Kuckuckmarkt sind, wird die Stadt ihnen 1.600 Euro als Vereinsförderung wieder zurückerstatten, damit die Platzmiete unterm Strich gleich bleibt.

Infos im Internet:
www.ebch.info/forum.php?action=zeige_thema&id=17057&thread=Kuckucksmarkt%202010&reply=200


28.01.10

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