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Millionenauftrag an Michael Gärtner - Pflastersteine vor der Kirche bleiben


"Neuer Markt" (o.l.), Neckarstraße (o.r.) und "Synagogenplatz" sind Gegenstand künftiger Baumaßnahmen. (Fotos: Hubert Richter)

(hr) Einen Auftrag für Tiefbauarbeiten im Sanierungsgebiet "Neckarstraße I" im Volumen von knapp 1,3 Millionen Euro vergab der Gemeinderat gestern Abend an das Eberbacher Bauunternehmen Michael Gärtner.

Die Firma hatte in der Ausschreibung für die Bauabschnitte 5 bis 7 das günstigste Angebot von fünf Bietern abgegeben. Das Paket beinhaltet Straßenbaumaßnahmen im Bereich Odenwaldstraße und Bahnhofstraße (jeweils Anschluss an den "Neuen Markt"), den Ausbau der Neckarstraße zwischen Kreisverkehr und neuer Querspange (Brückenstraße) sowie die Gestaltung der Plätze "Neuer Markt" und "Synagogenplatz".

Die Auftragssumme liegt um rund 300.000 Euro günstiger als die Kostenschätzung im Herbst 2009. Somit wird eine im Oktober bekannt gewordene Kostensteigerung (wir berichteten) bei den Bauabschnitten 1 bis 4 wieder ausgeglichen. Die Ursache für die Mehrkosten damals waren vor allem Gewölbekeller, die im Bereich der neuen Querspange ans Tageslicht kamen und zuvor unbekannt waren.
Eine kleine Panne in der neuen Ausschreibung räumte Eckhard Krimmelbein vom beauftragten Planungsbüro aus Bad König ein: Ein im Leistungsverzeichnis fehlender Gehweg musste nun per Nachtragsvereinbarung mit der Firma Gärtner in den Auftragsumfang aufgenommen werden.

Über drei Einzelpunkte der Baumaßnahme fasste der Gemeinderat gesonderte Beschlüsse: Die Neckarstraße wird gepflastert, aus Kostengründen war eine Asphaltschicht in der Diskussion gewesen. Der Synagogenplatz wird, wie bisher geplant, als ebener Platz mit einer Treppenanlage zur Adolf-Knecht- und zur Weidenstraße hin ausgeführt, und vor der Evangelischen Kirche wird das vorhandene Pflaster beibehalten. Hier hatten die Planer vorgeschlagen, das künftige Pflaster des "Neuen Markts" bis zur Einmündung der Backgasse in die Hauptstraße zu verlegen, um die Dreiecksform des Gesamtplatzes besser zur Geltung zu bringen. Durch die Beibehaltung des alten Pflasters können rund 22.000 Euro eingespart werden. Als nachteilig empfinden die Gegner dieser Sparlösung allerdings den künftigen Übergang von der neuen zur alten Pflasterung im Bereich der Bahnhofstraße.

Die Gesamtkosten im Sanierungsgebiet werden nun auf gut 3,3 Millionen Euro geschätzt. Gut 900.000 Euro werden als Förderung aus dem Sanierungprogramm erwartet, so dass die Stadt etwa 2,4 Millionen Euro selbst schultern muss. Die Arbeiten sollen bis Ende dieses Jahres fertig sein.

Diskussion im Forum

29.01.10

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