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Gemeinderat ist ein Baum


Links die konventionelle Darstellung des Baumaufbaus mit einer Baumscheibe, rechts die anschauliche Mitmach-Aktion von Christl Hock. (Fotos:Richter)

(hr) Zwei Leute bilden den harten Kern, vier weitere das Splintholz drumherum. Dann noch eine Gruppe für den Bast und ganz außen ein Menschenring für die schützende Borke. So anschaulich wurde dem Gemeinderat der Aufbau eines Baumstammes bisher noch nicht vor Augen geführt wie bei der Waldpädagogik-Performance zum Mitmachen von Försterin Christl Hock im Rahmen des Waldbegangs am 12.Oktober.
Unter Führung von Stadtförsterei-Leiter Siegfried Riedl und Forstamtsleiter Dr.Georg Bungenstab informierten sich Stadträtinnen und Stadträte, beratende Ausschussmitglieder sowie Verwaltungsmitarbeiter schwerpunktmäßig über die Erholungseinrichtungen im Stadtwald. Den frühen Abend verbrachte man im Holdergrund, wo mit Wildschaugehegen, Hütten, Lehrpfaden, Spazierwegen, Brücken und Grillplätzen seit Jahrzehnten ein konzentriertes Naherholungsgebiet besteht.
Manche der Einrichtungen, die in den 60er und 70er Jahren geschaffen wurden, sind inzwischen aufgrund knapper Finanzmittel und Personalmangel in einen schlechten Zustand geraten. Um sie wieder herzustellen und dauerhaft in Schuss zu halten, ist ein beträchtlicher Aufwand erforderlich, der von der personell abgespeckten Stadtförsterei nur nach und nach zu erbringen ist. Dennoch konnte Siegfried Riedl bereits einige Leistungen der vergangenen Jahre vorweisen, die teils unter Beteiligung der "Royal Engineers", des Bürger- und Heimatvereins und Schulklassen zustande kamen wie die Erneuerung des Zauns am Schwarzwildgatter und die Restaurierung des Vogellehrpfads. Die Forstverwaltung plant den Abbau einer nicht mehr benötigten Fußgängerbrücke über den Holderbach und die Neuanlage eines Grillplatzes an der Stelle der ehemaligen Kneippanlage.
Am Itterberg wurde anschließend die erneuerungsbedüftige Wasserleitung zum Brunnen an der Kaiser-Wilhelms-Linde sowie die durch einen umgestürzten Baum zerstörte Waldquellen-Anlage angesprochen.
Mit den finanziellen Aspekten der Erholungseinrichtungen wird sich der Gemeinderat noch im Rahmen der Haushaltsberatungen befassen müssen. So wird es notwendig sein, Schwerpunkte und Prioritäten zu setzen, zumal der Forsthaushalt im kommenden Jahr aufgrund der Sturmschäden in weiten Teilen Europas rund 700.000 DM weniger Einnahmen wird verkraften müssen, wie Bürgermeister Bernhard Martin ankündigte.

13.10.00

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