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Gemeinderat will Tempo 30 in der Hirschhorner Landstraße

(csh) Auf Grund des hohen Verkehrsaufkommens in der Hirschhorner Landstraße und den damit gegebenen Verkehrsgefährdungen sowie hohen Lärmemissionen wurde in den vergangenen Jahren wiederholt versucht, eine verkehrsrechtliche Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h zu erwirken, die aber von den zuständigen Behörden stets abgelehnt wurde. Das Verkehrsaufkommen ist nun seit Fertigstellung und Inbetriebnahme der L 2311 noch einmal deutlich gestiegen, wie Verkehrszählungen eindeutig bewiesen haben.
Waren im Juni 1997 noch insgesamt 8.828 Kraftfahrzeuge gezählt worden, so hatte sich die Anzahl im April dieses Jahres auf 12.100 Kraftfahrzeuge erhöht, davon 9,5 % Schwerlastverkehr. Dies bedeutet eine erneute Mehrbelastung der Anwohner und gibt Anlass, den Antrag auf 30 km/h erneut zu stellen, verbunden mit der Forderung nach geeigneten Maßnahmen zum Lärmschutz und zur Lärmminderung.
Der Gemeinderat war sich in seiner heutigen Sitzung ohne Diskussion darüber einig, in Abstimmung mit den zuständigen Fachbehörden sicherzustellen, dass private Lärmschutzmaßnahmen bezuschusst werden und lärmmindernde Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Verkehrsflächen durchgeführt werden sollen.
Nicht ganz so einig war man sich über die Tempo-30-Regelung. Während SPD und AGL einstimmig und überzeugt von der längst fällig gewordenen Notwendigkeit dieser Regelung zustimmen konnten, war von den Freien Wählern die Vermutung zu hören, dass durch die Verbesserung der Fahrbahnqualität bereits eine Lärmverringerung zu erwarten sei. Marcus Deschner (CDU) lehnte eine Tempo-30-Regelung unter schwer nachvollziehbaren Bedenken ab. Auch die Berechnungen von Stadträtin Christa Wernz (SPD) und Stadtrat Christian Jacobi (CDU), welchen zeitlichen Unterschied es im günstigsten Fall ausmachen könne, ob man mit 30 km/h oder mit 50 km/h durch die Hirschhorner Landstraße fahre, konnte hier zu keiner Einsicht verhelfen.
Während die Fraktion der FWV dann doch einstimmig den Antrag annehmen konnte, blieb es beim endgültigen Abstimmungsergebnis bei der einen Gegenstimme in der CDU - Fraktion. Bleibt zu hoffen, dass das Straßenbauamt dem Wunsch des Gemeinderates unter den veränderten Grundvoraussetzungen dieses Mal offener gegenübersteht.

19.10.00

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