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Vernissage mit Rekordbesuch


"Zwei Frauen - zwei Welten" ist der Titel der neuen Ausstellung in der Volksbank; links Gisela Kühnle und Christina Frey, die die Vernissage musikalisch umrahmten (Fotos:Richter)

(hr) (ra) Einen Besucherrekord verzeichnete die Volksbank Eberbach-Hessisches Neckartal bei der Vernissage zur Ausstellung „Zwei Frauen – zwei Welten“ am Donnerstag, 23.November. „Kunst spiegelt das Leben!“ Mit diesem Satz spielte der Vorstandsvorsitzende Herbert Hinterschitt auf die unterschiedlichen Biografien der beiden Künstlerinnen an, deren Werke gegensätzlicher nicht sein könnten.
Zunächst die Gemeinsamkeiten: Beide Frauen haben einen Bezug zu Eberbach. Ingrid Schäfer-Kott ist hier geboren, Clara Frey wohnt ganz in der Nähe, in Schwarzach. Beide sind autodidaktisch zur Kunst gekommen, beherrschen jedoch ihr Handwerk. Beide haben Mann und Kinder und sind leidenschaftliche Gärtnerinnen, womit sich das Verbindende auch schon erschöpft.
Ingrid Schäfer-Kotts Arbeiten sind farbige, reliefartige Bilder mit spielenden Kindern, tanzenden Pärchen und bunten Sternen. Mit Draht aufgesteckte Bällchen machen aus Bildern Objekte. Alles wirkt freundlich und einladend. Stimmige Details zeigen an, dass es sich keinesfalls nur um Spielereien handelt: Lautet das Thema „Singles“, bringen aufgeklebte 45er-Schallplatten, ebenfalls „Singles“, neben dem Doppelsinn den passenden Text, z. B. „lonely heart“. Paradiesische Zustände stehen neben Großstadtattributen, wie Wolkenkratzern und Ampeln, so dass Stefan Ackermann, der in Mannheim Kunst unterrichtet, in seinen Werkerläuterungen von „expressivem Vitalismus“ sprach.
Clara Freys Bilder enthalten nichts Gegenständliches. „Mauritius“ leuchtet in ineinandergreifendem Grün und Blau. Man mag „Meer“ oder „Vegetation“ assoziieren. „Was willst Du mir zeigen?“ empfahl Hinterschitt, die Bilder zu befragen. „Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn es nicht gleich beim ersten Bild klappt!“ Interessant ist es allemal, zu beobachten, wie die Flächen zwischen Undurchdringlichkeit (sehr dick aufgetragene Farbe) und Transparenz (hauchdünn aufgetragene Farbe) schwanken.
Für die musikalische Unterhaltung der Gäste sorgten Christina Frey, eine Enkelin von Clara Frey, und Gisela Kühnle. Die Duette waren erst klassisch, dann jazzig. Auch hier waren also zwei Welten im Spiel.
Die Ausstellung ist bis 15. Dezember zu sehen.

23.11.00

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