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Großprojekt als Chance für Privatwald-Besitzer


In dichten Fichtenwäldern schlummern Holzreserven; Projektassistent Rüdiger Roos wird mit modernster Technologie zu Werke gehen, wie hier mit der elektronischen Messkluppe (Fotos:Richter)

(hr) Im Januar werden Privatwaldbesitzer im Bereich des Eberbacher Forstamtes Post bekommen, in der sie auf die Chance hingewiesen werden, jetzt ihren Wald nachhaltig, schonend und ökonomisch zu nutzen. Dahinter steckt ein ehrgeiziges Forschungsprojekt unter der für Laien wenig aufschlussreichen Bezeichnung "Informationsoptimierte Rohstoffmobilisierung zwischen Forst- und Holzwirtschaft". Finanziert wird das Projekt von höchster Stelle, nämlich vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung. Federführend ist die Fachhochschule Rottenburg, die im Forstamt Eberbach einen Partner für die Umsetzung des wissenschaftlichen Ansatzes in die Praxis gefunden hat.
Hintergrund des Projektes ist, dass im deutschen Wald gewaltige Holzreserven schlummern. 60 Mio. cbm Holz wachsen nämlich jedes Jahr zu. Davon werden aber nur 40 Mio.cbm genutzt. Der Löwenanteil des nicht genutzten Zuwachses versteckt sich im Kleinprivatwald, wie Projektleiter Prof. Jörg-Dieter Schultz beim heutigen Pressegespräch erläuterte. Wenn diese Reserven mobilisiert würden, müsste weniger Holz importiert werden, und die Waldbesitzer würden ihre Bestände durch die mit der Nutzung einhergehende Pflege zukunftssicher machen.
Bei einer ersten Vorsondierung wurden mehrere hundert Hektar Waldfläche in den Bereichen der Forstbetriebsgemeinschaften "Hoher Odenwald" und "Brombach-Heddesbach" für das Projekt ins Auge gefasst. Jetzt müssen nur noch die Waldesitzer mitmachen. Die Entscheidung dafür sollte nicht schwer fallen, denn Schultz geht davon aus, dass die Maßnahme für die Eigentümer mindestens kostenneutral sein wird. Er hofft sogar auf einen Überschuss, weil das gesamte Verfahren auch auf Wirtschaftlichkeit optimiert werden soll. Auch Arbeit kommt auf die Waldbesitzer nicht zu, denn vom Auszeichnen der Bestände über die eigentliche Holzernte bis hin zum Holzverkauf wird alles im Rahmen des Projekts durch Fachpersonal abgewickelt. Modernste Informationstechnologie soll dabei garantieren, dass die gesamte Logistikkette schnell und reibungslos funktioniert und dass vor allem jeder Waldbesitzer auch das Geld für sein eingeschlagenes und verkauftes Holz erhält.
Die angepeilten Holzreserven befinden sich vor allem im Schwachholzbereich. Dieses Marktsegment ist von den Auswirkungen des Orkans "Lothar" vor einem Jahr kaum betroffen, so dass die Holzvermarktung gesichert scheint. Der Eberbacher Forstamtsleiter Dr.Georg Bungenstab sieht in dem Projekt für die Waldbesitzer insbesondere zwei positive Aspekte: sie bekommen ihren Wald gepflegt und können brachliegende Werte in ihren Waldbeständen realisieren.
Weitere Informationen gibt es unter Tel.(07472) 951234 oder per eMail unter schultz@fh-rottenburg.de.

14.12.00

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