Donnerstag, 23. November 2017

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Entwicklungskonzept bis zum Stadtjubiläum vorgeschlagen


(Foto: Hubert Richter)

(hr) Eine Aufwertung für Zwecke des Tourismus und der Naherholung soll in den kommenden Jahren der Ohrsberg erfahren. Das jedenfalls schlug Bürgermeister Peter Reichert am vergangenen Montag im Eberbacher Gemeinderat vor.

Der Ohrsberg sei eine herausragende Besonderheit der Stadt, sagte Reichert. Nur ganz wenige andere Kommunen hätten einen ehemaligen Fluss-Umlaufberg mitten in der Stadt. Der Ohrsberg werde zu wenig genutzt, meinte der Bürgermeister.

Ihm schwebt ein Konzept vor, das den Grünrahmenplan für den Ohrsberg aus dem Jahr 1989 weiterentwickelt. Schon damals wollte man die Attraktivität des Bergs erhöhen, ohne seine ökologischen Funktionen zu vernachlässigen.
Reichert möchte nun den Ohrsberg als Naherholungsgebiet mit Hilfe eines Fachbüros für Landschaftsplanung weiterentwickeln. Als zeitliches Ziel für die Umsetzung hat er das 800-jährige Stadtjubiläum im Jahr 2027 ins Auge gefasst.

Demnächst soll erst einmal der Gemeinderat darüber beschließen, ob das Projekt in Angriff genommen wird. Dann soll neben der Beauftragung eines Fachbüros die Ermittlung der häufig sehr kleinparzellierten Eigentumsverhältnisse erfolgen. Denkbar wäre auch der Erlass einer Satzung über ein Vorkaufsrecht der Stadt für Grundstücke am Ohrsberg.

Der Vorschlag Reicherts fand zwar Anklang im Rat. Allerdings wünschte man sich, dass zunächst keine Kosten entstehen, denn es gebe wichtigere Angelegenheiten in Eberbach. Als Beispiel wurde der Zustand des Neckarlauers genannt.

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