Montag, 06. Juli 2020

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Schifferverein Eberbach übernimmt Malerarbeiten


(Foto: privat)

(bro) Wenn man an der Stadtmauer in Eberbach entlangschlendert, dann ist sie nicht zu übersehen: die alte französische Kanone aus dem Jahr 1878. Sie steht am Fuße des Pulverturms und gehört seit 1941 zum Bestand der stadtgeschichtlichen Sammlung. Die Kanone ist ein Wahrzeichen der Vergangenheit und damit auch ein beliebtes Fotomotiv. Leider nagt der Zahn der Zeit an ihr.

Der Bürger- und Heimatverein Eberbach (BHV) hat sich der Pflege der Kanone angenommen. 2009 bekamt sie einen neuen Farbanstrich (wir berichteten), 2010 wurden die Räder erneuert (wir berichteten).

Da das historische Geschütz Wind und Wetter ausgesetzt ist, haben die inzwischen zehn Jahre alten Räder gelitten. Dies ist dem Vorsitzenden des Schiffervereins, Helmut Raab, aufgefallen. Er nahm Kontakt zu Günter Lipski, Ehrenvorsitzender des Bürger- und Heimatvereins Eberbach, auf und bot an, sich der Kanone anzunehmen.

Gesagt, getan - kürzlich übernahm der Schifferverein, der auch Pate des Fischerbrunnens ist, den Anstrich. Die Kosten für die Farben und Pinsel zahlte der BHV.

Der Vorsitzende des Bürger- und Heimatvereins, Jens Müller, ließ es sich nicht nehmen, sich persönlich für den Sondereinsatz des Schiffervereins zu bedanken und lud die "Malermeister" zu einem Umtrunk ein, der natürlich nach der Corona-Kontaktsperre stattfinden wird.

24.04.20

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