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Betreff: Parken für Pendler am Bahnhof
Autor: Sim (02.08.2017 11:17)

Hallo!
Als aus Mannheim zugezogener Eberbacher Neubürger pendle ich nun jeden Tag mit dem Zug von Eberbach nach Mannheim zur Arbeit.
Nun meine Frage - gibt es am Bahnhof in Eberbach kostenlose! Parkplätze für Pendler? Leider habe ich noch keine gefunden.

Wäre super, wenn mir jemand Auskunft geben könnte!

Viele Grüße

 
Antwort von eberbacher (02.08.2017 11:54)

Nein gibt es nicht. Wieso sollten auch kostenlose Parkplätze zur Verfügung gestellt werden? Park umsonst an der Bundesstraße oder am Lauer und lauf 5 Minuten

Antwort von Michael (02.08.2017 14:05)

Die Frage ist durchaus berechtigt, schließlich wächst die Zahl der Pendler immer weiter. Wenn das Normalarbeitsverhältnis immer mehr dadurch geprägt wird, dass Menschen zu ihrem Arbeitsplatz pendeln müssen, dann ist es auch eine gesellschaftspolitische Aufgabe dafür Sorge zu tragen Parkgelegenheiten zur Verfügung zu stellen. Die Kosten dafür müssen von der gesamten Gesellschaft getragen werden und können nicht allein den Berufstätigen aufgelastet werden.

Antwort von Martin M. (02.08.2017 15:32)

Was für ein ? Gerede das die Gesellschaft Kosten für Pendler über nehmen soll. Die Frage ist auch: Warum zieht man von Mannheim weg und wird dann zum Pendler der hier in Eberbach umsonst Parken will? Ich bin auch aus einer Großstadt und dort gibt es Pendler Parkplätze, sogar Umsonst, aber außerhalb nicht am Bahnhof oder in der Stadt, da Kostet es überall. Was wollt Ihr den noch alles umsonst?

Antwort von Lupus (03.08.2017 22:17)

Wieso muss das eigentlich wieder zur Grundsatzdiskussion ausarten? Ein einfaches "nein, gibt es nicht, die nächsten sind am Neckar" hätte durchaus seine einfache Frage zu beantworten.

Antwort von Hannak (04.08.2017 14:07)

@Lupus
Genau deshalb, weil es keine gibt, muss das Thema ja im Grundsatz besprochen werden... Gut möglich natürlich, dass das manchem nicht passen mag. Hirschhorn z.B. stellt seinen Bürgern kostenlose Pendlerparkplätze zur Verfügung. Man muss die Meinung der hiesigen CDU, die die Berufspendler mit Gebühren belasten will, noch lange nicht teilen.

Antwort von Spieler (08.08.2017 10:33)

Hierzu ein Zitat aus dem Antrag der CDU-Fraktion (Herr Braun) auf Ausweitung der Anwohnerparkzonen:
"...wir werten die Interessen unserer Bürger höher als bahnhofsnahe und kostenlose Parkmöglichkeiten für Pendler"
Dazu der Hinweis, dass ein nicht unwesentlicher Teil der Pendler, die Parkplätze brauchen, aus den Vororten Eberbachs oder den entfernteren Teilen des Stadtgebietes kommen. Scheinbar werden diese Menschen nicht als "unsere Bürger" angesehen, obwohl sie über das was sie in HD/MA/MOS/HN als Arbeitslohn erwirtschaften erheblich zum Steueraufkommen der Stadt beitragen (Einkommensteuerumlage).

P.S.: ich selbst habe einen gemieteten Parkplatz, allerdings von der Bahn, da dort das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.

Antwort von Parkwächter (08.08.2017 11:45)

Eberbach hat es vor Jahrzehnten schon versäumt, für ausreichend Parkplatz zu sorgen.

Die Autos parken inzwischen entlang von Straßen und auf Plätzen (B 37 und Lauer), wo das früher verboten war. Bei Hochwasser sind sie alle weg.

Der Schotterparkplatz wurde von gerade mal 35 Stellplätzen in einer Parkgarage abgelöst. In der Bauzeit haben die Leute ihr Interesse am dortigen Parken verloren.

Antwort von Parkuhr (08.08.2017 16:33)

Aber es stehen ausreichend gebührenpflichtige Parkplätze bei den Stadtwerken in der Güterbahnhofstraße zur Verfügung. Ein Steinwurf zum Bahnhof.
€16,- im Monat. Bei ner 5 Tage/Woche € 0,80€ am Tag
:-)

Antwort von Malocher (08.08.2017 17:54)

@Parkuhr
Genau, macht rund 200€ pro Jahr. Das ist gerade für Geringverdiener eine erhebliche Belastung.

Antwort von Spieler (08.08.2017 18:53)

Den Beitrag von "Parkuhr" beziehe ich jetzt nicht auf mich, schließlich habe ich ja einen gemieteten Parkplatz;-). Und was das Vorhandensein von kostenpflichtigen Parkplätzen mit meinem Gefühl zu tun als pendelnder Bürger zumindest von großen Teilen des Gemeinderates nicht repräsentiert zu werden verstehe ich auch nicht...

Aber mal ein anderer Gedanke zum Thema: woraus ergibt sich das Recht der Anwohner in den im CDU-Antrag (und breit unterstützten) genannten Straßen auf einen kostenlosen Parkplatz direkt vor der Haustür? Meines Wissens muss für jede Wohneinheit mindestens ein Stellplatz auf dem Grundstück baurechtlich vorhanden sein. Dazu meine Frage: Soll das offensichtliche Vorhandensein mehrerer Fahrzeuge pro Wohneinheit durch kostenloses Parken subventioniert werden? Insbesondere wenn jemand so zentrumsnah wohnt?

Antwort von Buerger (10.08.2017 00:03)

Ich bin mir nicht sicher, ob Anwohner wie angenommen so viele Parkausweise bekommen...

Zwei andere Anmerkungen:

Wenn man baut und einen Parkplatz "kaufen" muss, weil nicht alle notwendigen Stellplätze geschaffen werden... was macht die Stadt dann mir dem Geld. Wird ein Parkplatz geschaffen?

Warum benutzen die Menschen denn die Parkplätze nicht? Ständig und überall sind in Eberbach Parkplätze frei, aber ständig diskutieren wir. Unsere Stadt verdient ein paar Euro damit, gut für uns, Und natürlich, 200 Euro im Jahr sind viel Geld, Aber viele geben weit mehr Geld für Zigaretten oder ähnliche Dinge aus, - und weniger für sich und Ihren Körper.

An der Stelle sind wir wieder zurück wo diese Diskussion unter anderem Titel schon waren: Man spart wenn man günstiger wohnt, muss aber einen Teil für Benzin oder den Parkplatz und Fahrkarte. Wir sind eben bei "is so." und nicht "wünsch dir was.".

Antwort von FH (10.08.2017 09:54)

@Buerger
Was für ein Quatsch, nichts ist einfach so! Es unterliegt alles einem politischen Aushandlungsprozess. Es gibt immer Alternativen und das hat rein gar nichts mit "wünsch dir was" zu tun.

Antwort von imuvrini (10.08.2017 17:06)

Hallo!
So ganz verstehe ich die Diskussion nicht. Wenn ich im Ort keinen Job finde oder es besser bezahlte Arbeit auswärts gibt, dann pendle ich. Ich entscheide mich dann ob ich mit dem Auto fahre oder mit der Bahn. Je nachdem was für mich günstiger ist. Diese Entscheidung bedenke ich natürlich vorher! Ein Parkplatz kostet übrigens jedem Geld, der in der Innenstadt Einkaufen geht oder in Heidelberg zum Arzt muss.
Fragen: Ist ein Pendler ein Opfer? Muss die Gesellschaft einen Pendler subventionieren? Hat die Stadt kostenfreie Parkplätze für Pendler bereitzustellen? Antwort: Nein!
Es ist komfortabel, wenn die Stadt günstige Pendlerparkplätze bereithält, die in absoluter Nähe zu Bahnhof sind.
Welchen Luxus erhält man woanders?
Man könnte fast meinen ein Pendler ist arm und bedürftig, sodass die Gemeinschaft für ihn aufkommen muss.
Der Witz mit Steuerzahlerargument ist ebenso etwas schräg, denn warum sollte ein hiesig arbeitender Bürger den auswärts arbeitenden Bürger mitfinanzieren, wenn er selbst aber Parkgebühren zahlen muss?

Diese Diskussion ist eigentlich am Thema vorbei und im Kern unsozial.
Kostenlose Pendlerplätze gibt es woanders immer nur auf nem Acker und nicht in Bahnhofsnähe. Aber in Eberbach möchte man gerne gratis parken, nicht weit laufen und das Geld aber in Heidelberg ausgeben. So isses!

Antwort von Affe (10.08.2017 17:43)

@ imruvini:

Ich weiß nicht was das Gerede von dem ach so sozialen Gependele soll !
Wenn ich woanders einen Job finde so ziehe ich um oder fahre dorthin mit dem Auto den ganzen Weg. Wenn ich hierzu zu geizig oder nicht fähig bin, so ist das nicht ein Problem der Eberbacher Stadträte oder Bevölkerung !

Antwort von FH (10.08.2017 18:16)

@imuvrini
Bei ihrem Beitrag kommt einem wirklich das (...)! (...) über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen konfrontiert gewesen. Immer mehr Berufstätige pendeln, nicht weil sie es wollen, sondern weil sie es m ü s s e n. Aktuelle Statistiken sind da aufschlussreich. Das hat selbstverständlich nicht zuletzt finanzielle Gründe, womit wir auch bei der Frage wären, ob diese bedürftig sind. Eines ist unbestritten: Die Arbeitswelt strukturiert sich unter Anforderungen wie Flexibilität, Leiharbeit etc. zunehmend dahingehend um, dass es immer mehr Berufspendler gibt. Und ab dem Moment, an dem dies zum Massenphänomen wird, wird es auch zu einem gesellschaftspolitischen Thema bzw. eine Frage der öffentlichen Daseinsvorsorge. Genauso, wie zu früheren Zeiten (Beginn der Industrialisierung) im großen Stil staatlicherseits Arbeitersiedlungen in Fabriknähe subventioniert wurden, wird nun eben der Weg zur Arbeit eine Frage der Daseinsvorsorge. Gerade dies zu verneinen ist asozial. Im Übrigen stimmen ihre Aussagen nicht, es braucht lediglich einen Blick in die Nachbargemeinde Hirschhorn, um feststellen zu können, dass andernorts sehr wohl Gemeinden kostenlose Pendlerparkplätze in direkter Bahnhofsnähe einrichten. Das ist allein eine Frage des politischen Willens. Und auch ihr Vergleich mit Parkgebühren, die vom Bürger etwa beim Einkaufen zu entrichten sind, ist äußerst intelligent. Es macht einen großen Unterschied, ob man dauerhaft verpflichtet ist Parkgebühren zu entrichten.

Antwort von imuvrini (11.08.2017 08:39)

@FH: ich grüße Sie!
Also erstens sollten Sie lernen etwas weniger aggressiv zu sein, zumindest wirken Sie nicht gerade höflich, und zweitens haben Sie meine Worte nicht ganz verstanden. Ich habe nichts gegen Pendler und meine mit "bedürftig" subventionsbedürftig. Natürlich ist mir klar, dass Pendler nicht immer freiwillig fahren, sondern oft müssen. Es dürfte in Eberbach sehr vielen so gehen. Das ist nicht die Frage, sondern ob eine Gemeinde die Verpflichtung hat, in direkter Bahnhofsnähe kostenlose Plätze zur Verfügung zu stellen. Ich denke eben Nein! Toll wäre es, keine Frage, aber verpflichtend? Über wie viele Pendler (Plätze) reden wir hier eigentlich? Weiß die Stadt eigentlich die Zahlen? Verstehe ich das richtig, dass man einen Monatsbeitrag von 16€ bezahlen muss für einen Pendlerplatz? Darum geht es also?

@Affe: Ich glaube, Sie haben meinen Beitrag nicht richtig gelesen oder verstanden. Zumindest kann ich Ihre Antwort nicht als Kritik verstehen.

@Admin: Der Ton und Schreibstil mancher User ist hier auffallend unhöflich und teils wirklich grenzwertig. In vielen Foren würde das so nicht laufen. In meinem jedenfalls nicht. Das soll nun aber bitte nicht zur Zensur meines Beitrages führen. Ich bitte deshalb eigentlich alle Schreibenden mal in sich zu gehen oder falls das aus bestimmten Gründen nicht möglich ist, zumindest einen Benimmkurs zu besuchen.

Antwort von Spieler (11.08.2017 21:41)

Ich begrüße die Worte von imuvrini in zweierlei Hinsicht. Erstens finde ich die Verrohung des Diskussionsstils ebenfalls nur schwer erträglich. Zweitens finde ich die Ausführungen zu Rechten/Pflichten einer Gemeinde nachdenkenswert.

Aber ich darf meinen Gedanken von oben nochmal aufnehmen: weder Pendler noch Zweitfahrzeuge von (Innen-)Stadtbewohnern sollten m. E. subventioniert werden. Deswegen mein Vorschlag: Abschaffung der kostenlosen Parkplätze im erweiterten Innenstadtbereich. Alle haben die Möglichkeit für ihr (Zweit-)Fahrzeug eine Parkberechtigung für 16 Euro pro Monat zu erwerben. Für ein erhöhtes Entgelt (30 Euro pro Monat? nur ein Beispiel...) kann ich mir einen persönlichen Parkplatz im öffentlichen Bereich, z. B. vor meiner Haustür oder in Bahnhofsnähe, reservieren lassen. Unter Umständen interessant für beide Gruppen.

Antwort von Mister Eberbach (16.08.2017 10:01)

Die Frage nach den Parklätzen war sicherlich nicht so gemeint wie es hier nun diskutiert wird. Leider ist es so, dass alle immer im gleichen Strom schwimmen, so auch die Entscheider in Eberbach. Nichts Neues, kein Mut neue Wege zu gehen, stromlinienförmig wie ein Kieselstein der schon seit Jahrtausende in einem Flussbett liegt. Der Schotterparkplatz hinter dem REWE wurde eingezäunt damit dort ja keiner mehr parkt. Lieber verärgert man die Mitmenschen als auf sie zuzugehen weil bei ihnen gerade nichts zu holen ist. Nur weiter so, Konsequenz ist Abwanderung, Missmut, Spott und Hohn. Das Denken das in den letzten Jahrzehnten Einzug gehalten hat hat nichts mehr damit zu tun was früher an der Tagesordnung war. Egal wie, egal wo will man den Bürgern Geld aus der Tasche ziehen, geboten wird aber Nichts, das Geld versickert irgendwo hin. Eberbach sollte Zeichen setzen die von den normalen Bahnen abweichen, und das in allen Belangen. Dazu braucht man aber "Eier in den Hosen", das braucht Visionäre die nicht nur hinter verschlossenen Türen diskutieren und keine Aktionen erkennen lassen. Für jeden Pubs Geld zu verlangen ist ja so einfach und bequem! Als Antwort auf die Eingangs gestellte Frage kann ich nur empfehlen nach Hirschhorn zu fahren, da gibt es kostenlose Parkplätze.

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