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Nachrichten > Kultur und Bildung

Kleinkunst ganz groß


(Foto: privat)

(bro) (abl) Kleinkunst erlebten am Dienstag, 24. März, die Zuschauer in der voll besetzten Mark-Twain-Stube im Hirschhorner Rathaus. Beiträge mit Musik und Worten warben auf hierzulande ungewohnte Art für eine ganz andere Politik gegen den Sozialabbau. Alles, was den Leuten derzeit auf der Seele liegt, wurde künstlerisch be- und verarbeitet.

Finanz- und Wirtschaftskrise, Kinderarmut, Lohndumping, Arbeitsplatzabbau oder Rente mit 67. Den Auftakt machte Peter Kühn, der als ehemaliger Lehrer an der hiesigen Schule quasi ein "Heimspiel" hatte und nicht nur musikalisch, sondern auch verbal versiert das Publikum unterhielt. Breit gefächert war sein Programm. Von Genmanipulation bis Faschismus, Banken und Steuerflucht, Nazis und Krieg waren top-aktuelle Themen vertreten, über die sich der Solokünstler seine ureigenen Gedanken gemacht hatte. Bei der lyrischen Darbietung seiner Erfahrungen als Autofahrer im "Stau" durfte auch das Publikum lautstark mitmachen.

Professionell präsentierte sich auch das Trio "Cabaret Paris" aus Fränkisch-Crumbach. Musikalisch begleitet von Jens Horn (akustischer Gitarre) und Jochen Bernhardt (Akkordeon) zog die Frontfrau Yvonne Vogel alle Register ihres gesanglichen und schauspielerischen Könnens. Messerscharf waren politische Botschaften formuliert, kernig auf den Punkt gebracht und angenehm verpackt in einer samtig rauen Gesangsstimme. Überzeugend in der Darbietung merkte man der ganz in schwarz gekleideten Künstlerin bei jedem Ton und jeder Geste ihre Ausbildung zur Schauspielerin und Chansonniere an. Ein Highlight löste das andere ab, schnelles Mitdenken war gefordert, kaum konnte man vom anspruchsvoll vorgetragenen verbalen Dauergewitter abschalten, ohne jedoch jemals überfordert zu sein. Abwechslungsreich waren die Themen und ebenso die "Choreographie", bei der sich die Künstler in zwei Programm-Blöcken jeweils abwechselten

Von Gewerkschaftern der Ortsverbände Hirschhorn, Oberzent und Eberbach initiiert und präsentiert, konnte sich das hochklassige Programm auch bei politisch weniger Interessierten sehen und hören lassen.

04.04.09

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