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HGE bewies Kampfgeist

(bro) (mr)Das war großes Kino, was den Zuschauern in der Eberbacher Hohenstaufenhalle am vergangenen Samstagabend geboten wurde. Leider sind die Oscars für dieses Jahr schon vergeben, denn zumindest für die Dramaturgie hätte dieses Spiel einen solchen verdient.

Die Vorzeichen für die Gastgeber standen nicht gut vor dieser Partie. Neben dem weiterhin verletzten Simeon Bohnert fiel auch noch Dany Restle grippeerkrankt aus. Thomas Richter konnte aufgrund seiner Hüftprellung aus dem Malschenberg-Spiel die ganze Woche nicht trainieren.

Die ersten zehn Spielminuten wogte das Geschehen hin und her, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Dann kamen die Gäste besser ins Spiel. Die HGE spielte in dieser Phase scheinbar ohne Mittelblock, immer wieder kam der Dielheimer Rückraum zu leichten Toren. Die Außen dagegen hatten ihre Gegenspieler gut im Griff. Vor allem Armin Helm ließ Oral Bekyigit , der in der nächsten Saison seinem ehemaligen Trainer nach St. Leon in die Badenliga folgt, nie aus den Augen. Trotzdem konnte sich der TV in diesem Spielabschnitt einen Vorsprung von vier Toren erspielen. Die Gastgeber steckten jedoch nicht auf. Tor um Tor kamen sie wieder näher. In der Eberbacher Offensive machte die Flügelzange ihrem Namen wieder alle Ehre. Von den 18 Toren in der ersten Hälfte erzielten die beiden Außen alleine 16, zwei Tore gelangen über den Kreis.

Dann kam die 19. Minute. Armin Helm sprang von links ein und sein Gegenüber riss ihn in den Wurfarm greifend zu Boden. Hier hatten die Schiedsrichter keine Wahl – rote Karte. Zweifelsohne ein Bärendienst, den Oral Bekyigit seiner Mannschaft damit erwiesen hatte. Eine Kurzschlusshandlung, die er selbst schon kurz danach als Dummheit bezeichnete.

Bis zum Pausenpfiff erfolgte dann wieder ein kurzweiliger Schlagabtausch, und zur Halbzeit stand es 18:18.

Nach der Pause das gleiche Bild. Fünf Minuten waren erst gespielt, da handelte sich Patrick Weber seine dritte Zweiminutenstrafe ein und durfte vorzeitig Duschen gehen. Für ihn kam Sascha Menges ins Spiel. Er machte seine Sache sehr gut und erzielte drei wichtige Tore. Die Gastgeber ließen sich aber durch diese rote Karte nicht beeindrucken. Im Gegenteil, erstmals gelang es ihnen, sich mit drei Toren abzusetzen (23:20, 40. Minute) und diese Führung sollten sie bis zum Ende nicht mehr abgeben.

Dann kam die nächste Schrecksekunde. In der 41. Minute wurde auch Linksaußen Armin Helm erst mit zwei Minuten und dann, als er sich noch einmal freundlich mit dem Schiedsrichter austauschen wollte, mit weiteren zwei Minuten bestraft. Da dies seine dritte Zeitstrafe war, hatte auch er vorzeitig Feierabend. Die Mannschaft wurde ergänzt durch Florian Hildenbrand. Auch er kämpfte, wie das gesamte Eberbacher Team, vorbildlich. Dieses Spiel konnte nur noch über den Kampf und mit mannschaftlicher Geschlossenheit gewonnen werden. Spielerische Glanzlichter waren nicht zu erwarten. Thomas Richter biss die Zähne zusammen, immer wieder hielt er sich seine Hüfte, an ein Einspringen von Außen war nicht mehr zu denken. Andere mussten in die Bresche springen, und sie taten es auch. Vor allem Markus Lemberger legte nun noch einmal mächtig zu und konnte sich wiederholt am Kreis durchsetzen. Die Abwehr stand etwas besser, und Daniel Ackermann im Tor wusste in der Schlussphase mit einigen Glanzparaden zu überzeugen.

Die Eberbacher hielten den Sieg fest und eroberten völlig verdient zwei weitere wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg. Da auch die anderen beiden Titelanwärter ihre Spiele gewinnen konnten, bleibt es weiter bei einem Kopf-an-Kopf Rennen zwischen dem TSV Steinsfurt, dem TSV Malschenberg und der HG Eberbach, bei dem es immer wahrscheinlicher wird, dass die Entscheidung am Ende nur über das Torverhältnis fällt.

Vier Wochen hat die Mannschaft um Spielertrainer Steffen Hardt jetzt Zeit, ihre Blessuren zu heilen und Kraft zu tanken. Dann steht mit der Begegnung in Malsch, das letzte Auswärtsspiel der Saison, auf dem Plan (Samstag 17. April um 20 Uhr), bevor am Sonntag, 25. April, um 18.30 Uhr in der Hohenstaufenhalle zum großen Saisonfinale geblasen wird.

Spielsteno: 0:1, 2:2, 5:5, 6:10, 8:11, 12:12, 15:14, 18:18 (HZ), 20:20, 23:20, 26:23, 29:25, 30:28, 33:29.

Für die HGE traten an: Daniel Ackermann (T), David Badziong (T), Jens Müller (T), Thomas Richter 9/2, Armin Helm 8/2, Markus Lemberger 7, Sascha Menges 3, Steffen Hardt 3, Patrick Weber 2, Lukas Fischer 1, Florian Hildenbrand, Manuel Kaschper.

23.03.10

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