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Vorbeugungsveranstaltung: Gib Acht im Verkehr


(Foto:privat)

(bro) (pol)Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden, an denen junge Kraftfahrer (18 bis 25 Jahre) als Verursacher beteiligt waren, hatte sich 2009 mit neunzehn gegenüber fünf im Vorjahr überraschend stark über das zu erwartende Maß hinaus gesteigert.

Die Eberbacher Polizei investiert seit 2003 gezielt in Vorbeugungsveranstaltungen für junge Kraftfahrer. Polizeihauptmeister Volker Karl hat sich diesem Thema besonders angenommen. Jährlich rund 20 Vorbeugungsveranstaltungen an Eberbacher Schulen und für Fahrschüler absolviert der erfahrene Streifendienstbeamte.

Dieses Ergebnis der Verkehrsunfallstatistik 2009 ist erst recht Ansporn für ihn, offen auf die jungen Kraftfahrer zuzugehen. Wenn dadurch letztes Jahr nur ein schwerer Verkehrsunfall verhindert wurde, hat sich für ihn der Aufwand bereits gelohnt.

Dieser Tage war es dann wieder so weit. Die Eberbacher Ordnungshüter luden am 15. und 22. April zu "Gib Acht im Verkehr" in ihr Polizeirevier ein. Insgesamt 30 Schüler zweier ortsansässiger Fahrschulen folgten der Einladung und erfuhren einiges zur Vorbeugung vor Verkehrsunfallgefahren. Weiter im Mittelpunkt standen Aussehen und Beschaffenheit von Drogen sowie deren Konsumanzeichen und Ausfallerscheinungen. Auch über die Nachwirkungen, Restalkohol und die oft unterschätzten Abbauzeiten, insbesondere nach Konsum auch nur geringer Mengen an Haschisch und Marihuana, wurde gesprochen.

Die polizeiliche Verdachtsgewinnung wurde für die Fahranfänger transparenter gemacht und hierdurch, bereits vor der ersten erlebten Verkehrskontrolle, Missverständnissen vorgebeugt. Über die gängigsten Drogentests informierte Karl genauso wie über die rechtlichen Folgen bei festgestelltem Drogenmissbrauch im Straßenverkehr. Auch die Wirkung von Modedrinks, "die Flügel verleihen" sowie harmlos erscheinendes Trinkbrausepulver, das die Alkoholwirkung völlig unkontrolliert verstärken kann, kamen zur Sprache.

In seiner etwa zweistündigen Multimediapräsentation vermittelten Filmsequenzen dem Betrachter eindrucksvoll, wie "zugekiffte Augen" aussehen und zu welchen "Fehlleistungen" gedopte, alkoholisierte Kraftfahrer fähig sind. Der Konsum von legalen und illegalen Drogen ist in der Gesellschaft weit verbreitet und führt dazu, dass viele Menschen zeitweilig oder dauernd unter dem Einfluss von Alkohol oder illegalen Drogen stehen. Die Konsumenten nehmen oftmals in irgendeiner Form auch am öffentlichen Straßenverkehr teil, sei es als Fußgänger, Radfahrer oder als Kraftfahrzeugführer. Sie sind somit eine potenzielle Gefahr für sich und andere Verkehrsteilnehmer, da sich Rauschmittel negativ auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fahrtauglichkeit der Konsumenten auswirken.

"Im Straßenverkehr gibt es keine weichen Drogen" ist daher eine der Hauptaussagen. Eine klare Wahrnehmung, zentrierte Aufmerksamkeit und die Beachtung von Verkehrsregeln, insbesondere von Geschwindigkeitsbegrenzungen, sind die beste Vorbeugung vor schweren Verkehrsunfällen.

27.04.10

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