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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Genossenschaft soll Sanierung stemmen - Gemeinderat begrüßt Bewerbung


(Foto: Hubert Richter)

(hr) Einen neuen Anlauf zur weiteren Nutzung des seit 2010 leerstehenden Seniorenheims �Dr-Schmei�er-Stift� in der Luisenstra�e unternimmt nun der Tr�gerverein �Stiftung Altersheim Eberbach e.V.�: F�r die Sanierung und k�nftige Nutzung des sechsst�ckigen Anwesens soll eine Genossenschaft gegr�ndet werden.

Im Jahr 2010 hatte der Verein zun�chst eine Bauvoranfrage f�r den Abriss des Geb�udes und einen Neubau f�r Seniorenwohnungen (�Betreutes Wohnen�) vorgelegt. Nach starkem Widerstand aus der Bev�lkerung und der Gr�ndung einer B�rgerinitiative wurde von einem Abriss Abstand genommen. Bisherige Bem�hungen des Vereins, das Dr.-Schmei�er-Stift zu sanieren, sind seither gescheitert (wir berichteten).

Das neue Konzept sieht nun eine Ausgliederung des Geb�udes aus dem Verein in eine Genossenschaft vor, die dann die Umgestaltung f�r 34 Ein-, Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen im Gesamtvolumen von knapp 9 Millionen Euro vornehmen soll. Eine Baugenehmigung liegt seit geraumer Zeit vor. Ziel ist es, �ber Genossenschaftsanteile zu je 80.000 Euro insgesamt 2,8 Mio. Euro zusammenzubekommen. Der Verein will 1,5 Mio. Euro beisteuern und das Bestandsgeb�ude einbringen (25 Genossenschaftsanteile). Au�erdem gibt es einen KfW-Kredit von rund 4,1 Mio. Euro. Zus�tzlich sollen investive Anleger sowie die Stadt um eine Beteiligung durch den Kauf von Anteilen gebeten werden.
Mit dem Konzept nimmt der Verein nun beim Wettbewerb �Genossenschaftlich getragene Quartiersentwicklung� des baden-w�rttembergischen Genossenschaftsverbands teil. Falls er als Preistr�ger ausgew�hlt wird, kann er auf intensive Begleitung und Unterst�tzung von der Gr�ndung der Genossenschaft bis zur Eintragung ins Genossenschaftsregister hoffen.

Erforderlich f�r die Bewerbung ist die Beteiligung der Kommune, mindestens in Form einer Absichtserkl�rung. Dar�ber wurde in der Sitzung des Gemeinderats am 25. Februar diskutiert. Nachdem seitens der Verwaltung versichert wurde, dass noch keine finanzielle Beteiligung beschlossen werden m�sse, hatte die Ratsmehrheit kein Problem damit zu beschlie�en, dass der Gemeinderat die Bewerbung des Vereins beim F�rderprojekt begr��e. Lediglich die AGL stimmte dagegen. Sie hielt die Genossenschaftsanteile von 80.000 Euro f�r �Normalb�rger� f�r zu hoch.

14.03.21

Lesermeinungen

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Von Krümme (19.03.21):
@polyp - hammer statement😂😂😂

Von Wissender (19.03.21):
Gab es da nicht Probleme mit dem Bauuntergrund? In solchen Fällen muss ein kompletter Abriss und Neubau mit fachgerechter Gründung dringlich erwogen werden. Die angesetzten Kosten für eine Sanierung lassen sich erfahrungsgemäß bei solchen Projekten nicht halten und können explodieren. Zu viele Überraschungen lauern auch baulicher Seite.

Von polyp (18.03.21):
Sehr geehrte/r HerrIn Jost,
Ihr in SchachtelsätzInnen verpacktes JuristInnen-Geschwurbel versteht die/der Kleine MannIn sowieso nicht.
Dass ausgerechnet die GrünInnen nun dem/der Kleinen MannIn nach dem Mund reden wollen, verfängt außerdem eh nicht - denn der/die Kleine MannIn wählt grundsätzlich nicht grün, da die ZechIn aller Grünen Schaps-IdeeInnen immer der/die Kleine MannIn trägt, z.b. CO2-Steuer, Corona- MaßnahmInnen etc.
Ein/e durchschnittliche GrünInnen-WahlerIn mit einem Jahreseinkommen von vielleicht 60.000 bis 90.000 € im Schuldienst oder wie Sie, liebe/r HerrIn Jost, im StaatsInnen-Dienst, wird ja wohl kein/e ProblemIn haben, am Ende seine/r BerufslebensIn die Summe von 80.0000 €uroInnen im Gegenzug gegen ein/e anständige WohnungIn für das/die AlterIn zu bezahlen ?


Von Lothar Jost (16.03.21):
Die unangemessen kurz dargestellte Position der AGL-Fraktion macht des besseren Verständnisses wegen die Hinweise erforderlich, dass die Rechtsform einer Genossenschaft von der AGL prinzipiell begrüßt wurde, weil diese Gesellschaftsform nach ihrem historisch gewachsenen Rechtscharakter eine Teilhabe auch des "kleinen Mannes" ermöglichen und jedes Mitglied unabhängig vom Umfang seines Geschäftsguthabens grundsätzlich eine (1) Stimme in der Generalversammlung haben soll, also nicht die Höhe des Kapitals die Geschicke der Gesellschaft bestimmt. Genau Letzteres sieht aber das Modell des Vereins, entgegen einer ausdrücklichen Zusage des Vorstands vom vergangenen Jahr an die Vereinsmitglieder (!), vor: der Geschäftsanteil wird auf € 80.000,- angehoben, mithin wird dem "kleinen Mann" der Zugang verwehrt und die Genossenschaftsidee mutiert zu einer Kapitalgesellschaft, weil nur größere Geldmengen willkommen sind, die man gern auch von der Stadt hätte. Diese Art der "Aufteilung" des Doktor Schmeißer Stifts halten wir für unsozial.
Lothar Jost AGL-Stadtrat


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