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Mit roten Masken für Verständnis und Unterstützung werben


Aufmunterung und Signal an die Bevölkerung: Mit dem Tragen roter FFP2-Masken rufen Mitarbeiter der GRN-Klinik Eberbach zum Tragen von Masken auf. (Foto: GRN)

(bro) (grn/fs) Ein Zeichen setzen, Aufmunterung in den herausfordernden Corona-Alltag bringen und für Unterstützung werben: Am gestrigen Nikolaus-Tag trugen Mitarbeiter der GRN-Klinik Eberbach einen ganzen Tag lang rote FFP2-Masken im Dienst. Neben ein bisschen Spaß und Abwechslung, die die Aktion bringen sollte, ging der Ruf dabei auch an die Bevölkerung: "Bitte helft uns und tragt Masken." Initiator der Aktion war Prof. Dr. Eberhard Scholz, Chefarzt der Abteilung für Kardiologie und Angiologie der GRN-Klinik Schwetzingen.

"Seit fast zwei Jahren arbeiten wir in der Klinik unter Pandemiebedingungen und genauso lange tragen wir täglich von morgens bis abends Schutzmasken“, sagt Prof. Scholz. Für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im direkten Patientenkontakt bedeutet das ein permanentes Tragen von FFP2-Masken. „Das ist auf Dauer anstrengend und ehrlich gesagt, geht es einem manchmal auch ganz schön auf die Nerven.“

Er hat sich deshalb eine kleine Abwechslung und Aufheiterung überlegt. Mit der Anschaffung bunter FFP2-Masken wollte er für etwas Auflockerung und gute Stimmung unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sorgen. Gleichzeitig verdeutlicht diese Aktion aber auch, wie lange die Pandemie bereits andauert und deutet an, was die tägliche Arbeit in der Klinik unter Pandemiebedingungen für alle bedeutet.

Mit seiner Aktion ist Prof. Scholz auf Begeisterung gestoßen. Geschäftsführung und Klinikleitungen der vier GRN-Krankenhäuser in Schwetzingen, Weinheim, Sinsheim und Eberbach unterstützten die Aktion und bestellten dafür 2.000 rote FFP2-Masken.

GRN-Geschäftsführer Rüdiger Burger sagt: „Beim aktuellen Besuchsverbot bringt das für unsere Patienten und die Mitarbeitenden einen Hauch Nikolaus-Stimmung und eine kleine Abwechslung und Aufmunterung.“

Dankbar für die Unterstützung hofft Initiator Prof Scholz: „Wenn die Aktion nicht nur ein Lächeln beim ein oder anderen Mitarbeiter oder Patienten bewirkt, sondern die Bevölkerung vielleicht auch noch einmal dazu ermuntert, mit Mitteln wie Beachtung der Hygieneregeln oder Impfbereitschaft eine schnellere Rückkehr zur Normalität zu erreichen, ist die Aktion ein voller Erfolg."

07.12.21

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