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Nachrichten > Sport und Freizeit

Lea Kumpf ist Deutsche Meisterin im Downhill - Auch Marvin Kaufmann glänzt


(Foto: Torsten Kumpf)

(bro) (tk) Vom 22. bis 24. Juli wurden die Deutschen Downhill Meisterschaften im Th√ľringischen Ilmenau ausgetragen. Dieses legend√§re Rennen wurde bereits zum 24. Mal am dortigen Lindenberg ausgerichtet. Die Strecke z√§hlt zu den anspruchsvollsten Downhillstrecken in Deutschland. Mit am Start waren der 28-j√§hrige Eberbacher Marvin Kaufmann (RTB-Bikes/VfR Waldkatzenbach) in der Klasse der Elite M√§nner und die 16-j√§hrige Lea Kumpf aus Waldbrunn (DH Talent Team/TSG Weinheim) in der weiblichen Juniorenklasse.

Neben einem sehr schwierigen Steinfeld standen mehrere Spr√ľnge, Anlieger und Wurzelpassagen auf der √§u√üerst schnellen Strecke auf dem Programm. Das Highlight war der legend√§re Zielsprung, der in den Schanzenauslauf der ehemaligen Skisprungschanze f√ľhrte.

Nachdem am Freitagvormittag die Strecke im Trackwalk zu Fu√ü besichtigt werden konnte, standen am Nachmittag die ersten Trainingsl√§ufe auf dem Programm. Bereits hier bemerkten die Fahrer, dass h√∂chste Konzentration gefordert war, denn in den versandeten Streckenabschnitten mit losem Ger√∂ll √§nderte sich die Ideallinie permanent. Auch konnten die Fahrer nicht allzu viele Trainingsl√§ufe absolvieren, denn im Gegensatz zu den meisten anderen Rennen stand hier kein Lift zur Verf√ľgung, weshalb die Teilnehmer mittels Transporter zum Start gefahren wurden. Nur die letzten 300 Meter bis zum Start mussten die R√§der von den Fahrern geschoben werden. Obwohl √ľber 500 Fahrer antraten, war die Wartezeit sehr kurz, da der Veranstalter den Transport sehr gut organisiert hatte.

Aufgrund einiger St√ľrze am Samstagvormittag gab es einige Verz√∂gerungen, bis dann am Nachmittag die Qualil√§ufe gestartet werden konnten. Lea Kumpf konnte in der weiblichen Juniorenklasse mit 2:37.846 die zweitschnellste Zeit erreichen. Es war klar, dass der Meistertitel unter den ersten drei Fahrerinnen entschieden werden w√ľrde, da das restliche Fahrerfeld einen zu gro√üen Zeitr√ľckstand hatte.

Noch enger zusammen war das Fahrerfeld in der Herren Eliteklasse, in der Marvin Kaufmann angetreten war. Fast 100 deutsche Fahrer hatten sich angemeldet, um an der Meisterschaft teilzunehmen, nat√ľrlich auch die Weltcupfahrer, die normalerweise nur an internationalen Rennen teilnehmen. So war klar, dass die Profifahrer die Podestpl√§tze unter sich ausmachen w√ľrden. Mit dem 19. Platz war Marvin Kaufmann dann aber doch √ľberaus zufrieden, denn bei seinem ersten Downhill-Rennen seit √ľber f√ľnf Jahren war er gerade mal zwei Sekunden von den Top 10 Pl√§tzen entfernt. Ein Lauf war nicht ganz fehlerfrei, sodass beim Finale eine Verbesserung durchaus m√∂glich war.

Beim Finaltag am Sonntag kletterten nochmal die Temperaturen, die Strecke wurde immer staubiger und rutschiger. Das Training startete bereits um 8 Uhr. Lea Kumpf war entsprechend motiviert, und sie versuchte, an den einen oder anderen kritischen Stellen eine bessere Linie zu finden.

Ebenso Marvin Kaufmann, doch leider √ľbertrieb er es und musste an einer schnellen Stelle zu Boden gehen und einen Zwangsstopp bei den Sanit√§tern einlegen, um sich verarzten zu lassen. Das hielt ihn aber trotz alledem nicht ab, noch weitere Trainingsrunden zu absolvieren, um f√ľr das Finale vorbereitet zu sein, f√ľr das der erste Fahrer um 12:30 Uhr auf die Strecke geschickt wurde.

Um 14.40 Uhr wurde es dann f√ľr Lea Kumpf ernst, und sie ging als vorletzte Fahrerin ihrer Klasse an den Start. Sie hielt dem Druck stand, und mit 2:31.867 konnte sie ihre Zeit vom Samstag nochmal unterbieten, bevor die Trainingsschnellste vom Samstag, Lotta Weinmann aus Wiesenthau bei N√ľrnberg, startete. Doch auch sie konnte nicht mehr kontern und kam mit 3,5 Sekunden R√ľckstand ins Ziel. Lea Kumpf stand somit als neue Deutsche Meisterin fest. Nach nur einem Jahr Training bei ihrem neuen Trainer und Teamleiter Fr√©d Abbou von der TSG Weinheim konnte sie ihren ersten Meistertitel erzielen.

Als letzte Klasse waren die Elite M√§nner an der Reihe, und hier lie√ü sich Marvin Kaufmann nicht von seiner Verletzung beeintr√§chtigen. Auch ihm gelang eine fehlerfreie Fahrt und es kam nach 2:01.912 ins Ziel, was nochmal eine Verbesserung um 2,7 Sekunden bedeutete. Als bis dahin schnellster Fahrer konnte er auf dem ‚ÄěHotseat‚Äú Platz nehmen. Doch was die Zeit Wert war, konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgesch√§tzt werden, da noch 18 Fahrer am Start standen. Als nach und nach kein Fahrer Kaufmanns Zeit knacken konnte, wurde klar, dass auch ihm ein Spitzenergebnis gelingen k√∂nnte. Erst als die letzten zehn Fahrer auf die Strecke gingen, musste er sich von den ‚ÄěHot Seats‚Äú verabschieden und landete letztendlich auf dem achten Platz. Sein Traumergebnis, ein Platz unter den Top zehn, konnte er mit damit locker erreichen. Umso mehr z√§hlt dieses Ergebnis, wenn man bedenkt, dass er nur 0,6 Sekunden hinter dem letztj√§hrigen Deutschen Meister ins Ziel kam und ihm nur 1,6 Sekunden auf einen Podestplatz fehlten.

15.08.22

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