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Nachrichten > Kultur und Bildung

Spannende Beitr├Ąge zur Geschichte der Stadt und der Region


Die Autoren mit B├╝rgermeister Peter Reichert (l.), Schriftleiter Dr. Marius Golgath (r.) und Fabienne Delitz von der Gelita AG (3.v.l.). (Fotos: Hubert Richter/Bianca Weber-G├Âtzenberger)

(bwg) Im Rathaus wurde heute die 121. Ausgabe des ÔÇťEberbacher GeschichtsblattsÔÇŁ der ├ľffentlichkeit vorgestellt.

Unter der Schriftleitung von Stadt- und Verbundarchivar Dr. Marius Golgath umfasst der 320 Seiten starke Band elf Artikel von zehn Autoren. Schwerpunkte bilden u.a. die Neckarschifffahrt und der Eberbacher Sprachschatz mit Mundart-Begriffen, die auf dem Titelbild teilweise zu sehen sind. Neben der Historie der Stauferstadt Eberbach wird die Geschichte des Umlands mit einbezogen.

Zu Beginn blickt B├╝rgermeister Peter Reichert in seiner Neujahrspr├Ąsentation auf das Jahr 2021 zur├╝ck und gibt einen Ausblick auf 2022.
Dr. Marius Golgath thematisiert die wechselvolle Biografie der Eberbacher Dichterin Margret Weiss (1878-1971), deren Schwiegervater Altb├╝rgermeister Dr. John Gustav Weiss war. Dabei wird auf ihre Gedichte und ihr k├╝nstlerisches Schaffen eingegangen.
Rainer Hofmeyer ist mit zwei Beitr├Ągen vertreten. Er fasste seinen in den beiden Lokalzeitungen ver├Âffentlichten ÔÇťEberbacher SprachschatzÔÇť zusammen und bewahrt die Mundart-Begriffe vor dem Vergessen. In seinem zweiten Beitrag ├╝ber die ├änderung der Eberbacher Stra├čennamen nach 1933, arbeitet Hofmeyer erneut die lokale NS-Geschichte auf.
Christa Haas setzt ihre Artikelserie zum Eberbacher Stadtteil Friedrichsdorf mit der Sozial- und Hausgeschichte des Oberdorfs fort. Sie kn├╝pft damit an ihren letztj├Ąhrigen Beitrag ├╝ber das Unterdorf an.
Eugen Emmig er├Âffnet die neue Reihe der Lebenserinnerungen von Eberbacher B├╝rgern. Als ehemaliger Schiffer, fr├╝herer st├Ądtischer Bademeister und heutiger Stadtf├╝hrer spannt er einen Bogen von der Neckarschifffahrt und seiner Familiengeschichte bis heute. Historie, spannende Erz├Ąhlungen und Anekdoten werden gekonnt miteinander verkn├╝pft.
Ein Beitrag zum Eberbacher Archivverbund stammt von Prof. Dr. Paul M├╝nch aus Bisingen-Wessingen bei Hechingen, in dem er in akribischer Quellenarbeit das Blitzungl├╝ck einer hohenzollerischen Musikergruppe zwischen Neckargerach und Zwingenberg im Jahr 1821 systematisch aufarbeitet. Beide Gemeinden geh├Ârten urspr├╝nglich zum Bezirksamt Eberbach.
Dr. Gerhard Pfreundschuh, der langj├Ąhrige Landrat des Neckar-Odenwald-Kreises, untersucht als Kenner der s├╝ddeutschen Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte den Aufbau und die Organisation des ehemaligen Bezirksamts Eberbach, das von 1806 bis 1924 bestand.
Peter Zimber berichtet ├╝ber die Spanische Grippe, die vor ├╝ber 100 Jahren in Eberbach w├╝tete. Er zeigt darin die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zur aktuellen Corona-Pandemie auf. Zimber erarbeitete eine Aufstellung der Eberbacher Opfer der Spanischen Grippe, die er anhand einer Auswertung der Zeitungsbest├Ąnde des Stadtarchivs erstellte.
Hubert Richter ist in der Ausgabe mit einem Beitrag ├╝ber die drei Eberbacher Bunkeranlagen der ÔÇťNeckar-Enz-StellungÔÇŁ vertreten, die vor dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurden. Der Beitrag enth├Ąlt auch Pl├Ąne des fr├╝heren Bunkers am Scheuerberg, die bisher nicht ver├Âffentlicht wurden.
Eberbach darf mit Genehmigung des baden-w├╝rttembergischen Innenministeriums seit 1. Oktober 2022 die Zusatzbezeichnung ÔÇťStauferstadtÔÇť f├╝hren. Dazu passend beschreibt Karlheinz Mai im zweiten Teil seiner Artikelserie die K├Ânigssiegel des staufischen Stadtgr├╝nders Heinrich (VII.).

Wie jedes Jahr wird das Geschichtsblatt durch die Archiv- und Museumsberichte, die Mitteilungen, die Ehrungen, das heimatliche Schrifttum, die Nachrufe, das Zeitgeschehen und den statistischen Teil abgerundet.

Das Geschichtsblatt 2022 erscheint in einer Auflage von 700 Exemplaren. Die Gelita AG unterst├╝tzte das Werk mit einem Druckkostenzuschuss.

Das Geschichtsblatt kann in Eberbach bei der Tourist-Info, der Buchhandlung Greif und dem Buchaus erworben werden. Die Abonnenten bekommen das Geschichtsblatt per Post zugeschickt. Wer die Herausgabe des Geschichtsblatts unterst├╝tzen m├Âchte, kann ├╝ber das Stadtarchiv ein Abonnement mit verg├╝nstigtem Bezugspreis abschlie├čen. ├ältere Ausgaben (ab 1977) k├Ânnen zur Erg├Ąnzung der Sammlung ebenfalls ├╝ber das Stadtarchiv bezogen werden.

30.11.22

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