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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Bis zu fĂŒnf Windanlagen mit RĂŒckbaugarantie


(Visualisierung: StVE)

(hr) GrĂŒnes Licht gab der Eberbacher Gemeinderat am Donnerstag, 24. November, zum Pachtvertrag fĂŒr die Windkraftnutzung im Stadtwald auf dem Hebert zwischen Eberbach und Schwanheim.

Nach dem positiven BĂŒrgerentscheid Anfang April (wir berichteten) wurden in einem Arbeitskreis unter Mitwirkung der Kommunalberatung Rheinland-Pfalz GmbH die von der BayWa r.e. Wind GmbH vorgelegten VertragsentwĂŒrfe geprĂŒft. In dem Vertrag mit einer Laufzeit von 25 Jahren ist unter anderem vorgesehen, dass bis zu fĂŒnf Windkraftanlagen mit Nabenhöhen von 170 m (Gesamthöhe 250 m) auf dem stĂ€dtischen Gebiet des Hebert errichtet werden können und die Stadt je Anlage eine ertragsunabhĂ€ngige Mindestpacht von 282.000 Euro pro Kalenderjahr erhĂ€lt.Eine “Kommanditbeteiligung” der Stadt bzw. der BĂŒrger an den Anlagen von bis zu 49 Prozent soll möglich sein, und nach Ablauf des Vertrags mĂŒssen die Anlagen einschließlich der Fundamente durch den PĂ€chter zurĂŒckgebaut werden, was durch eine RĂŒckbaubĂŒrgschaft abgesichert werden soll. Die BayWa r.e. Wind GmbH soll auch alle bisherigen und kĂŒnftigen Kosten fĂŒr die Entwicklung des Windparks ĂŒbernehmen, sofern sie “angemessen und nachweisbar” sind.

Kritische Stimmen aus der Bevölkerung hatten im Vorfeld der Entscheidung darauf hingewiesen, dass der Deal mit BayWa r.e. Wind fĂŒr die Stadt und ihre BĂŒrger trotz der garantierten Pachtzahlungen unterm Strich ungĂŒnstig sein könnte. AGL-Sprecher Peter Stumpf hielt aber fest, dass die Mindestpacht von rund 1,5 Mio. Euro jĂ€hrlich plus einer weiteren ertragsabhĂ€ngigen Pacht und der Beteiligungsmöglichkeit von 49 Prozent fĂŒr die Stadt, die Stadtwerke oder eine BĂŒrgergenossenschaft sehr gut sei, zumal die BayWa die Kosten und Risiken komplett trage. Er Ă€ußerte aber auch VerstĂ€ndnis fĂŒr die Kritiker, denn seiner Meinung nach könnte die Stadt möglichst mehr Geld einnehmen, wenn ihre der Windpark zu 100 Prozent gehören wĂŒrde. Die AGL hĂ€tte das im Vorfeld prĂŒfen lassen wollen, dafĂŒr aber keine Mehrheit im Gemeinderat bekommen, so Stumpf. Sein Fraktionskollege Lothar Jost prophezeite, dass die Nachfrage nach grĂŒnem Strom enorm steigen werde und die Stadt weitere Standorte auf ihrer Gemarkung prĂŒfen sollte.

BĂŒrgermeister Peter Reichert erklĂ€rte, dass der Eberbacher Pachtvertrag mit der BayWa r.e. Wind in Baden-WĂŒrttemberg “bisher einmalig” sei. Solch gute Konditionen fĂŒr eine Kommune habe es noch nie zuvor gegeben.

Bei drei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen wurde dem Pachtvertrag zugestimmt.

10.12.22

Lesermeinungen

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Von Jule (11.01.23):
@17. Jhdt.
Soso, wenn Sie das sagen... hier mal ein wenig AufklÀrung:

Tierart:
Der Trauerschwan (Cygnus atratus) oder Schwarzschwan ist eine Vogel­art aus der Gattung der SchwĂ€ne (Cygnus) und der Familie der Entenvögel (Anatidae). Er ist der einzige fast völlig schwarze Schwan und hat außerdem den lĂ€ngsten Hals aller SchwĂ€ne.
Das natĂŒrliche Verbreitungsgebiet des Trauerschwans ist Australien, in Neuseeland ist der Trauerschwan eingebĂŒrgert. In Europa kommen ausschließlich ausgesetzte und verwilderte TrauerschwĂ€ne vor. Eine selbsttragende Population, die im Jahr 2000 sechzig bis siebzig Brutpaare umfasste, gibt es wohl nur in den Niederlanden und möglicherweise auch in Nordrhein-Westfalen.[1] Die Gesamtpopulation des Trauerschwans wird von der IUCN auf 100.000 bis eine Million geschlechtsreifer Individuen geschĂ€tzt.[2] Die Art gilt als nicht gefĂ€hrdet.

Wirtschaftliche Definition:
Als „schwarzer Schwan“ wird in der Wirtschaft und an der Börse ein seltenes, unerwartetes und unvorhergesehenes Ereignis bezeichnet, dass eine große Tragweite und mĂ€chtigen Einfluss auf die aktuelle Situation hat. Ein schwarzer Schwan beendet die bisher herrschende NormalitĂ€t. Er kann BörseneinbrĂŒche verursachen und MĂ€rkte aus ihrer Bahn werfen.

Viele GrĂŒĂŸe!


Von 17. Jhdt. (06.01.23):
@ Joule:

Schwarze SchwÀne an sich sind schon ein riesen Humbug.


Von 21. Jahrhundert (04.01.23):
@Jule
Vielen Dank fĂŒr die Empfehlung. Diese zwei Stunden möchte ich nicht aufbringen - eine Zusammenfassung wĂŒrde ich lesen.

@Klara Fall
Na, wenn Sie meinen. GrĂŒĂŸe gehen raus zum Allgemeinplatz 1.


Von Jule (03.01.23):
@Klara Fall
Ein Versuch ist es wert, dass vielleicht der ein oder andere zumindest mal ins GrĂŒbeln kommt, sofern man nicht komplett ideologisch verblendet ist...
Die Fakten und Argumente aus dem Vortrag können auch in einer Diskussion ĂŒber das Thema dienlich sein und man hat die Möglichkeit, den Vortrag an viele Menschen zu teilen/zu empfehlen, egal, wie man zu dem Thema steht. Ich hoffe, die Fakten kommen somit etwas mehr in der breiten Bevölkerung an...


Von Klara Fall (02.01.23):
@jule
Ihr Wunsch wird nicht gehört werden. Gerade die grĂŒne Klasse, die immer laut "Follows die Science" trötet, verweigert sich der Wissenschaft. Dann, wenn diese mit Erkenntnissen kommt, die den grĂŒnen Wunschfantasien widersprechen.


Von Jule (28.12.22):
Ich kann jedem nur wĂ€rmstens empfehlen, bei YouTube nach dem Vortrag (Schwarze SchwĂ€ne – Krieg, Inflation und ein energiepolitischer Scherbenhaufen) von Prof. em. Hans-Werner Sinn, PrĂ€sident a.D. des ifo Instituts vom 12. Dezember 2022 zu suchen, sich diese 2 Stunden anzusehen und auch richtig zuzuhören...
Beste GrĂŒĂŸe :-)


Von Klara Fall (22.12.22):
@21. Jahrhundert
Alle Ihre genannten Speichertechnologien können zusammengenommen nicht einmal ansatzweise den immensen Energiebedarf dieses Lands, seiner Bevölkerung, seiner Wirtschaft decken. Nicht einen Tag lang und schon gar nicht wochenlang.

Um es in ein Bild zu packen: Zeigen Sie mir eine Speichertechnologie,die es möglich macht, einen ICE einen Tag lang durchs Land brausen zulassen. Und selbst wenn, dann sind noch immer weitere 200 ICEs da, die auch noch fahren sollen. Von einem restlichen zu versorgendem Industrieland ganz zu schweigen.

Um es noch mal zu sagen, nichts gegen EE, nichts gegen Forschung in diesem Bereich. Aber zu denken, dies wĂŒrde einen Klimawandel aufhalten, die Welt retten, prinzipiell diese Denkungsweise moralisch aufzuladen und sich selbst als "Gute", die anderen als "Böse" zu klassifizieren halte ich fĂŒr vollkommen verfehlt. Es geht darum, was man zerstört, hier am Bsp. die WindrĂ€der auf dem Hebert, und was man dafĂŒr gewinnt.


Von 21. Jahrhundert (19.12.22):
@Klara Fall
Es gibt bereits jetzt zahlreiche Möglichkeiten der Energiespeicherung. ÜberschĂŒssige Energie kann zur Erzeugung von EnergietrĂ€gern wie Wasserstoff oder Gas genutzt werden, es gibt mechanische Speichertechnologien wie Pump- oder Druckluftspeicher, WĂ€rmespeicher, sogar klassische Batterietechnologien. Diese Speichertechnologien mĂŒssen rasant ausgebaut werden. Auf lange Sicht sind EEGs die effizienteste, billigste und sicherste Lösung, die uns unabhĂ€ngig von Schurkenstaaten macht. Der Unterschied zu möglichen Wundertechnologien der Zukunft ist, dass wir jetzt schon den Ausbau ankurbeln können. Der Großteil der Eberbacher hat das offenbar begriffen, wie das Abstimmungsergebnis zeigt.

Dunkelflauten sind ĂŒbrigens das gesamte Jahr ĂŒber Ă€ußerst selten. Aber Sie haben Recht: Es braucht einen Ausbau an Speichertechnologien, um sich nicht im Notfall auf Gas, Kohle oder Atom verlassen zu mĂŒssen. Bis wir uns voll auf die EEG-Infrastruktur verlassen können, werden noch viele Jahre ins Land gehen.


Von Martina, Eberbach (16.12.22):
Völlig absurd ist es, ĂŒber einen Windpark und auch ĂŒber Solarkollektoren auf dem Balkon nach zu denken. In unseren Breitengraden ist das völlig unrentabel. Und ich sage es noch einmal, wenn man dafĂŒr sorgt, dass die Welda abgeholzt werden, dann nimmt man den Menschen auch eine ganze Menge Sauerstoff weg. Leider denke ich ebenfalls, dass Eberbach kĂŒnftig kein Anziehungspunkt mehr fĂŒr Touristen sein wird. Und ich kann es nur wiederholen: armes, sterben des Eberbach!

Von Klara Fall (16.12.22):
@21. Jahrhundert
Seit knapp zwei Wochen herrscht da draußen Dunkelflaute. Eine Wetterlage, die immer wieder vorkommt und vorkommen wird. Wenn Sie so freundlich wĂ€ren zu erklĂ€ren, wo bei solchen Wetterlagen, wenn weder Wind noch Sonne "liefern", der Strom herkommt, dann wĂ€re das sehr nett.


Von Klara Fall (16.12.22):
@Erschöpfung
Der "möglichst große Beitrag zur Klimarettung" wĂ€re der Weiterbetrieb von den drei noch laufende AKWs und die Reaktivierung der drei im vorigen Jahr abgeschalteten drei AKWs gewesen. Und nicht die Reaktivierung von Kohlekraftwerken, nicht die Verstomung von Gas in noch nie zuvor geschehenem Ausmaß.

Aber auch das, und auch wenn wir alle fellbekleidet in Höhlen wohnen und uns von Wurzeln und NĂŒssen ernĂ€hren wĂŒrden, wĂŒrde null Auswirkungen auf das Weltklima haben. Die "Musik" beider CO2 Produktion wird in anderen Weltregionen gemacht.

Das heißt im Umkehrschluß noch lange nicht, das man als Gesellschaft immer so weiter macht wie bisher, in Bezug auf Ressourcenverbrauch, Konsum usw. Aber man sollte mit Sinn und Verstand reagieren und nicht mit lĂ€cherlichen Mitteln wie WindrĂ€der.

Vorgestern wĂŒrde ein Durchbruch bei der Kernfusionsforschung verkĂŒndet, man rechnet mit nur noch einem Dutzend Jahren Forschung zur kommerziellen Nutzung. Das ist die Zukunft, die Deutschland dank den GrĂŒnen natĂŒrlich verschlĂ€ft.




Von 21. Jahrhundert (15.12.22):
Ein wichtiger Schritt in Richtung Modernisierung, UnabhÀngigkeit von Schurkenstaaten wie Russland/Katar und Umwelt-/Klimaschutz.

Dazu legitimiert durch einen BĂŒrgerentscheid. So sollte wirklich niemand etwas zu meckern haben - könnte man meinen.


Von Biker71 (15.12.22):
@Schöpfung scheinbar hapert es neben der Rechtschreibung jetzt auch mit dem Rechnen.

Gemessen an der Weltbevolkerung und FlĂ€che sind 2% eine Menge Holz , Pro Kopf sind wir mit die grĂ¶ĂŸten Verschmutzer


Von Antonia (15.12.22):
Eine Schande fĂŒr unsere Heimat und ein Verbrechen an der Natur !!! Nur weiter so, die Touristen die nach Eberbach kommen um die Natur zu genießen, werden es den Verantwortlichen bestimmt danken. Noch mehr Standorte ??? wollen diese BefĂŒrworter alles kaputt machen? Wer profitiert von den Gewinnen?, bestimmt nicht unsere Umwelt und die BĂŒrger unserer Heimatstadt. Bravo an die Gegenstimmen!!! Hier geht es nur um Geldabzocke auf Kosten der Natur,moralisch unterster Level.

Von Schöpfung  (15.12.22):
Erschöpfung Deutschland wenn es sein Ziel erreicht trÀgt 2 Prozent des Weltklimas bei lecherlich.

Von Rosa Rot (14.12.22):
Ich halte diese Entscheidung fĂŒr falsch und macht mich sehr gesorgt fĂŒr unsere Zukunft.
Die AusfĂŒhrungen eines Schullehrers, eines Juristen und eines Försters halte ich fĂŒr wenig glaubhaft, weil nicht faktenbasiert.

@Martina: "Kommt! Steht mit mir auf, lasst uns etwas bewegen!
Lassen wir es nicht zu, dass sie ĂŒber uns dieses Leichentuch legen"
Ich wÀre dabei, zumal die TotengrÀber noch nicht einmal "Eberbacher" sind !!!


Von Erschöpfung (14.12.22):
@Schöpfung: Das wird m.W. durch BankbĂŒrgschaft abgesichert. Und @die gefallene Klara: Es geht hier nicht um Parteipolitik, sonst hĂ€tte es dafĂŒr beim BĂŒrgerentscheid keine Mehrheit gegeben. Es geht um einen möglichst großen Beitrag zur Rettung des Weltklimas und der Lebensbedingungen auf dem Planeten - nicht mehr unbedingt fĂŒr uns, aber fĂŒr unsere Nachkommen.

Von Klara Fall (13.12.22):
"Sein Fraktionskollege Lothar Jost prophezeite, dass die Nachfrage nach grĂŒnem Strom enorm steigen werde und die Stadt weitere Standorte auf ihrer Gemarkung prĂŒfen sollte."

So sind sie, die GrĂŒnen. Reicht man ihnen den kleinen Finger, wollen sie die ganze Hand nehmen. Ist der Fuß erst mal in der TĂŒr, gibt es kein Halten mehr. Ein Blick auf die möglichen FlĂ€chen rund um Eberbach, vorige Woche erst veröffentlicht (bitte googeln), lĂ€sst das Massaker an Landschaft und Natur ahnen. Die GrĂŒnen, von der NaturschĂŒtzerpartei zur Naturzerstörerpartei, willige Idi... Interessenvertreter fĂŒr die Windkraftabzockerlobby, von den Friedensbewegten auf den OstermĂ€rschen zu KriegsunterstĂŒtzern. Was fĂŒr ein moralischer Abstieg.


Von Schöpfung  (11.12.22):
Was passiert wenn der Investor nach 24 Jahren insolvent geht, was mittlerweile sehr oft wehr bleibt auf dem Kosten sitzen natĂŒrlich der Steuerzahler. Der Investor ist vein raus.

Von Martina, Eberbach (10.12.22):
Eberbach.
Oh, Eberbach, ich liebe dich von Herzen.
Doch was man dir jetzt antut, bereitet mir viele Schmerzen!
Deine Welda, in denen man trÀumen kann,
Sollen jetzt weichen dem Ökowahn!
Die Vögel, die ihre Nester bauten in den dichten Zweigen,
Sie singen bald nicht mehr, nein, sie werden schweigen!
Ein grĂŒnes Leichentuch hat man ĂŒber diese Stadt gelegt.
Die BÀume wurden wegen eines Windparks abgesÀgt!
Du warst einst so schön mit deinem Wald.
Doch jetzt bist du leider bitterkalt!
Ach, ich habe vergessen, es geht um viel Geld.
Das tut es doch immer, in dieser Welt.
Oh, Eberbach, mit deinen WĂ€ldern liegst bald in Scherben.
Ach, geliebte Stadt, musst du wirklich sterben?
Wie gerne wĂŒrde ich dich vor dem Tode bewahren.
Doch, ich bin allein, kann dich nicht retten vor den Gefahren!
Kommt! Steht mit mir auf, lasst uns etwas bewegen!
Lassen wir es nicht zu, dass sie ĂŒber uns dieses Leichentuch legen!


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