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Nachrichten > Kultur und Bildung

Stadt Eberbach lädt zum Vortrag mit Dr. Felix Prinz zu Löwenstein ein


Dr. Felix Prinz zu Löwenstein. Er referiert am 28. März auf Einladung der Stadt Eberbach in der Stadthalle. (Foto: privat)

(bro) (stve) Zu einem Vortrag mit dem Thema „Enkeltauglich Essen – Wie können wir Landwirtschaft und Ernährung zukunftstauglich machen?“ lädt die Stadt Eberbach am Dienstag, 28. März, um 18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr) in die Stadthalle ein. Referent ist Dr. Felix Prinz zu Löwenstein. Der studierte Landwirt und Verwalter eines großen Guts im hessischen Habitzheim ist seit Jahrzehnten eine wichtige Stimme des ökologischen Landbaus in Deutschland. Er fordert mehr ökologischen Landbau und Bio-Produktion von Nahrungsmitteln.

Landwirtschaft und Ernährung sind laut Felix Prinz zu Löwenstein vom Klimawandel nicht nur am stärksten betroffen, sondern zählen zu dessen wichtigsten Verursachern. „Und die dramatische Situation der biologischen Vielfalt geht vor allem auf das Konto der Landnutzung.“ Der Referent folgert: „Wir brauchen eine Transformation. Einen Umbau nicht nur der Landwirtschaft, sondern des gesamten Ernährungssystems. Nur so können wir die globale Ernährung sicherstellen. Für jetzt und vor allem für künftige Generationen.“ Für Resignation sieht er keinen Anlass, weil er diesen Umbau für möglich hält. „Der ökologische Landbau ist das Modell, nach dem man ihn ausrichten kann.“ Dass und wie das funktioniert, dafür gibt es laut dem Referenten weltweit sehr ermutigende Beispiele.

In seinem Vortrag erläutert der Agrarwissenschaftler und Buchautor („Food Crash – Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr“), wie es im Einklang mit der Natur – und damit nachhaltig – gelingen kann, die Ernährungsgrundlage der Menschheit zu sichern und den Hunger zu bekämpfen. Und er beschreibt, was Verbraucher und Politik tun müssten, um die Ressourcen zu schonen, die Gesetze der Ökologie zu beachten und die Ernährung mit hochwertigen Bio-Nahrungsmitteln zu fördern. Er erklärt, wie wir fortan „enkeltauglich“ essen können.

01.03.23

Lesermeinungen

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Von Klara Fall (02.03.23):
Nichts gegen ökologische Landwirtschaft und Bio-Produkte. Zur Wahrheit gehört aber auch der Fakt, dass man damit nicht acht Milliarden Menschen ernähren kann. Wer will sich anmaßen zu entscheiden, welche Milliarden Menschen jetzt gefälligst umweltverträglich verhungern sollen?

Die Weizenkrise infolge des Ukrainekriegs zeigt es deutlich, die Menschen in den ärmeren Regionen der Welt wollen (über)leben und es ist ihnen vollkommen wurscht, wie und wo die Lebensmittel angebaut werden.

Ökologische Landwirtschaft... - Luxusproblem einer deutschen Wohlstandsgesellschaft. Diese löst sich aber immer mehr auf und wir nähern uns einer "Überlebensgesellschaft" an.


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