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Nachrichten > Wirtschaft und Arbeit

Angestellte wehren sich gegen mögliche Gehaltsabsenkungen

(bro) (mn) Ver.di ruft am Donnerstag, 16. März, um 14.30 Uhr an der Eberbacher GRN-Klinik in der Nähe des Haupteingangs zu einer Warnstreik-Kundgebung auf.

Erstmals seit vielen Jahren beteiligen sich die Beschäftigten der GRN-Gesundheitszentren an den Warnstreiks im Öffentlichen Dienst. 1.200 Angestellte wehren sich gegen das Angebot und die möglichen Gehaltsabsenkungen für Kliniken und Pflegeeinrichtungen.

Laut Monika Neuner, ver.di-Gewerkschaftssekretärin fürs Gesundheitswesen bei ver.di Rhein-Neckar, werden die Auswirkungen für Patient/innen dieses Mal noch gering sein, da die Beschäftigten zunächst für den begrenzten Zeitraum einer halben Stunde die Arbeit niederlegen. Die mangelnde finanzielle Wertschätzung und Personalausstattung trotz der enormen Kraftanstrengungen auch in der Pandemie habe dazu geführt, dass sie sich nun selbst für die Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen starkmachen und sich nicht mehr auf Versprechungen der Politik verlassen.

Der Arbeitgeberverband fordert, dass die Gehälter in Kliniken und Pflegeeinrichtungen gekürzt werden können. Hierfür verlangen sie einen Absenkungstarifvertrag für die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. In wirtschaftlicher Not sollen die Gehälter um bis zu sechs Prozent gekürzt werden können, ein sogenannter „Tarifvertrag zur Zukunftssicherung“.

„Im Gesundheitswesen suchen alle händeringend Personal und zahlen Willkommensprämien. Viele Kliniken sind in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation, aber hierfür braucht es eine politische Lösung, zum Beispiel einen Sonderhaushalt Gesundheits- und Daseinsvorsorge anstatt Gehaltskürzungen für die Beschäftigten“, führt Neuner aus.

Die Gewerkschaft ver.di erwartet, dass die Arbeitgeber am 27. März einen ernsthaften Vorschlag machen, wie eine dauerhafte Entwertung der Einkommen angesichts der Inflation verhindert wird. Nur dann werden die Beschäftigten bereit sein, mittelfristig auch weiterhin im Gesundheitswesen zu arbeiten.

„Das trifft am Ende uns alle, da jeder Patient werden kann und inzwischen bei allen Tätigkeiten im Gesundheitswesen Personalmangel herrscht.“, so das Resümee von Monika Neuner.

10.03.23

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