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Nachrichten > Kultur und Bildung

Urban Art - Entschleunigen und Heimat bewusst wahrnehmen


Dr. Sebastian Schäuffele (Fachleiter Bildende Kunst, 3. v. r.) und Andrea Kodeda-Weißmann (3. v. l.) sowie einige der Zehntklässler des HSG präsentieren vor dem Eberbacher Rathaus ihre Kunstwerke. (Foto: Stadt Eberbach)

(bro) (stve) Poesie in der Stadt: Mit der Kunstform „Urban Art“ haben sich etwa 80 bis 90 Zehntklässler des Hohenstaufen-Gymnasiums beschäftigt. Entstanden sind unter anderem zehn große Banner, die sie am vergangenen Dienstagnachmittag zuerst im Rathaus sortiert und dann an verschiedenen Stellen in der Eberbacher Innenstadt aufgehängt haben.

„Passanten locken, damit sie einmal kurz entschleunigen“ und „Jugendliche durch die Stadt führen, damit sie ihre Heimatstadt bewusst wahrnehmen“, waren laut Andrea Kodeda-Weißmann die Ziele der Aktion. Die Kunsterzieherin ist gemeinsam mit Dr. Sebastian Schäuffele (Fachleiter Bildende Kunst) und Kristof Rüter für das Projekt verantwortlich.

Der Fachbereich Bildende Kunst des HSG hatte sich erfolgreich bei dem Landesprogramm „Kulturschule Baden-Württemberg – Lernen mit den Künsten“ beworben. Die Schülerinnen und Schüler den zehnten Klassen gestalteten Texte und Illustrationen in analoger und digitaler Form. In Zusammenarbeit mit dem städtischen Kulturamtsleiter, Tobias Soldner, wurden die Entwürfe auf Banner und Plakate in unterschiedlichen Formaten gedruckt. Anschließend wurden geeignete Orte gesucht. Soldner unterstütze dabei, wenn es sich um den „öffentlichen Raum“ handele. Finanzielle Unterstützung gab es von der Stadt Eberbach und vom Landesprogramm „Kulturschule“. „Ohne diese Unterstützung wäre das Projekt so nicht möglich gewesen“, dankt Dr. Schäuffele.

„Wir haben das Projekt gerne unterstützt“, betont Bürgermeister Peter Reichert, der am Abend noch gleich das zuerst angebrachte Kunstwerk am Balkon des evangelischen Gemeindehauses am Leopoldsplatz bewunderte. Sein Dank gilt den Schülerinnen und Schülern samt den Lehren, die „tolle Arbeit“ geleistet haben. Er betont: „Eine prima Sache, die in die Innenstadt lockt, die zum Nachdenken bringen kann in einem Umfeld, das für viele der künstlerisch tätigen Jugendlichen ihre Heimat ist. Gerade in der heutigen Zeit ist auch das Entschleunigen manchmal sehr wichtig. Ich hoffe, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger etwas Zeit für die herrlichen Kunstwerke nehmen.“

„Urban Art“ ist inzwischen eine anerkannte und in größeren Städten verbreitete Kunstform, die laut der Kunsterzieher den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gibt, „sich mit aktuellen Trends, die auch in der eigenen Lebens- und Erfahrungswelt präsent sind, auseinanderzusetzen“. Zudem lasse sich durch die Wahrnehmung der Stadt aus einem anderen Blickwinkel auch die Identifikation mit der Heimatstadt fördern. „Passanten sollen durch die Werke erfreut sowie zum Stehenbleiben, Innenhalten, Schmunzeln oder auch zum Nachdenken angeregt werden.“ So kann eine Entschleunigung des Alltags entstehen.

Literarische Texte, Textfragmente und „Visual Statements“ wurden – teilweise mit Illustrationen – in Form von Plakaten in Schaufenstern ausgestellt und als Banner an Geländern und Bauzäunen befestigt. Dabei soll gezielt ein Kontrast zwischen größeren und eher kleineren, zunächst unscheinbar wirkenden Elementen entstehen. Laut Kodeda-Weißmann soll sich das leicht und schnell Sichtbare mit dem Verborgenen, fast Unsichtbaren ergänzen und zum bewussteren Wahrnehmen der Umwelt führen, in Eberbach in der Einkaufs-, Café-, und Restaurantszenerie. „Der öffentliche Raum in der Innenstadt soll durch diese besondere Form der Gestaltung belebt werden.“ Die Banner werden bis zu den Sommerferien das Stadtbild verschönern.

Während der Gestaltungsphase fand auch ein Graffiti-Workshop bei „Metropolink-Festival for urban & contemporary art“ in Heidelberg statt. Denn demnächst soll noch eine Straßenunterführung besprüht werden. Außerdem gab es im Herbst vergangenen Jahres in Zusammenarbeit mit der VHS Eberbach-Neckargemünd eine Veranstaltung zum Thema „Kunst und Lesen“, bei der Buchprojekte einer sechsten Klasse des HSG in der Stadtbibliothek zu sehen waren.

21.04.23

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