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Nachrichten > Kultur und Bildung

Soldatenbretter stehen an den Kriegsgräbern


(Foto: Stadt Eberbach)

(hr) (stve) An den Kriegsgräbern auf dem Eberbacher Friedhof ist jetzt ein Wanderausstellung „Nie wieder Krieg“ der bayerischen Künstlerin Bali Tollak zu sehen.

Bis 26. September sind sieben “Soldatenbretter” aufgestellt. Gemeinsam mit Volker Schütze, Geschäftsführer Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. (Bezirksverband Nordbaden) sowie dem Leiter der städtischen Abteilung “Kultur-Tourismus-Stadtinformation”, Tobias Soldner, hat Bürgermeister Peter Reichert am Donnerstag die Ausstellung der „Soldatenbretter“ eröffnet. Mit dabei waren auch Michael Beckert, ehrenamtlicher Mitarbeiter des Volksbunds, und Brigitte Manges von der Friedhofsverwaltung der Stadt Eberbach. Mit den Kunstwerken will der Volksbund auf die lokalen Kriegsgräber wie auch auf die Aktualität seiner Versöhnung- Friedens- und Jugendarbeit aufmerksam machen. Laut Schütze „wandert“ die Ausstellung seit 2019. Er freut sich, dass eine Klasse der Eberbacher Realschule bereits einen Besuch angekündigt hat.

Die bayerische Künstlerin Bali Tollak hat dem Volksbund Nordbaden sieben ihrer 30 „Soldatenbretter“ zur Verfügung gestellt. Auf diesen setzt sie sich mit den Erfahrungen von Künstlern verschiedener Länder auseinander, die den Ersten Weltkrieg erlebt haben. Tollak, geboren 1948 in Augsburg, ist Autodidaktin, lebt und arbeitet im oberbayerischen Schwabbruck bei Schongau. Ihr Werk umfasst Malerei, Objekte, Rauminstallationen und Aktionskunst. Ihre „Soldatenbretter“ sind ein künstlerischer Beitrag zur Rezeption des Ersten Weltkriegs. Die zwei Meter hohen, bemalten Holzbretter wurden mit Malereien und Texten gestaltet. Der künstlerischen Arbeit ging eine intensive Vorbereitung durch den Besuch von Kriegsgräberstätten voraus. Stimmungsbilder von Augenzeugen wurden mit Texten kombiniert. Maler der Zeit um den Ersten Weltkrieg wie Paul Klee, Pablo Picasso, Otto Dix, Emil Nolde, Käthe Kollwitz und andere waren Vorbilder für die Motive. Tollak zeigt mit ihren Brettern deren persönliches Erleben des Ersten Weltkriegs.

„Auch wir wollen Gedenken schaffen und Friedensbotschafter sein“, sagte Bürgermeister Reichert. Er dankte dem Volksbund für das „Engagement und die großartige Arbeit“ und er hofft nun auf zahlreiche Besucher.

Infos im Internet:
www.balitollak.de


21.07.23

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