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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Fl√§chen f√ľr Solarstrom und Windenergie

(bwg) In der √∂ffentlichen Sitzung des Eberbacher Gemeinderats am Donnerstag, 25. April, ging es auch um die Fl√§chenplanung f√ľr regenerative Energien.

F√ľr Photovoltaik sollen in den Teilregionalplan Freifl√§chen-Photovoltaik zum einheitlichen Regionalplan Rhein-Neckar insgesamt neun Fl√§chen auf der Gesamtgemarkung Eberbach aufgenommen werden, darunter die Fl√§che Nr. 9 ‚ÄúBreitenstein (ehemalige Deponiefl√§che)‚Äú. SPD-Stadtrat Markus Scheurich wies darauf hin, dass eine Ausweisung der Fl√§chen nicht gleich ein Baurecht bedeute, sondern dass Projekte jeweils im Einzelfall gepr√ľft und entschieden werden m√ľssten. CDU-Stadtr√§ten Christina Kunze sah das kritisch und k√ľndigte ihre Ablehnung an, da es sich teilweise um sogenannte FFH-Schutzgebiete handele. Ihr Fraktionskollege Georg Hellmuth lehnte ebenfalls ab und verwies auf die Pr√ľfung bzw. Suche nach innerst√§dtischen Fl√§chen f√ľr Photovoltaik. Stadtrat Peter Stumpf (AGL) von der AGL wollte sicherstellen, dass es bei der Fl√§che auf dem Breitenstein ausschlie√ülich um die ehemalige Deponiefl√§che geht. B√ľrgermeister Peter Reichert sicherte diese Konkretisierung zu. Die Beschlussvorlage wurde mehrheitlich mit 18 Stimmen verabschiedet, bei drei Gegenstimmen.

Bei der Fortschreibung des Teilregionalplans Windenergie zum Einheitlichen Regionalplan Rhein-Neckar soll das ausgewiesene Vorranggebiet Standort ‚ÄěHebert‚Äú mit weiteren Fl√§chen erg√§nzt werden, da derzeit lediglich vier der f√ľnf Standorte f√ľr Windenergieanlagen von dem Vorranggebiet umfasst werden. Au√üerdem sollen die Standorte ‚ÄěHohe Warte‚Äú (Gemarkung Eberbach) und ‚ÄěRegberg‚Äú der Gemarkung Sch√∂nbrunn k√ľnftig als Vorranggebiete ausgewiesen werden.
Stadtrat Michael Schulz (CDU) sah die Pl√§ne als nicht vertretbar an, weil er keine ‚ÄěVerspargelung‚Äú der Landschaft m√∂chte. Stadtrat Markus Scheurich (SPD) bef√ľrwortete hingegen die Ausweisung der Fl√§chen als Grundlage f√ľr sp√§tere Entscheidungen. Peter Stumpf (AGL) bewertete die Pl√§ne als konsequent, denn die Klimawende sei nicht zu schaffen, wenn nur immer ‚Äúwoanders‚ÄĚ Windr√§der gebaut werden sollen, und verwies auf den positiven B√ľrgerentscheid f√ľr den Hebert. Auch Stadtrat Peter Wessely (Freie W√§hler) stimmte zu, man k√∂nne die Windenergieanlagen nicht immer anderswo bauen wollen. B√ľrgermeister Peter Reichert verwies nachdr√ľcklich darauf, dass es sich bei den vorgesehenen Fl√§chen, die in etwa 2,5 Hektar umfassen bei einer Gemarkungsfl√§che von √ľber 8.000 Hektar, um eine relativ √ľberschaubare Gesamtfl√§che handele, und dass die Windkraftnutzung enorm zur Finanzierung der Stadt Eberbach beitragen w√ľrde. Auf die Finanz-Vorschl√§ge der CDU sei er gespannt, falls das nicht umgesetzt werden k√∂nnte. Pro Anlage k√∂nne mit etwa 1,5 Mio. Euro an Einnahmen gerechnet werden. Der Gewerbepark Lautenbach, der in der Vergangenheit keine mehrheitliche Unterst√ľtzung fand, k√∂nnte nicht ann√§hernd soviel einbringen wie die geplanten Windenergieanlagen. Peter Stumpf (AGL) erg√§nzte abschlie√üend, dass die W√§lder nicht wegen den Windr√§dern verschwinden, sondern durch den Klimawandel. Der Beschlussvorlage wurde mehrheitlich zugestimmt, bei sechs Gegenstimmen aus der CDU und einer Gegenstimme der Freien W√§hler (Patrick Schottm√ľller).

01.05.24

Lesermeinungen

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Von Wissender (30.05.24):
Gem√§√ü Windatlas BW sind bekanntlich die Daten f√ľr den Bereich Hebert zur mittleren gekappten Windleistungsdichte nur recht m√§√üig. Das bedingt besonders hohe T√ľrme um wirtschaftliche Ausbeute zu erhalten. Falls es -wie wohl zu erwarten- trotzdem zu einer m√∂glichen Realisierung kommt, sollten zumindest hybride Technologien mit zum Einsatz kommen. Meine Fragen:

1. Die T√ľrme lassen sich an der Sonnenseite im unteren Turmbereich mit flexiblen PV Modulen verkleiden um zus√§tzliche Ausbeute aus Sonnenkraft zu generieren. Ist das nachweislich vorgesehen?

2. Ist nachweislich der Einsatz von Recycling-Beton oder "gr√ľnem" Beton mit Co2-negativen Zuschl√§gen oder Zementersatzstoffen wie Celitement vorgesehen f√ľr die sehr m√§chtigen Fundamente?

3. Wie erfolgt sp√§ter der fachgerechte vollst√§ndige R√ľckbau der gro√üen und sehr tiefen Betonfundamente?

4. Wie sehen konkret die Investment M√∂glichkeiten f√ľr die B√ľrger aus? Warum gibt keine fr√ľhzeitigen transparenten Informationen dazu?

Es fehlen weiterhin Transparenz und wichtige Details zu diesem Projekt.


Von Ungl√§ubig  (29.05.24):
Hallo Herr Thomson,

wieder Mal vielen Dank f√ľr Ihre Ausf√ľhrungen zum Thema Windkraft.
Es ist nur verwunderlich, dass Sie nur angebliche Vorteile hervorheben und auf die Entsorgung der WKA in 20...30 Jahren nicht eingehen.
Holztransporte hat es schon immer gegeben, schon vor mehr als Hundert Jahren. Dies ist eine logische Sache. Stra√üen braucht jeder in einer funktionierenden Infrastruktur. H√§tten wir noch unsere AKW am Netz, w√ľrden wir solche Diskussionen gar nicht f√ľhren. Aber es ist der gr√ľne Wille, der hier auf Gedeih und Verderb durchgesetzt werden soll. Auch hier wird der Steuerzahler zum Beitrag gezwungen. Im Endeffekt geht es auch der AGL nur um Einnahmen f√ľr die Stadt Eberbach. Ergo ist es keine Umweltpartei, sondern auch nur eine Ansammlung von Personen, die ihre Profil unbedingt jedem aufzwingen will. Soviel zu dem Thema BehAGLiches Eberbach. Mein gro√üer Respekt an Naturschutz geht an den Sch√§fer auf dem Breitenstein, der einzige, der in Eberbach etwas f√ľr nachhaltige Landschaftspflege tut


Von redi (29.05.24):
Die "Gr√ľnen" in Eberbach wollen Industrieanlagen in einem Landschaftsschutzgebiet und Wasserschutzgebiet (Informationsbrosch√ľre der
Stadt Eberbach zum B√ľrgerentscheid) verbauen. Damit wollen sie die Natur sch√ľtzen, die sie gleichzeitig zerst√∂ren. Grotesk.


Von Jens Thomson (29.05.24):
Nat√ľrlich muss ein Windrad aufgebaut werden. Und es sind mehr als 100 Betonmischerfahrten mit 10‚Ķ12 m3 Beton daf√ľr notwendig. Das sind viele, wahrscheinlich zu viele, aber das Windrad soll ja auch bei Sturm und Orkan sicher jahrzehntelang auf den Felsen hinten auf dem Hebert stehen.
Zum Vergleich: Die ca. 1000 Holztransportlaster, die immer jedes Jahr durch unsere W√§lder fahren, addieren sich in 30 Jahren auf ca. 30.000 Fahrten. Das hat in den letzten 30 Jahren noch niemanden gest√∂rt und wird auch in den n√§chsten 30 Jahren mit nochmaligen ca. 30.000 Fahrten weiterhin nicht st√∂ren, oder? Aber ca. 100 Fahrten f√ľr ein Windrad (selbst wenn es sogar 800 w√§ren) sollen jetzt pl√∂tzlich st√∂ren? Im Vergleich eine seltsame ‚ÄěMeinung‚Äú.

Übrigends muss auch ein Kohlekraftwerksgebiet oder ein AKW aufgebaut werden. Das ist bei allen Stromerzeugern notwendig und bei KKWs und AKWs viel aufwändiger.
Aber nur bei Windr√§dern muss das Geld f√ľr den Abbau vorher treuh√§nderisch hinterlegt werden. Stellen Sie sich das mal bei einem Kohlekraftwerk oder bei einem AKW vor... Das w√§re unbezahlbar. Am Ende zahlt das dann zum Teil einfach so der Steuerzahler, selbstverst√§ndlich und bisher ohne jeden Protest. Komisch, dass das ausgerechnet bei Windr√§dern, wo es nicht so ist, zu Protesten f√ľhrt.

Bei Windr√§dern ist der Auf- und Abbau allerdings auch viel einfacher, da sie nicht so komplex sind und den Strom direkt durch Rotation erzeugen. Dort wird nicht erst durch Verbrennung in riesigen Kesselhochh√§usern Wasser auf weit √ľber 200¬įC unter Druck √ľberhitzt, das dann in riesigen Hochdruckrohren mit riesigen Pumpen r√ľber zu Turbinen gepumpt wird, die dann erst durch Rotation Strom erzeugen k√∂nnen. Das ist sehr viel teurer, viel komplexer aufzubauen und zu steuern/zu regeln und zudem sehr energieaufw√§ndig. Ein Kohlekraftwerk verbraucht ca. 10‚Ķ20 % seines erzeugten Stromes selbst.
Ein Vorteil von Windr√§dern ist also, dass sie wieder abgebaut werden, im Gegensatz z. B. zu AKWs (zum Beispiel das AKW in Obrigheim in den ehemals romantischen Neckarauen wird nicht mehr weiter abgebaut, das gesamte Gebiet dort bleibt nach √ľber 10 Jahren Teilabbau so schrecklich, wie es jetzt ist).
Der größte Vorteil von Windrädern ist aber, dass Windräder in den ca. 30 Jahren nichts mehr benötigen außer kostenlosen Wind, um Strom zu erzeugen ... und dass sie somit ohne der Förderung, dem Transport usw. von fossiler Kohle und ohne anschließende unrecycelbare Verbrennung keine Mengen an verschiedensten Giftstoffen ausstoßen, wie es Kohlekraftwerke tun.
Besichtigen Sie doch mal eines der gigantischen Kohletagebaugebiete oder eine Kohlekraftwerksganlage, um die riesigen Dimensionen zu erkennen.

PS: Die im Schnitt 3.000.000 kg Kohle pro Tag pro Kohlekraftwerk addieren sich in 30 Jahren zu ca. 30.000.000.000 kg fossiler Kohle. Das sind ca. 10.000 Neckarflussschiffs-Ladungen oder ca. 1 Million LKW-Ladungen mit je 30.000 kg nur f√ľr den Transport der Kohle. Wie gesagt, noch zus√§tzlich zum Aufbau mit riesigen Fundamenten, vielen Geb√§uden, Anlagen usw., und nicht nach dem Aufbau zus√§tzlich nur winzige 0 kg Kohle in 30 Jahren, wie bei Windr√§dern.
Wo diese gigantische Mengen Kohle nach dem Bau bei Kohlekraftwerken alles auch weltweit herkommen und was das finanziell (und ökologisch) bedeutet und täglich kostet, können Sie ja mal googlen und nachrechnen. Sie werden erschrecken.

Und schauen Sie bitte mal nach, wie aufwändig und wie energieverschwendend Strom mittels fossiler Kohle hergestellt wird.
Da ist Strom aus einem EE-Mix bei weitem im Vorteil (nicht nur finanziell). Das ist seit Jahrzehnten vielfach bewiesen und bei genauer Betrachtung auch logisch nachvollziehbar.

Nebenbei, nur mal zum Geld:
Wenn jemand gegen einen lokalen Strommix aus Wind, Sonne und Wasserkraft ist und z. B. die Gewinne aus nur 5 Windr√§dern gerne an andere St√§dte abgeben will, sollte er sich bitte auch √ľberlegen, wie die vielen Millionen Euro f√ľr unsere klamme Stadtkasse und wie der billigere Strom f√ľr uns B√ľrger anders erwirtschaftet werden sollen. Warum sollen lieber andere davon profitieren anstatt wir lokal mit 1‚Ķ5 km weit entfernten Windr√§dern hinten auf dem Hebert?
Wie manche es echt noch immer tun, einfach zu sagen, wir wollen z. B. die riesigen Einnahmen f√ľr unsere Stadt nicht, aber gleichzeitig wollen wir z. B. unseren Vereinen, Clubs usw. trotzdem mehr Geld zahlen, unsere Wirtschaft trotzdem st√§rker f√∂rdern usw. und trotzdem gleichzeitig verschiedene Steuern nicht erh√∂hen‚Ķ Das ist v√∂llig unlogisch, weil finanziell so nicht machbar. Aber es sind ja bald Wahlen, da verspricht mancher gerne Unlogisches und Unmachbares...und manche Menschen glauben sogar noch, dass das wie durch ein Wunder einfach so ginge.

Aber vielleicht k√∂nnten ja die Windradbef√ľrworter mal fordern, dass jeder einzelne Windradgegner in ganz Eberbach einen mittleren 5-stelligen Betrag wenigstens als finanziellen Ausgleich an die Stadt und an uns B√ľrger f√ľr billigeren Strom zahlen soll? Das wird aber sicher nicht geschehen und ist leider ebenso unlogisch und unmachbar wie ein pl√∂tzlicher Gelddauerregen √ľber Eberbach ohne die Windr√§der. Wie gesagt, das ist nur das Finanzielle‚Ķ

Und unsere W√§lder (und wir auch) w√ľrden dann ja jedes Jahr trotzdem weiterhin durch die Kohleverbrennung vergiftet. Den 15 im April bereits abgeschalteten Kohlekraftwerken sollten schon m√∂glichst bald weitere folgen. Das w√§re aus vielen Gr√ľnden sehr positiv.

PS: Die 2000 qm gro√üe Kranaufstellfl√§che f√ľr den Auf- und Abbau wird mit nat√ľrlichen Steinen aus der Umgebung wasserdurchl√§ssig geschottert ‚Ķ. und 2-mal benutzt. Der Boden ist dort nicht wie bei den vielen hunderten km Stra√üen √ľber und um unsere Berge herum oder wie durch unsere 5000 unterkellerten (Hoch-)H√§user usw. √ľberall die Bergh√§nge hoch unwiederbringlich versiegelt.


Von Ungl√§ubig  (28.05.24):
Sehr geehrter Herr Thomson, zu der Versiegelung der Grundfl√§che m√∂chte ich folgendes anmerken: Die von Ihnen angef√ľhrten 24 Meter Durchmesser entsprechen einer Fl√§che von ca. 500 qm. Hier kommen pro Windrad nochmal ca 2000qm f√ľr die Stellfl√§che des Krans hinzu. Diese Fl√§che wird im Gegensatz zu den B√§umen die jedes Jahr gef√§llt werden nie wieder renaturiert. Dar√ľber hinaus werden f√ľr das Fundament ca 1200 Kubikmeter Beton inklusive Stahl im Boden verarbeitet. Wie wir alle wissen, m√ľssen pro Windrad ca. 150 Lkw den beton hoch transportieren. F√ľr die Herstellung von Beton wird Zement ben√∂tigt, der nur mit sehr viel Energie erzeugt werden kann.
Die Windradfl√ľgel bestehen gro√üteils aus Carbon, das nach Ende der Laufzeit nicht recycelt werden kann und als Sonderm√ľll auf Deponien vergraben wird.

Also können Windräder nicht so umweltfreundlich und biologisch abbaubar sein, wie Sie es immer schildern.
Darum immer dran denken: Wenn Sie Sahne und Kirschen auf einen Salzcracker legen haben Sie noch lange keine Schwarzwälder Kirschtorte.

Darum erwähnen Sie in Ihren, durchaus informativen Berichten auch die negativen Aspekte der WKAs.


Von Wissender (27.05.24):
Die Daten aus dem Windatlas BW mit Bezug zur gekappten Windleistungsdichte √ľberzeugen mich nicht hinreichend f√ľr den Standort Hebert.

Windkraft ist durchaus sinnvoll. Aus meiner Sicht jedoch weiterhin eher in d√ľnnbesiedelten, windsicheren K√ľstenregionen. Das hilft zugleich den oft wirtschaftsschw√§cheren Regionen dort auf die Beine. Attraktive Investment M√∂glichkeiten f√ľr die B√ľrger k√∂nnten hilfreich sein die Stimmung zu verbessern. Wind ist eine variable Energiequelle wie PV auch. Das darf im Bezug zum Thema Stromversorgung nicht vergessen werden. Der Flaschenhals schlechthin bleibt jedoch der Netzausbau. Verst√§rkt durch den massiven Fachkr√§ftemangel.

Mich verwundert der gegenwärtige Einbruch beim Absatz der Wärmepumpen nicht. Vaillant baut sogar rund 300 Stellen ab in D.

Bei der Thematik √Ėlheizung sehe ich auch die Handwerksbetriebe mehr in der Pflicht akzeptable Angebote abzugeben. 40.000 Euro aufw√§rts f√ľr den Austausch einer √Ėlheizung durch eine W√§rmepumpe ist einfach eine Hausnummer. Mir einfach schlicht zu teuer. So denken viele. Eine Monoblock W√§rmepumpe ist g√ľnstig und relativ einfach im Einbau, trotzdem werden vielfach gesalze Preise aufgerufen. Zumal die F√∂rderung gedeckelt ist und noch ordentliche Gewinnaufschl√§ge auf die Preise f√ľr die W√§rmepumpe selbst h√§ufig erfolgen. Vermutlich w√§re eine Streichung der F√∂rderung f√ľr mehr Wettbewerb zielf√ľhrend.


Von Karin Predikant (27.05.24):
Bitte stellt mir zu den kommenden vier/f√ľnf Windr√§dern auf dem Hebert nicht noch reflektierende PV-Anlagen vor die Nase! Zuviel ist zuviel! Danke.

Von Jens Thomson (26.05.24):
Die 3 kg SF6 sind kein Problem, zumindest nicht bei Windr√§dern. Sie verbleiben abgeschirmt als Isolator in den Schaltschr√§nken der Windr√§der (wie bei anderen tausenden Schaltanlagen √ľbrigens schon immer).
Dann könnten eher die vielen 1000 kg SF6 z. B. in einem Umspannwerk ein Problem sein. Aber auch die werden nicht in die Umwelt freigesetzt.
Die 3.000.000 kg fossile Kohle sind dagegen ein massives Problem. Sie m√ľssen ausgegraben und transportiert werden und verbleiben danach NICHT in einem Kohlekraftwerk.
Diese 3 Millionen kg Kohle werden in einem einzigen Kraftwerk PRO TAG unrecycelbar verbrannt, eine unvorstellbar riesige Menge.
Das ist ein massives Problem. Die Giftstoffe, die bei dieser gigantischen Verbrennung entstehen (nicht "nur" CO2 und andere sch√§dliche Verbindungen, auch verschiedene Schwermetalle wie z. B. Quecksilber) sch√§digen uns Menschen und unseren Wald im Odenwald massiv. Wechselweise je nach Windrichtung aus Heilbronn oder aus Mannheim. Die Gifte sieht man aber nicht und deshalb "glauben" manche, das sei ges√ľnder, als mit Wind Strom zu erzeugen.
Zum Gl√ľck wurden nach Abschaltung aller 37 AKWs an Ostern schon 15 Kohlekraftwerke in Deutschland stillgelegt. Wind, Sonne und Wasserkraft machten das m√∂glich.

PS, zum √Ėl: Leider wissen viele Hausbesitzer nicht, was bei der F√∂rderung aus 4000 m unter dem Meer/beim Auswaschen aus Sand, dem Cracken in Raffinerien, dem Transport usw. von fossilem Erd√∂l alles Schlimmes passiert. Sie kaufen (in Deutschland) trotzdem immer noch "neue" Erd√∂lheizungen und verbrennen zu 0 % recycelbar pro Jahr hunderte, manche sogar tausende Liter davon in ihrem Haus und diese Menge j√§hrlich noch mindestens die n√§chsten 20....30 Jahre lang. DAS ist schlimm. (Zum Gl√ľck haben nicht alle 5000 H√§user Eberbachs eine √Ėlheizung, sonst w√§re das alleine im kleinen Eberbach schon eine unvorstellbar riesige Menge Erd√∂l, die in den n√§chsten 20...30 Jahren sch√§dlich hergestellt und unrecycelbar verbrannt wird‚Ķ.)

Ein Vergleich, nur CO2: Ein modernes Windrad spart gegen√ľber der Verbrennung von Kohle (bei Erd√∂l ist es noch viel mehr) pro Jahr etwa so viel CO2 ein, wie es pro Jahr fast 1.000.000 B√§ume (vor√ľbergehend) speichern k√∂nnen.

Diesen riesigen Vorteil kann man sich nur sehr schwer vorstellen. Ein Windrad kann man sich vielleicht noch vorstellen, aber fast 1 Million Bäume? Ich habe es bei der letzten längeren Waldwanderung mal versucht...es ist schwierig.

Also: die 3 kg SF6, die √ľber Jahrzehnte fest eingebunden in Schaltanlagen eines Windrades sind (warum eigentlich nicht eher die, die in viel gr√∂√üeren Mengen in tausenden anderen Schaltanlagen vorhanden sind?), sind ein verschwindend kleines Problem.
Verglichen mit der aktuellen fossilen Verbrennung in manchen Häusern und in den leider immer noch verbliebenen Kohlekraftwerken eh. Denn dabei ist nichts jahrzehntelang fest eingebunden.


Von Wissender (25.05.24):
Noch gibt es keinen wirklich voll SF6-freien Windpark. Ein massiv sch√§dliches Problem in Bezug zum Thema Co2. Bez√ľglich der W√§lder muss ohnehin ein drastisches Umdenken stattfinden. Weniger Waldwege, weniger Lichtungen, weniger Einfluss durch den Menschen. So kann Wald besser dem Klimawandel trotzen. Ich sehe hier bei einschl√§gigen Parteien wenig Konzepte.

Von Jens Thomson (25.05.24):
Die Fakten zu Windrädern sind anscheinend bei einigen immer noch nicht bekannt.
z. B. die Förster Eberbachs kennen sich viel besser aus als einige hier im Ebch.
Bitte einfach mal im Forstamt nachfragen, wenn man es immer noch nicht glauben sollte:

Über den gesamten Hebert gibt es seit Jahrzehnten unzählige Straßen und Forstwege, auf denen seit Jahrzehnten ständig große Holzschwerlaster die gefällten Bäume abtransportieren.
Diese Stra√üen/Forstwege f√ľhren direkt zu den Windr√§dern und werden nur einmalig auch von den Windrad-Selbstlenker-Fahrzeugen benutzt.
Warum sollte also das einmalige Nutzen der Landstra√üe √ľber den Hebert und der Schwerlaster-Wege so viel schlimmer sein als das st√§ndige Nutzen durch Holztransporter?
Das ist unlogisch, denn die f√ľr die Belastung der Stra√üen relevante Achslast ist bei beiden identisch.

Die 25.000 Festmeter B√§ume, die hier JEDES JAHR und zudem NACHHALTIG auch mit Vollerntern dauernd gef√§llt werden, √ľbersteigen die max. 500 FM in 20...30 Jahren f√ľr ein Windrad um ein riesiges Vielfaches.
Also auch unlogische "Meinung", dass Windräder Schuld wären, dass hier "massenweise" Bäume gefällt werden. Das krasse Gegenteil ist der Fall.

Und die versiegelte Fl√§che durch ein Windrad betr√§gt 12 m im Radius. Die vielen Kilometer Sta√üen durch unsere W√§lder versiegeln ein riesiges Vielfaches an Boden. Auch die Landstra√üe direkt √ľber den Hebert und die unz√§hligen anderen Bundes-/Landes-/Kreisstra√üen mitten durch unsere W√§lder. Aber nur eine Fl√§che mit dem Radius von 12 m soll dagegen katastrophal sein?
Wie gigantisch groß der Unterschied ist, kann jeder selbst ausrechnen (oder mit dem Auto täglich darauf fahren).

Dass Windr√§der nur ans Meer sollen, ist auch unlogisch. Zum einen haben wir Eberbacher nichts davon, weder lokal billigeren, selbst erzeugten Strom, noch zig Millionen Einnahmen f√ľr die bisher klamme Stadtkasse, zum anderen m√ľssten dann noch mehr ca. 100 m hohe Hochspannungsleitungen gebaut (und bezahlt) werden, um den Strom √ľber viele hundert Kilometer zu uns zu transportieren.
Stattdessen haben wir dann einen sich gut ergänzenden Strommix aus Wind, Sonne, Wasserkraft etc., mit dem Eberbach und die Umgebung lokal versorgt wird.

Also bitte keine Angst, Windr√§der haben noch nie Felsen zusammengequetscht, die versiegelte Fl√§che mit 12 m im Radius ist vergleichsweise sehr klein, die Stra√üen dorthin sind vorhanden und falls es an manchen Stellen √ľberhaupt notwendig sein sollte, werden beim Aufbau der Windr√§der im Vergleich nur sehr, sehr wenige B√§ume gef√§llt.
Eberbach kann dann bald auch seinen Anteil dazu beitragen, dass noch mehr Kraftwerke abgeschaltet werden (alle 37 AKWs konnten bereits abgeschaltet werden, alleine im April konnten in Deutschland zusätzlich 15 Kohlekraftwerke stillgelegt werden). Nur noch 20 % unserer Wälder sind gesund. Dass 80 % aller Wälder mehr oder weniger krank oder tot sind, liegt ganz sicher nicht an Strom aus dem Wind.


Von Sehender (21.05.24):
@Wissender:
Ich bin absolut Ihrer Meinung und diese Fakten sind bekannt. Leider f√ľr Eberbachs Hebert zu sp√§t, die Menschen haben bereits den Entschluss gefasst, die Vertr√§ge sind unterzeichnet. Die W√ľrfel sind gefallen. Zum Heulen.


Von Wissender (16.05.24):
Die Windkraft geh√∂rt an die K√ľste sowie in windstarke und d√ľnnbesiedelte Regionen und nicht in die waldreichen Regionen wie im Odenwald. Daf√ľr gibt es genug Gr√ľnde auch aus der Forstwissenschaft. Damit Wald dem Klimawandel gut trotzen kann, muss er m√∂glichst dicht bleiben. Studien zeigen wie wichtig ein dichtes Kronendach im Wald f√ľr Tiere und Pflanzen in der Klimaerw√§rmung ist.

Jeder zus√§tzlicher Waldweg und gro√üe, offene Fl√§chen f√ľr ein Windrad mit massivem Betonfundament schw√§chen den Wald und Waldboden zus√§tzlich massivst. Das wurde lange untersch√§tzt. Ein geschlossenes Walddach ist effizienter gegen die Hitze. Im Hochsommer f√∂rdern solche zus√§tzliche Waldlichtungen die Austrockung im Wald. Das merkt man doch bereits bei einer Wanderung im Sommer im Wald, wenn Stellen mit Lichtungen kommen. V√∂llig falscher Weg!


Von nicht mehr Ewwerbach (15.05.24):
@Klara Fall. Der Fall ist abgeschlossen. Ihre Meinung ist Ihre Meinung. Diese d√ľrfen Sie, noch, frei √§u√üern und das ist gut so.

Von Klara Fall (15.05.24):
@nicht mehr ewwerbacher
Ich erlaube mir, Sie als gr√ľn-woke zu verorten, wie Sie es sich erlauben, mich in die N√§he der AfD zu r√ľcken. Was ich allerdings verstehen kann, denn bekanntlich sind AfDler die gr√∂√üten Natursch√ľtzer.

Warum Sie finden, nur meine Meinung zählt, bleibt Ihr Geheimnis. Im Gegenteil, Wenn Menschen wie Sie, deren Meinung ich absolut nicht teile, es verboten werden sollte, diese frei zu sagen, dann werde ich es sein, der auf die Straße geht.
Im umgekehrten Fall mache ich mir keine großen Illusionen.


Von Sehender (13.05.24):
Mich w√ľrde doch einmal interessieren, wer von denen, die f√ľr die Windr√§der auf dem Hebert gestimmt haben, diese dann tats√§chlich von Zuhause aus sehen werden! Auf die Menschen, die sich n√§mlich von dem Anblick der sich bewegenden Industrieanlagen anstelle des Ruhe vermittelnden Waldes massiv gest√∂rt f√ľhlen, nimmt man hier n√§mlich null R√ľcksicht! Dazu kommen dann noch spiegelnde Fotovoltaikfl√§chen statt Wiesen. Vielen Dank f√ľr diese Aussichten! Gr√ľn w√§hlen? Nein danke, ich bin gel√§utert!

Von nicht mehr Ewwerbacher (12.05.24):
@ Klara Fall: Bei Ihnen zeigt sich deutlich, dass die ihrige Meinungsfreiheit nur f√ľr Sie gelten darf, was ein typisches Erkennungszeichen der "Opferkultur" der sich als eine Alternative f√ľr unser sch√∂nes Land darstellende Organistion ist. Ich bin auch nicht gr√ľn-woke (woher beziehen Sie denn diese Meinung?) und gar von einer Deportation ist in meinem Beitrag keine Rede. Davon distanziere ich mich, im Gegensatz zu der Organistion, welche gerne ein alternatives Deutschland h√§tte.

Von Bernd (08.05.24):
Die CDU Eberbach wagt wie auch die Bundes-CDU mal wieder die Flucht in die Vergamgenheit. Ich frage mich ernsthaft, wie man Klimaziele, die selbst das Bundesverfassungsgericht als Grundrecht eingestuft hat, erreichen will, wenn man nichts tut. Geld ist auch ohne teuren Atomstrom nicht da, weder in der Regierung noch in der Kommune. Wenn die W√§rmeplanung verschlafen wird, stehen sp√§testens in ein paar Jahren viele B√ľrger da und regen sich auf, dass sie unn√∂tigerweise umger√ľstet haben oder dreifache Preise zahlen, weil sie sich bald unbezahlbare Gasheizungen andrehen haben lassen. Der Kompromiss eine kleine Menge Wald f√ľr eine Investition zu opfern, die der Stadt einerseits Geld bringt und dem Klimaschutz hilft, ist absolut sinnvoll. Ohne solche Gelder wird es kein neues Hallenbad geben, die Schulen verrotten und die B√ľrger schauen in die R√∂hre, wenn anderswo g√ľnstige Lokaltarife existieren. Da wird mal wieder schneller Stimmenfang betrieben ohne L√∂sungen zu pr√§sentieren. Das kann jeder.

Von Wissender (08.05.24):
Warum macht man B√ľrger nicht viel mehr zu Investoren? Die Akzeptanz solcher Ma√ünahmen l√§sst sich durch M√∂glichkeit zur attraktiven finanziellen Beteiligung steigern. Bisher ist dazu recht wenig und eher recht unverbindliches zu lesen.

Von Klara Fall (08.05.24):
@nicht mehr ewwerbacher

Ich m√∂chte nicht mit √Ėl, Kohle, Gas heizen. Aber Sie m√∂chten das offensichtlich, immer dann wenn PV und Windkraft nicht liefern. Das tun sie oft genug. Dann wird auch Atomstrom nicht verschm√§ht. Immer noch besser als den Gefrierschrank zwangsabzutauen und den Inhalt zu lutschen, weil der Herd nat√ľrlich auch nicht funktioniert. Ob diese Kraftwerke im In- oder Ausland stehen spielt f√ľr die CO2 Belastung √ľberhaupt keine Rolle.

Ich habe Enkel, und ich m√∂chte, dass sie in Zukunft in unserem zersiedelten und eng bewohnten Land wenigstens ein paar Refugien haben, in denen die Natur weitgehend unzerst√∂rt bleibt. Inzwischen haben auch die Naturschutzverb√§nde erkannt, dass Habeck und seine r√ľcksichtslosen Windkraftpl√§ne der "gef√§hrlichste Mann f√ľr den Naturschutz" (O-Ton) ist. F√ľr die Wirtschaft war er es schon immer (sage ich jetzt). Wen es interessiert, bitte Berichte googeln.

In dieser Hinsicht finde ich es vorbildlich, dass sich die CDU Eberbach im Wahlkampf geschlossen gegen die Windkraft rund um Eberbach ausspricht und den Wert unserer heimischen Umwelt herausstellt. Denn erst war es der Hebert, dann die Hohe Warte und jetzt kommen weitere Gebiete hinzu (siehe Bericht). Teil einer fl√§chendeckenden Landschaftszerst√∂rung, bei denen man rechnerisch davon ausgehen kann (wenn alle gr√ľn-feuchten Windm√ľhlentr√§ume umgesetzt werden), alle drei Kilometer ein Windrad vor der Nase zu haben.

Bevor die Frage kommt, wo meiner Meinung nach denn nun der Strom herkommen soll: Hätte man die letzten sechs AKWs erhalten (mit potenziellen weiterer Laufzeit von zwanzig bis vierzig Jahren) plus die vorhandenen 30 000 Windräder (jetzt sind se halt mal da) plus weiterer Ausbau der PV auf Dächern, nicht in der Fläche, dann könnte sich dieses Land auf die wichtigen Probleme konzentrieren.

Im √úbrigen stelle ich fest, dass mit dem Wunsch nach Aussiedlung (oder gar Deportation?) unbequemer Mitb√ľrger rechtsextremes Gedankengut bis in gr√ľn-woke Kreise eingedrungen ist. Aber Ihren Wunsch, lieber nicht mehr ewwerbacher, kann ich leider nicht erf√ľllen.


Von nicht mehr Ewwerbacher (06.05.24):
Bitte ziehen Sie nach Russland Frau Fall. Da k√∂nnen Sie mit √Ėl, Kohle oder Gas heizen wie Sie wollen, aber Ihre Meinungsfreiheit an der Grenze abgeben. Ich hoffe, Sie haben keine Enkelkinder!

Von Klara Fall (01.05.24):
So sind sie, die Gr√ľnen und die Windkraft-Lobbyisten: Gibt man ihnen den kleinen Finger (Hebert) nehmen sie die ganze Hand.

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