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Nachrichten > Kultur und Bildung

Auf Spurensuche einer gemeinsamen Geschichte


Die beiden Freundesgruppen vor der Kulisse des Hohenzollernschlosses. (Foto: privat)

(bro) (hk) Gro├č war die Freude beim Wiedersehen, war es doch das erste Mal seit Corona, dass die beiden Freundeskreise, Freunde Thonons und Les Amis dÔÇÖEberbach, eine gemeinsame Reise unternehmen konnten. Sie begaben sich auf Spurensuche einer gemeinsamen Geschichte im oberschw├Ąbischen Sigmaringen an der Donau.

Die erste Station ihrer Reise war die Gemeinde Inzigkofen, wo sie zur F├╝hrung durch den F├╝rstlichen Park erwartet wurden. Die Gestaltung der Parklandschaft, die vom Geschmack und dem Vorbild des Adels in der ersten H├Ąlfte des 19. Jahrhunderts in Frankreich zeugt, begeisterte die Freunde. Sie erfuhren, dass die F├╝rstin Amalie Zephyrine von Hohenzollern-Sigmaringen den Ansto├č zur Gestaltung des Parks nach franz├Âsischem Muster gegeben hatte. Sie wurde 1760 in Paris geboren, entstammte jedoch einem deutschen F├╝rstengeschlecht, das enge Beziehungen zu Frankreich pflegte.

Nach dem Spaziergang durch den Park begaben sich die beiden Freundesgruppen in ihr Hotel in Sigmaringen, das unterhalb des imposanten Hohenzollernschlosses direkt am Donauufer steht. Hier f├╝hrte Dr. Marius Golgath die Reisegruppe in die vielschichtige Beziehung zwischen Sigmaringen und Frankreich ein. Die beiden F├╝rstent├╝mer Hohenzollern-Sigmaringen und Hohenzollern-Hechingen hatten bereits im 18. Jahrhundert Verbindungen zu Frankreich und konnten dadurch bei der Neuordnung der deutschen Landkarte unter Napoleon Bonaparte ihre Unabh├Ąngigkeit bewahren. Hervorzuheben war dabei die Rolle der F├╝rstin Amalie Zephyrine. Erst nach den Revolutionswirren von 1848/49 entschlossen sich die beiden regierenden F├╝rsten, sich freiwillig unter preu├čischen Schutz zu stellen.

Der n├Ąchste Morgen sah die Freunde im Hof des Hohenzollernschlosses, wo versierte F├╝hrerinnen sie mit auf die Reise durch die bewegte Geschichte Deutschlands und Frankreichs in den 1940er Jahren nahmen. Denn ein wichtiger Grund dieser gemeinsamen Reise war ein Blick in die gemeinsame Vergangenheit w├Ąhrend der Nazizeit, die auch f├╝r die Franzosen nicht besonders hell war. Die Hintergr├╝nde erfuhren die beiden Gruppen w├Ąhrend der F├╝hrung durch die imposante Schlossanlage.

Auch die Stadt Sigmaringen allein hatte noch einiges zu bieten, das erlebten die Freunde bei ihrem Spaziergang durch die Altstadt. W├Ąhrend der eineinhalbst├╝ndigen F├╝hrung durften die Freunde eintauchen in die spannende Geschichte der Stadt.

Am letzten Tag war mit Herbertingen der Besuch der ├Ąltesten Stadt n├Ârdlich der Alpen angesagt. Bei der F├╝hrung erfuhren die Freunde, dass die Einmaligkeit dieser keltischen Siedlung durch zahlreiche Grabfunde belegt ist. Auch hier zeigte sich das gemeinsame keltische Erbe unserer beiden V├Âlker.

Mit einem ausgiebigen Mittagessen klang dieses ereignisreiche Wochenende aus, und es hie├č wieder Abschied zu nehmen. Vorher wurde noch der Freude Ausdruck verliehen, sich zun├Ąchst im September bei der ÔÇ×Foire de Cr├¬teÔÇť in Thonon wiederzusehen und dann in 2025 mit den Freunden zusammen die wegen Corona verschobene Reise nach Besancon nachzuholen.

07.06.24

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