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Nachrichten > Natur und Umwelt

Viruskrankheit der Haus- und Wildschweine f├╝r Menschen ungef├Ąhrlich


(Foto: Hubert Richter)

(hr) (rnk) Die hoch ansteckende Afrikanische Schweinepest (ASP) verbreitet sich unaufhaltsam. Im Juni 2024 wurde sie nun auch im nahen Landkreis Gro├č-Gerau in S├╝dhessen nachgewiesen.

Die ASP ist eine Viruskrankheit von Haus- und Wildschweinen, die bei den betroffenen Tieren zu schweren Symptomen und hoher Sterblichkeit f├╝hrt, aber f├╝r den Menschen v├Âllig ungef├Ąhrlich ist. Schweinefleisch und daraus hergestellte Lebensmittel k├Ânnen bedenkenlos verzehrt werden. Infizierte Schweine werden von der Lebensmittelgewinnung ausgeschlossen. Die ASP breitet sich seit einigen Jahren in Osteuropa in Richtung Westen aus und trat erstmals 2017 in Deutschland in Brandenburg auf.

Ein ASP-Ausbruch bei Wildschweinen f├╝hrt in der betroffenen Region zu Einschr├Ąnkungen bei der Jagd und in den dort gelegenen Schweinehaltungen und kann sich auf die Pflanzenproduktion sowie die Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlicher Fl├Ąchen auswirken. Ein Ausbruch der Tierseuche hat somit erhebliche wirtschaftliche Folgen f├╝r landwirtschaftliche Betriebe. Daher muss alles unternommen werden, um die ASP von Haus- und Wildschweinen fernzuhalten und einen m├Âglichen Seuchenausbruch rasch einzugrenzen.

Das Virus der ASP ist sehr widerstandsf├Ąhig und ├╝berlebt in Nahrungsmitteln teilweise Monate und Jahre. Wild- und Hausschweine k├Ânnen sich ├╝ber das Fressen kontaminierter Lebensmittel infizieren. Hauptgefahr f├╝r den Eintrag der ASP in die Schweinepopulation in der Region sind somit achtlos weggeworfene Lebensmittel. Das Verf├╝ttern von Speiseabf├Ąllen an Schweine ist unter anderem aus diesem Grund bereits seit langer Zeit verboten.

In Baden-W├╝rttemberg wurde ein ASP-Monitoring aufgebaut, bei dem die J├Ąger, das Veterin├Ąramt und Verbraucherschutz bzw. der Wildtierbeauftragte des Rhein-Neckar-Kreises Fallwildkadaver auf das ASP-Virus untersuchen. In Absprache mit dem Ministerium wurde aufgrund des aktuellen ASP-Ausbruchs in Hessen beschlossen, das bereits etablierte ASP-Probenmonitoring auf das erlegte Wild auszuweiten. Die detaillierten Informationen zum verst├Ąrkten Monitoring erhalten die Jagdaus├╝bungsberechtigten von der Jagdbeh├Ârde. Die Jagdaus├╝bungsberechtigten werden ersucht, erlegte Wildschweine auf ASP zu beproben sowie aufgefundene Wildschweinkadaver beim Veterin├Ąramt und Verbraucherschutz zu melden und diese wie erlegte Tiere auf ASP zu beproben.

Infos im Internet:
www.rhein-neckar-kreis.de/asp


22.06.24

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