Schuberts Winterreise in der Klosterkirche (Fotos: Agentur)(hr) (asa) Im ersten Karmel-Abend in 2026 wird in der Hirschhorner Klosterkirche der Tenor Jeonkon Choi Schuberts “Winterreise†interpretieren.
Die “Winterreise†ist ein Liederzyklus, bestehend aus 24 Liedern für Stimme und Klavier, den Franz Schubert im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem Tod, komponierte. Er bezog sich dabei auf Gedichte von Wilhelm Müller (1794–1827) aus Dessau. “Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh´ ich wieder aus“ - mit diesen Versen beginnt die “Winterreiseâ€. Es ist einer der bekanntesten Liederzyklen der Romantik, mit dem Schubert eine Darstellung des existenziellen Schmerzes des Menschen gelang.
Für Jeonkon Choi ist dieser Abend nach eigenem Bekunden eine Herzensangelegenheit. Von Anfang an stand der Liederabend als fester Programmpunkt seiner Auftritte im Hirschhorner Kloster fest. Als Tenor ist er am Nationaltheater in Mannheim engagiert und ist zudem Preisträger namhafter Wettbewerbe. Seine „Winterreise“, die an diesem Abend nur in Auszügen zur Aufführung kommen kann, wird am historischen Bechstein-Flügel von seiner Frau Soyun Choi begleitet, die ebenfalls eine preisgekrönte Musikerin ist und derzeit an der Musikhochschule Mannheim doziert.
Um dem Werk gerecht zu werden, hat der Förderverein Klosterkirche einen profunden Musikexperten eingeladen, der dem interessierten Publikum vorab eine Einführung geben wird: Ruven Wegner ist Musiker und Musikpädagoge und Spezialist für die Romantik. Er wird das komplexe und vielfältige Werk erläutern und die Musik so in ihrer Vielschichtigkeit verständlich machen.
Die Veranstaltung findet statt am Sonntag, 25. Januar, um 17 Uhr (Einführung ab 16.20 Uhr) im Kapitelsaal der Klosterkirche Hirschhorn. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
09.01.26
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