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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Lösungen für die Zukunft des Heizens


(Fotos: Hubert Richter)

(hr) In der Stadthalle präsentierte die Stadtverwaltung gestern die Ergebnisse der Wärmeplanung von MVV Regioplan für Eberbach und informierte zusammen mit Bau- und Energieberatungsfirmen sowie der KliBa Heidelberg über die Zukunft des Heizens.

Rund 70 interessierte Gäste waren gekommen. Katrin Rauland von MVV Regioplan (kleines Bild) stellte den Stand und die Ergebnisse der Wärmeplanung vor. Dabei wurde deutlich, dass die “Wärmewende”, also die Abkehr von fossilen Energieträgern wie Öl und Gas im Verbund mit energetischen Sanierungen, nicht aufzuhalten und allein schon aus Kostengründen geboten ist. Die fossilen Energieträger dürften sich nämlich Prognosen zufolge in den nächsten Jahrzehnten stark verteuern oder kaum noch zur Verfügung stehen. In Eberbach werden derzeit noch fast 90 Prozent der Gebäude mit Öl oder Gas beheizt, und 63 Prozent der Heizungen sind älter als 15 Jahre. Aus der gestrigen Präsentation, die wir hier als PDF-Dokument zum kostenlosen Download anbieten, geht auch hervor, dass sich vorerst nur wenige Gebiete in Eberbach für Wärmenetze eignen. Das sind vor allem Eberbach-Nord, wo in Teilbereichen bereits ein Wärmenetz der Stadtwerke besteht, und die Innenstadt, weil dort eine relativ hohe “Wärmedichte” herrscht, also ein hoher Wärmebedarf auf verhältnismäßig kleinem Raum. Zeitnah kann allerdings nicht mit neuen Wärmenetzen in Eberbach gerechnet werden, da dafür aufwändige Baumaßnahmen und Investitionen in Höhe von - laut Bürgermeister Peter Reichert - bis zu 100 Mio. Euro notwendig wären. Bei ihm habe sich noch kein Unternehmen gemeldet, das ein Wärmenetz in Eberbach bauen wolle, so eine eher ernüchternde Zwischenbilanz des Stadtoberhaupts. Als Möglichkeit in der nahen Zukunft bleibt derzeit vor allem die Erweiterung des Netzes der Stadtwerke in Eberbach-Nord.

Wo Wärmenetze eher unwahrscheinlich sind, wird die künftige Wärmeversorgung “dezentral” erfolgen müssen, also in Einzellösungen für die Gebäude oder in kleinen nachbarschaftlichen Verbünden. Die Zukunft gehört hier nach derzeitiger Einschätzung den Wärmepumpen, Geothermie-, Solarthermie- und - in kleinerem Umfang - Biomasseanlagen. Peter Reichert sagte, dass er in seinem Privathaus seit vier Jahren eine Wärmepumpe einsetze und damit zufrieden sei. In der Diskussionsrunde gab es gestern viele Fragen zu praktischen Themen rund um die Zukunft der Wärmeversorgung.

Die Unterlagen im Zusammenhang mit der Wärmeplanung sollen ab heute bis 13. Februar auf der Website der Stadt Eberbach bereitgestellt werden (Link s.u.).

E-Mail-Kontakt: klimaschutz@eberbach.de

Infos im Internet:
www.eberbach.de/leben/klimaschutz/konzepte-und-informationen/kommunale-waermeplanung
www.omano.de/download/48470/2026_01_13_praesentation_waermeplanung.pdf

14.01.26

Lesermeinungen

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Von My body, my choice (23.01.26):
Wer den Text des Liedes versteht, weiß, was ich meine


Von Youngster (22.01.26):
Nein, wer sich ein bisschen mit politischen Parteien auskennt weiß, wen ich meine.

Von My body, my choice (22.01.26):
@youngster meinen Sie mit Hassprediger zB die Sänger des Liedes:"
Ihr esst die Käfer, wir das Filet“: Der neue Satire-Hit „Davos Tango“ zerlegt die Elite" was auf youtube die Runde macht?


Von Lothar Jost (21.01.26):
Eigentlich hat der einigermaßen informierte Bürger an diesem Abend in der Stadthalle nichts Neues erfahren. Es wird voraussichtlich eine Quartiersentwicklung Steige und eine in der Innenstadt geben, längst bekannt. Die Planungen seien schwierig und die Umsetzungen noch schwieriger und sauteuer, ach was ? Aufhorchen ließ das leidenschaftliche und begrüßenswerte Plädoyer von Stadtrat Peter Stumpf zugunsten der Stadtwerke als künftiger Wärmenetz-Betreiber, in der Steige sind die SWE ja seit Langem erfolgreich unterwegs. Warum aber war kein Vertreter der Stadtwerke an jenem Abend anwesend, dem man hätte neugierige Fragen stellen können ? Gab es einen Maulkorb für die SWE oder wollen sich die SWE nicht an einem Diskurs beteiligen, der ein zweifelhaftes Licht auf das Innenleben der "Stadt" werfen könnte ? Ich glaube nicht, dass die SWE am Ausbau des Wärmenetzes nicht (mehr) interessiert sind...
Transparenz gehört zur Bürgernähe und Bürgernähe wird im Allgemeinen als kommunalpolitische Tugend hoch gehandelt, eine verpasste Chance.


Von Grumbeere (21.01.26):
@Klara Fall
Ich sehe nicht, wo ich eine Partei explizit genannt haben soll. Mir ging es lediglich darum, Ihre Unterstellungen zu korrigieren. Da Sie nicht auf sachlicher Ebene bleiben und immer zunächst Unwahrheiten vorwerfen, hat eine weitere Diskussion für mich wenig Sinn.


Von Klara Fall (21.01.26):
@youngster
Wenn das alles ist. - Entschuldigung, wenn ich die Angst vor dem Klimawandel, den es gibt und die Sorge darüber berechtigt ist, in der übersteigernden Ausprägung "hysterisch" nenne, dann ist das für mich zutreffend und es ist mir vollkommen egal, wer sonst noch diesen Ausdruck benutzt.


Von Youngster (21.01.26):
@Klara: Es liegt an dem von Ihnen verwendeten Begriff "Klimawandelhysterie". Klara Fall von Vokabular der blauen Hassprediger.

Von Klara Fall (21.01.26):
@alter eberbacher
Beispiele bitte, wenigstens eines. Ansonsten wie bei grumbeere eine haltlose Unterstellung.


Von Vincent Vega (21.01.26):
Man ist anderer Meinung, und schwups ist man AFD-Anhänger, so schnell gehts .........
Nach allem, was hier manche von sich geben sind einige CDU-Anhänger, andere Linke-Anhänger usw.
Das ist Demokratie, auch wenn es für einige schwer zu verstehen ist.


Von Alter Eberbacher (20.01.26):
@Klara Fall: Sorry, aber nach Allem was Sie hier in diesem Forum von sich geben Ist Ihre AFD Anhängerschaft nicht zu übersehen.

Von Klara Fall (20.01.26):
@grumberee
Wenn nichts mehr geht, dann geht die AFD Unterstellung immer noch. Das ist argumentativ sehr armselig.


Von Grumbeere (19.01.26):
@Klara Fall
Ich habe nicht behauptet, die CO₂-Abgabe sei zu vernachlässigen - das haben Sie sich ausgedacht. Auch diese wird im Diagramm deutlich dargestellt, und „Ross und Reiter“, wie Sie es nennen, könnten kaum offensichtlicher benannt werden. Dass Sie sich nun offenbar auf den Schlips getreten fühlen, kann ich nicht ändern. Es ist für jeden erkennbar, dass Sie in Ihrem ersten Kommentar durch falsche Anschuldigungen Ihr eigenes Argument aufzuwerten versucht haben, um damit erneut Werbung für Ihre Lieblingspartei zu machen. Letzteres steht Ihnen selbstverständlich frei - Meinungsfreiheit gibt es schließlich nach wie vor, auch wenn Ihr politisches Umfeld das gelegentlich anders darstellt. Andere Personen, die sich für Transparenz einsetzen, zu diffamieren, macht Sie jedoch nur lächerlich.


Von Klara Fall (19.01.26):
@Grumbeere
Vielen Dank, Herr Oberstudienrat, für Ihre grammatikalische und journalistische Nachhilfe.

Da Sie offensichtlich sich von der Couch hochbegeben und im Gegensatz zu mir den Vortrag besucht haben, hätten Sie ruhig anfügen können, ob die Referentin das beantwortet hat, was ich moniert habe ("Ross und Reiter nennen"). Da Sie es nicht machen, mache ich es - es sind sämtliche Parteien, die in den letzten beiden Regierungen beteiligt waren. Genauer, die Politiker, mit ihren eigenen Interessen, Ideologien, erhaltenen Vorgaben, Wissen und Unwissen, Lobbyanfälligkeiten u.a.

Ich finde das nicht unwichtig, denn der gebeutelte Gasheizungsbesitzer hat zumindest die Chance, den entsprechenden Parteien bei Wahlen (demnächst in BW) die Quittung zu verpassen.

Danke auch für den Hinweis auf die Grafik mit der Heizkostenentwicklung. Sie finden, die jährlich ansteigende CO2 Abgabe ist zu vernachlässigen? Falsch, Herr Oberstudienrat. Diese Abgabe auf fossile Energien macht die Gasheizung zusammen mit anderen Maßnahmen (Z.B. einseitige Förderung von Wärmepumpen) zunehmend unattraktiv. Dadurch wird die Zahl der Gasheizungsbesitzer geringer, die Kosten für das Gasnetz bleiben und werden auf diese geringere Anzahl Gasheizungsbesitzer umgelegt. Wodurch die Kosten für den einzelnen eklatant steigen. Das ist der Masterplan, gemacht von - siehe oben.

Ich hoffe, ich konnte helfen.


Von Warme Luft (19.01.26):
Das mit den Wärmepumpen sehe ich in unserem Hochwassergebiet als eher schwierig. Schade, daß die Politik immer zu Lasten des kleinen Mannes gemacht wird. Alles wird teurer, Man wird quasi gezwungen, eine Wärmepumpe o.Ä. zu installieren, egal, ob man das finanziell stemmen kann oder nicht. Wirkliche Alternativen werden nicht angeboten, da für die Stadt zu teuer... Ich frage mich, wo das alles hin führen soll.....

Von Grumbeere (17.01.26):
@Klara Fall
Offenbar ist Ihnen der Unterschied zwischen direktem und indirektem Zitat nicht geläufig. Daher der Hinweis: Ihre Kritik sollte sich eher an den Autor des Artikels richten als an die Referentin, deren Vortrag Sie vermutlich gar nicht verfolgt haben. Ihre Kritik ist zudem nicht haltbar, da bereits im Titelbild (sowie in der verlinkten Präsentation) klar erkennbar ist, dass die Netzentgelte als Hauptursache für die Kostensteigerung dargestellt werden. Vielleicht sollten Sie das nächste Mal den Schritt von der Couch machen und dem Vortrag beiwohnen, statt sich im Internet uninformiert zu äußern.


Von Wissender (15.01.26):
Mit den Wärmepumpen ist es nicht so einfach. Oft wirklich sehr teure Angebote vom Installateur. Die Förderung wird munter einkalkuliert so mein Eindruck. Dazu gibt es je nach Bebauung oft Probleme mit der Lärmentwicklung, vor allem wenn die Dinger bereits ein paar Jahre auf den Buckel haben und es kälter wird Notwendige Abstände lassen sich grade innerstädtisch oft nicht einhalten. Dann gibt es rasch Ärger mit Nachbarn wie viele Gerichtsurteile beweisen.

Von Klara Fall (15.01.26):
"Die fossilen Energieträger dürften sich nämlich Prognosen zufolge in den nächsten Jahrzehnten stark verteuern oder kaum noch zur Verfügung stehen."

Die Referentin erweckt durch diese neutrale Formulierung den Eindruck, als ob es sich hier um ein Naturgesetz handele oder die entsprechenden fossilen Reserven weltweit jetzt gerade leer laufen (ja, in ein paar hundert Jahren bestimmt) und Knappheit die Preise hochtreiben. Dem ist nicht so. Sie hätte Ross und Reiter nennen sollen: Es ist die Politik, angetrieben durch Klimawandelhysterie, die diese Energien planmäßig verteuern. Diese Verteuerung ist menschengemacht, Bsp. die sich jährlich steigende CO2 Abgabe, die nicht nur das Heizen verteuert, sondern nahezu auf jegliche Ware und Dienstleistung des täglichen Lebens durchschlägt.

Anmerkung: Was von Menschen entschieden wurde kann auch wieder von Menschen rückgängig machen. In USA z.B. gibt es keine CO2 Abgabe.


Von Schöpfung  (14.01.26):
Alle die sich ans Wärmenetz anschließen lassen, werden in der Zukunft die Verlierer sein, und zwar sie sind nicht mehr unabhängig sein sie können nicht mehr zu einem günstigen Anbieter wechseln.

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