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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Großbaustelle in Gaimühle für die Sicherheit der Eberbacher Trinkwasserversorgung


(Foto: Hubert Richter)

(cr) Das städtische Wasserwerk in Eberbach-Gaimühle soll durch einen Neubau ersetzt werden. Der Gemeinderat brachte am Donnerstag, 21. Mai, die Planung dafür auf den Weg.

Gemäß einstimmigem Beschluss des Gremiums sollen die Städtischen Dienste das neue Wasserwerk mit deutlich größerem Wasserspeicher als bisher in einem Edelstahlbehälter planen. Die Erneuerung der Anlage in Gaimühle ist nach dem Neubau des Wasserwerks im Dürrhebstal im Norden Eberbachs (wir berichteten) der zweite große Schritt in den Bemühungen der Städtischen Dienste, die örtliche Trinkwasserversorgung zukunftssicher auszurichten.

Das bisherige Wasserwerk wurde 1976 gebaut und hat trotz des etwa 200 Meter entfernten Hochbehälters im Stadtwald ein zu geringes Speichervolumen sowie eine inzwischen veraltete Wasseraufbereitungstechnik. Das geringe Speichervolumen führt bisher dazu, dass der Großteil des aus der Herrenwiesenquelle bei Friedrichsdorf gewonnenen Wassers ungenutzt in die Itter abgegeben wird, was künftig vermieden werden soll. Von täglich rund 2.200 Kubikmetern Rohwasser aus der Quelle werden bisher nur 700 Kubikmeter für Trinkwasser genutzt. Der Edelstahl-Speicher des neuen Wasserwerks soll ein Volumen von 2.000 Kubikmetern haben, wodurch ein weitaus größerer Teil des Quellwassers genutzt werden kann. Das künftige Wasserwerk soll täglich über 2.000 Kubikmeter Trinkwasser aufbereiten. Davon sollen ein Großteil in den Speicher des Wasserwerks Dürrhebstahl weitergeleitet und ein geringerer Teil direkt in das Eberbacher Trinkwassernetz eingespeist werden. Das Rohwasser durchläuft dann im neuen Werk eine Entsäuerung, eine Ultrafiltration und eine UV-Anlage für die Entkeimung. Gebaut werden soll das Wasserwerk auf der teilweise als Spielplatz genutzten Wiese unterhalb des bestehenden Gebäudes (unser Bild). Nach Abriss des bisherigen Wasserwerks soll dann wieder eine Fläche frei werden, die für Freizeitzwecke in Gaimühle genutzt werden könnte. Der Edelstahlspeicher wird nicht in die Erde versenkt, sondern freistehend - aber eingehaust - errichtet.

Die Kosten für das Projekt werden auf 6,9 Mio. Euro geschätzt. Ein Förderantrag soll bis 30. September dieses Jahres gestellt werden, dann wären laut Planungsbüro rund 4,5 Mio. Euro an Zuschüssen zu erwarten. Die Kosten für den anschließenden Rückbau/Abriss des bisherigen Wasserwerks und des Hochbehälters im Wald wurden zusätzlich mit jeweils etwa 100.000 Euro angegeben. Der Bezirksbeirat Gaimühle wurde am Tag vor der Gemeinderatssitzung über das Vorhaben informiert und soll Zustimmung signalisiert haben. Nach dem aktuellen Zeitplan könnten ab Anfang 2028 die Ausschreibungen für die Bauleistungen laufen und der Bau selbst ab Mitte 2028 bis Mitte 2030 durchgeführt werden.

24.05.26

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