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Nachrichten > Kultur und Bildung

Über 30 Jahre Vereinsvorsitzender


(Archivfoto: Claudia Richter)

(hr) Der langjährige Vorsitzende der Kunstfreunde Eberbach e.V., Karlheinz Mai, ist am 15. September im Alter von 91 Jahren verstorben.

Mehr als 30 Jahre lang hatte Karlheinz Mai als Vorsitzender die Kunstfreunde geführt und im Verein gleich mehrere Funktionen ausgefüllt. Die Kunstfreunde haben unter Mais Führung das kulturelle Leben der Stadt mit zahlreichen klassischen Konzerten - in der Regel Kammermusik - bereichert. Karlheinz Mai selbst hat mit großem Fachwissen die Veranstaltungen vorbereitet und dokumentarisch begleitet. Im Jahr 2008, als die Kunstfreunde Eberbach ihr 60-jähriges Bestehen feierten, erhielt er in Würdigung seiner Verdienste die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg.

Neben seinem Vereinsengagement war Karlheinz Mai selbst als Musiker aktiv und war mit seinem vielseitigen historischen Fachwissen immer wieder als ehrenamtlicher Autor im jährlich erscheinenden “Eberbacher Geschichtsblatt†vertreten. Als Rezensent musikalischer Veranstaltungen verfasste er auch etliche Beiträge für den EBERBACH-CHANNEL. In seiner beruflichen pädagogischen Laufbahn unterrichtete Karlheinz Mai lange Zeit am Eberbacher Hohenstaufen-Gymnasium.

Die Beisetzung soll am Donnerstag, 24. September, um 13.15 Uhr auf dem Eberbacher Friedhof stattfinden. Es wird darum gebeten, von Beileidsbekundungen am Grab abzusehen.

21.09.26

Lesermeinungen

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Von Klara Fall (22.09.26):
Ein feiner und feinsinniger Mensch. Das zu erkennen wird bei manchen seiner Schüler (ich gehöre dazu) leider erst im Rückblick geschehen. - Ruhe in Frieden.

Von My body, my choice (21.09.26):
Mein aufrichtiges Beileid!


Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.


Und doch ist Einer, welches dieses Fallen

unendlich sanft in seinen Händen hält.


Rainer Maria Rilke


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