02.12.2022

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Bahntransport ersetzt 25 LKW-Fahrten


Die bereitgestellten Züge mit dem Eberbacher Holz im Güterbahnhof in Neckarelz. (Foto: Stadtverwaltung Eberbach)

(bro) (stve) Kürzlich haben Holztransportunternehmer ganze Arbeit geleistet. Innerhalb von zwei Tagen wurden zehn Bahnwagons mit 700 Festmetern Fichtenholz aus dem Stadtwald beladen und dann zur weiteren Verladung zum Güterbahnhof in Neckarelz gebracht.

Um das zu bewerkstelligen, müssen laut Max Kaufmann von der Eberbacher Stadtförsterei „viele Rädchen ineinandergreifen“. Zunächst wird das Holz von Mitarbeitern der Stadtförsterei Eberbach bereitgestellt und die Verkaufseinheiten der Forstlichen Vereinigung Odenwald Bauland e.G. (FVOB) gemeldet. Diese organisiert den weiteren Transport an den Bestimmungsort. Dafür muss die Bahn die geforderte Transportkapazität rechtzeitig zur Verfügung stellen, und der Transport aus dem Stadtwald zum Verladebahnhof muss zu einem genauen Zeitpunkt organisiert werden. Inzwischen sollte das städtische Holz bei der Firma Egger Holzwerkstoffe im rund 300 Kilometer entfernten Brilon im Sauerland angekommen sein.

Der Bahntransport hat mit einer Fahrt etwa 25 LKW-Fahrten ersetzt. Mit der gewählten Logistikvariante fällt lediglich der Transport per LKW aus dem Wald zum Güterbahnhof Neckarelz mit insgesamt 1.500 Kilometern an. Der komplette Transport mit LKW nach Brilon hätte mit 15.000 Kilometern zu Buche geschlagen.

Die nächste Bahnverladung in ähnlicher Größe ist laut Kaufmann schon für die nächsten Wochen geplant.

12.07.22

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