17.06.2024

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Wohn- und Gewerbenutzung am Neckarbr├╝cken-Kreisel


(Foto: Bianca Weber-G├Âtzenberger)

(bwg) Der Eberbacher Gemeinderat bef├╝rwortete in seiner ├Âffentlichen Sitzung am Donnerstag, 25. April, ein Bauvorhaben an der Neckarstra├če.

Im Zuge der Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans ÔÇ×Wohnquartier Neckarstra├čeÔÇť pr├Ąsentierte der Immobilienentwickler ÔÇťProImmoÔÇŁ die Planungsentw├╝rfe f├╝r den neuen Geb├Ąudekomplex am Kreisverkehr. Im Untergeschoss ist eine Tiefgarage mit Fahrradstellpl├Ątzen vorgesehen. Das Erdgeschoss bietet gemeinschaftsorientierte Wohnl├Âsungen und Gewerbefl├Ąchen. Das erste Obergeschoss ist zur kompletten Wohnnutzung geplant. Das zweite Obergeschoss bietet Wohnen mit Dachbegr├╝nung, und im dritten Obergeschoss soll es nun ein verkleinertes Wohnkonzept geben. Die Fassaden sind auf Anregung des Bau- und Umweltauschusses nun mit Fenstern und einer Begr├╝nung f├╝r die Wandfl├Ąche festgeschrieben. Es sollen mindestens 20, h├Âchstens 26 Wohnungen entstehen. In dem Planungsentwurf hat der Vorhabentr├Ąger eine spezielle artenschutzrechtliche Pr├╝fung durchgef├╝hrt und verpflichtet sich zur Durchf├╝hrung s├Ąmtlicher Ma├čnahmen, dazu geh├Ârt die Umsiedelung sowie die dauerhafte Unterhaltung von mehreren Nistk├Ąsten f├╝r H├Âhlenbr├╝ter und Nischenbr├╝ter am Geb├Ąude.

Stadtr├Ątin Kerstin Thomson (AGL) wollte zur besseren Einsch├Ątzung der Dimensionen wissen, wie sich der Geb├Ąudekomplex im Vergleich zum nahen Rosenturmquartier verh├Ąlt. Dementsprechend sei das Rosenturmquartier von der Grundfl├Ąchenzahl sogar gr├Â├čer, die Geschossfl├Ąchenzahl beider Geb├Ąudekomplexe fast gleich. CDU-Stadtrat Georg Hellmuth hob die Herangehensweise bei der Projektierung hervor, bei der auch auf die W├╝nsche der B├╝rgerinnen und B├╝rger eingegangen worden sei. Au├čerdem schlug er vor, dass bez├╝glich der Klimarelevanz bei solchen Projekten k├╝nftig auch die Fahrradwege in die Pr├╝fung aufgenommen werden sollten. Stadtrat Peter Stumpf (AGL) sagte, das Projekt sei f├╝r die ├ľffentlichkeit gut, und fragte nach dem Energiekonzept. Laut Projektentwickler handelt es sich um ein nach KFW 55 oder besser geplantes Geb├Ąude unter Verwendung von Geothermie mit Solarunterst├╝tzung. Restspitzen sollen ├╝ber Gas abgedeckt sowie zus├Ątzlich eine PV-Anlage auf freie Dachfl├Ąchen installiert werden. Stadtrat Markus Scheurich (SPD) sah das Quartier als Paradebeispiel f├╝r die Innenstadtverdichtung und dankte dem Projektierer f├╝r die Vorbereitung und insgesamt gute Zusammenarbeit.

Zugestimmt wurde mit gro├čer Mehrheit bei einer Gegenstimme von Stadtrat Dietmar Polzin (Freie W├Ąhler), der das Projekt aufgrund der Optik ablehnte.

01.05.24

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