Vorvermarktung war erfolgreich (Archivfoto: Hubert Richter)(hr) (pm) NetCom BW meldet ein erfolgreiches Ergebnis der seit Sommer vergangenen Jahres laufenden Vorvermarktung für Glasfaserhausanschlüsse in Neckarwimmersbach.
Das EnBW-Tochterunternehmen habe sein Ziel erreicht, für mindestens 40 Prozent aller Gebäude Breitband-Buchungen zu erhalten. Damit sei ein wichtiger Grundstein für die tatsächliche Umsetzung des großangelegten Ausbauvorhabens gelegt, hieß es. Bei der Vorvermarktung ging es darum zu ermitteln, ob das Projekt überhaupt wirtschaftlich tragfähig wäre.
Laut NetCom BW Key Account Manager Giacomo Stifanelli hätten das Unternehmen während des Vermarktungszeitraums rund 450 Bestellungen erreicht, was einer Quote von etwa 46 Prozent entspreche.
Die nächsten Schritte auf dem Weg zu einem flächendeckenden Highspeed-Netz in Neckarwimmersbach sollen nun eingeleitet werden. In den kommenden Wochen und Monaten stehen die Vergabe der Bauleistungen sowie die detaillierte Planung des Ausbauvorhabens an. Im Rahmen der Ausschreibung will die NetCom BW einen leistungsfähigen Partner finden, der die hohen qualitativen Anforderungen des Glasfaserausbaus zuverlässig und kosteneffizient umsetzen kann. In diesem Zusammenhang weist das Unternehmen darauf hin, dass weitere Bestellungen auch über die Vorvermarktung hinaus dazu beitragen, das Projekt auf einer wirtschaftlich stabilen Grundlage realisieren zu können.
Die Erschließung eines Gebäudes ist laut NetCom BW bis zu einer Anschlusslänge von 15 Metern kostenlos. Für jeden weiteren Meter werden 120 Euro brutto berechnet. Voraussetzung für den kostenfreien Hausanschluss ist der Abschluss eines Glasfaservertrags mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten sowie einer Internetgeschwindigkeit ab 300 Mbit/s.
Sofern ein geeigneter Generalunternehmer für die bauliche Umsetzung des Vorhabens gefunden sei, werde im nächsten Schritt auch der eigentliche Ausbau beginnen. Zur Realisierung der beauftragten Hausanschlüsse sollen dann Leerrohre und Glasfaserleitungen von den Verteilpunkten im Ort über die Grundstücke bis in die Gebäude verlegt werden (“Fiber to the Building”-Ausbau, kurz FTTB). Parallel dazu soll die für die Datenübertragung notwendige aktive Technik aufgebaut und installiert werden. Nach Abschluss aller Arbeiten kann die neu errichtete Netzinfrastruktur schließlich in Betrieb genommen werden. So ist in den angeschlossenen Haushalten perspektivisch das Surfen im Internet mit Übertragungsraten von bis zu 1.000 Mbit/s möglich. Mit welchem Zeitraum hierfür zu rechnen ist, wurde von dem Unternehmen nicht mitgeteilt.
Infos im Internet: www.netcom-bw.de
28.01.26 © 2026 www.EBERBACH-CHANNEL.de / OMANO.de |