04.02.2026

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Die Rampe führt zum künftigen Erholungsbereich am Fluss


(Foto: Hubert Richter)

(cr) Die Zufahrtsrampe von der B 37 (Uferstraße) zum Neckarlauer auf Höhe der Friedrichstraße bekommt einen neuen Belag.

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Donnerstagabend, 29. Januar, die Verwaltung ermächtigt, das Straßenstück innerhalb des Kostenrahmens bis 68.000 Euro netto in Pflasterbauweise erneuern zu lassen.

Derzeit findet die Sanierung von Stützmauer und Geländer entlang der B 37 durch das Regierungspräsidium Karlsruhe statt. Die Arbeiten laufen in fünf Bauabschnitten. Aktuell wird im zweiten Abschnitt auf Höhe der Zu- und Abfahrt zum Parkplatz des Neckarlauers gearbeitet. Das Regierungspräsidium teilte der Stadtverwaltung mit, dass sich die Asphaltoberfläche der Zu- und Abfahrt in einem sehr schlechten Zustand befinde. Dass die Oberfläche erneuerungsbedürftig ist, konnte durch die städtischen Bediensteten vor Ort bestätigt werden. Die Ausführung kann durch die ohnehin vom Regierungspräsidium beauftragte Firma Michael Gärtner GmbH aus Eberbach erfolgen. Das Angebot umfasst einen Oberflächenbelag in “gebundener” - und damit hochwassersicherer - Pflasterbauweise. Es soll das gleiche Material verlegt werden wie auf dem erneuerten Gehweg entlang der Uferstraße.

Vor dem Beschluss kam es im Gemeinderat zu einer Diskussion, weil eine Asphaltoberfläche auf der Rampe etwa 8.500 Euro günstiger wäre als die Pflasterung. Ein dahin gehender Änderungsantrag der SPD-Fraktion wurde aber mehrheitlich abgelehnt. Der Beschluss zur Pflasterung fiel dann nahezu einstimmig bei lediglich einer Enthaltung.

Der Verwaltungsvorschlag, die Rampe zu pflastern, entstand auch vor dem Hintergrund der Planungen, den Neckarlauer bis zum Treppenaufgang auf Höhe Hauptstraße als Erholungs- und Aufenthaltsbereich ohne Parkplätze zu nutzen. Die Rampe wäre in Zukunft dann kaum noch durch Fahrzeuge beansprucht.

31.01.26

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