20.02.2026

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Ver- und Entsorgungseinrichtung für Wohnmobile soll im April wieder funktionieren


(Fotos: Claudia Richter)

(cr) Weil sich an der im Frühjahr 2025 zerstörten Ver- und Entsorgungsstation für Wohnmobile in der Au noch nichts verändert hat, wurde der Sachverhalt in der Sitzung des Gemeinderats am 29. Januar angesprochen.

Die Verwaltung hatte in einer Sitzung des Verwaltungs- und Finanzausschusses am 13. November angekündigt, dass die Gäste des Wohnmobilplatzes ab Frühjahr 2026 wieder ihre Bordtoiletten werden entsorgen können. AGL-Stadtrat Hubert Richter wollte angesichts des nahenden Frühjahrs wissen, ob das klappt. Aktuell kann nur Grauwasser aus den Wohnmobilen entsorgt und Frischwasser an einem Hahn in der Nähe (Bild rechts) gezapft werden. Hauptamtsleiterin Anke Steck sagte, dass die zunächst angedachte Kombination der Wohnmobilstation mit einer Fahrrad-Waschanlage nicht umsetzbar sei. Es sollen nun neue Einrichtungen für Wohnmobile installiert werden, die bis April fertig sein sollen. Richter äußerte die Befürchtung, dass Eberbach für Wohnmobilisten an Attraktivität verlieren könnte, wenn die Anlage bis zum Beginn der wärmeren Jahreszeit nicht wieder funktioniert.
Als Anregung sagte Hubert Richter außerdem, dass das Land Baden-Württemberg kostenlose Beratungsangebote für Kommunen in Sachen innerstädtische Mobilität anbiete, z.B. das Programm “Movers”, bei dem u.a. digitale Simulationen für “Schulstraßen”, erstellt werden könnten, oder auch “Fußverkehrs-Checks”. Es sollte geprüft werden, ob Eberbach sich bewerben wolle. Bürgermeister Peter Reichert sagte zu, den Vorschlag zu prüfen.

Klaus Eiermann (SPD) fragte, ob es bereits Planungen für den Abruf des Eberbacher Anteils aus dem Infrastruktur-”Sondervermögen” des Bundes gebe. Stadtkämmerer Christian Vieser meinte hierzu, dass das Programm und die damit verbundenen Konditionen noch nicht offengelegt sei. Das werde bis Ende des ersten Quartals 2026 erwartet. Man habe aber von den Eberbach zugesprochenen knapp 9,4 Mio. Euro in der Finanzplanung der kommenden Jahre ungefähr 2,4 Mio. Euro vorgesehen, hauptsächlich für Sanierungsmaßnahmen an Schulen.

Christian Kaiser (AGL) äußerte angesichts kürzlich erfolgter Veröffentlichungen des VRN zum “Zukunftsfahrplan” die Befürchtung, dass der Regionalexpress-Zug RE10a von Mannheim nach Heilbronn künftig nicht mehr durchs Neckartal verkehren könnte. Bürgermeister Reichert kündigte eine diesbezügliche Anfrage beim VRN an. SPD-Stadtrat und Landtagsabgeordneter Jan-Peter Röderer berichtete, dass der “Zukunftsfahrplan” seit 2024 im Gespräch sei. Er wolle aktuelle Infos hinsichtlich Kaisers Frage ermitteln.

Zwei Fragen, die aus der Bürgerschaft an sie herangetragen worden seien, gab Christina Kunze (CDU) weiter. Es ging darum, ob E-Ladesäulen in Neckarwimmersbach geplant seien und ob es bereits eine Initiative für zusätzliche Hilfskräftegewinnung der Feuerwehr gebe.

19.02.26

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