Freiwilligenprogramm als sozialverträglicher Weg in der Transformation(hr) Das auf Transportverpackungen spezialisierte Unternehmen Mosca in Waldbrunn befindet sich aktuell in einer Neuorientierung bzw. “Transformationâ€. Das beinhaltet auch einen Stellenabbau.
Man wolle die Unternehmensgruppe so aufstellen, dass man “wieder verlässlich planen und aus eigener Kraft stabil und profitabel wirtschaften†könne, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung. Am gestrigen Montag seien die Mitarbeitenden in einer Versammlung über die nächsten Schritte des Unternehmens informiert worden. Im April hatte man angekündigt, bis zu 150 Stellen abbauen zu wollen - “so fair, transparent und verantwortungsvoll wie möglichâ€. Bis 1. Juli soll es dabei keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Vom 8. bis 30. Juni legt Mosca ein “Freiwilligenprogramm†auf: In einer Transfergesellschaft mit einer Laufzeit von bis zu 12 Monaten können Teilnehmende ein durch den Arbeitgeber angehobenes Nettoentgelt erhalten. Ergänzend sind weitere freiwillige Austritts- bzw. Qualifizierungsoptionen sowie Regelungen für rentennahe Beschäftigte enthalten.
Mit der “Transformation†reagiert Mosca laut Unternehmensangaben auf anhaltende strukturelle Veränderungen im Marktumfeld des Maschinenbaus: ein schwächeres und volatileres Investitionsklima, intensiver Wettbewerb und Preisdruck sowie geopolitische Unsicherheiten, die Lieferketten, Kosten und Kundenentscheidungen beeinflussen. Hinzu kommen hohe Standortkosten und wachsende regulatorische Anforderungen.
Das 1966 gegründete Familienunternehmen hat seinen Stammsitz in Waldbrunn (Strümpfelbrunn) und ist mit 31 Tochtergesellschaften und 27 Niederlassungen in 19 Ländern vertreten, darunter sechs Produktionsstätten in Deutschland, Malaysia, Kanada, Spanien und den USA. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen derzeit mehr als 1.400 Mitarbeitende.
09.06.26 © 2026 www.EBERBACH-CHANNEL.de / OMANO.de |