Wetterglück für Reiter und Fahrer (Foto: privat)(hr) (ra) Am vergangenen Wochenende. 19./20. September, war das Reitgelände des Reit- und Fahrvereins Oberzent Austragungsort für gleich zwei Turniere. Sowohl die Dressurreiter am Samstag als auch die Kutschenfahrer am Sonntag konnten ihr Können bei angenehmen Temperaturen und unter besten Platzbedingungen unter Beweis stellen.
Das “Herbstturnier“ am Samstag ist ganz der Disziplin Dressur vorbehalten, während am Pferdemarkt-Turnier im Juli gesprungen wird. Die Nennzahlen 2026 lagen im Bereich der Vorjahre, was für den RFVO ein großer Erfolg ist, gibt es doch allerorten Einbrüche in der Belegung, oft um 30 Prozent und mehr.
Der Vormittag startete mit den traditionellen Einsteigerprüfungen, also der Führzügelklasse und den Wettbewerben “Schritt/Trab“ und “Schritt/Trab/ Galopp“. Dabei konnte der gastgebende Verein mit Jugendtrainerin Christa Reuter und den Schulpferden Giorgio und Kilrush zahlreiche Erfolge verbuchen. Bei den Reiterinnen mit eigenem Pferd gewann Lina Sophie Zimmermann auf Three-B Calipso.
Es folgten die L- und M-Dressuren, wobei letztere an Mia Oertel vom Pferde-SC Erbes-Büdesheim (Trense) und Anne Weiß vom RV Pferdefreunde Günterfürst (Kandare) ging.
Am Sonntag war dann Fahrsport angesagt, diesmal auf dem grünen Rasenplatz, nachdem am Vortag auf Sand geritten wurde. Das WBO-Fahrturnier bildete gleichzeitig den Abschluss des Dreiländercups Hessen/Baden-Württemberg/Bayern. Dabei konnte sich die Riege der angereisten Gespanne sehen lassen: Gut 20 Einspänner und sechs Zweispänner sorgten für einen spannenden Wettbewerb um Schleifen und Schärpen.
Ganz besonders erfreulich für den gastgebenden RFVO ist die Tatsache, dass aus den eigenen Reihen alleine vier Gespanne am Start waren. Ludwig Schäfer, Eva Veit und Kim Kiermeier fuhren mit eigenen Pferden, und als Überraschung hatte das Shetty-Schulpony Giorgio seinen ersten Fahrauftritt mit Mira und Merle Hettegger.
Nach den Dressurfahrten am Morgen gab es am Nachmittag Kegel- und Geländehindernisse. Die finale Auswertung des Dreiländercups, zu dem Bürgermeister Christian Kehrer den besten Fahrern gratulierte, ging bei den Einspänner-Pferden an Peter Hofmann aus Höpfingen, bei den Ponys an Madeleine Pfaff aus Robern. Den Cup der Zweispänner-Pferde sicherte sich Marco Zwickel aus Waldbrunn, bei den Ponys siegte Helmuth Hofferberth von der Odenwälder Nibelungenquadrille, in der auch einige Beerfeldener Fahrer vertreten sind. Man kennt sie vom großen Schauprogramm am Pferdemarkt-Montag oder Auftritten beim Frankfurter Festhallenturnier.
Möglich wurde dieses Sportevent durch den Einsatz fleißiger Helfer aus den Reihen des gastgebenden RFVO, die über das Pferdemarkt-Turnier hinaus bereit waren, mit anzupacken oder Kuchen und Salate zu spenden.
24.09.26 © 2026 www.EBERBACH-CHANNEL.de / OMANO.de |