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Hilfe von Lionsclubs-Mitgliedern auch vor Ort

(bro) (un) Alle Lionsclubs der Region haben bereits in der ersten Woche nach dem großen Unglück mit Spenden die Hilfsmaßnahmen des Distriktes 111 SW unterstützt. In direktem Kontakt mit dem Distriktgovernor der Region von Pondicherry, direkt nördlich von Sri Lanka im indischen Bundesstaat Tamil Nadu, dem am stärksten in Südindien betroffenen Gebiet, hat der Distrikt-Governor Manfred Spira in einer ersten Maßnahme 50.000 Euro freigegeben. Diese Mittel wurden, wie Distriktgovernor Parimala Raju mitteilte, für die Notversorgung von 20.000 Menschen der Region mit Lebensmitteln und Hilfsgütern eingesetzt.
"Tausende Menschen haben ihr Heim und ihre Lieben verloren, ohne Nahrung, Bekleidung irren sie in den Straßen umher, die mit Leichen -überwiegend von Kindern und älteren Menschen - übersät sind. Die indischen Lionsfreunde vor Ort haben alle Hände voll zu tun, um Epidemien zu verhindern und geben derzeit Medikamente, Kleidung und Lebensmittel aus. Sie sind weiterhin unermüdlich im Einsatz um die größte Not zu lindern. In den ersten Tagen haben Mitglieder unseres Lionsclubs geholfen , an die 1.500 Leichen zu bestatten. Es ist einfach schrecklich.“, so berichtet der Distriktgovernor Parimala Raju.
In diesem Bereich sind rund 12.000 Tote zu beklagen, die Infrastruktur ist zerstört, die Überlebenden haben keine Möglichkeit, sich selbst zu helfen. Aus diesem Grunde hat der Distrikt mit einer weiteren Spende von nochmals 50.000 Euro – gemeinsam mit den Lionsfreunden vor Ort - einen neuen Schwerpunkt der Hilfe gesetzt: Die Menschen dieser Küstenregion leben vom Meer. Mit dem Geld werden finanzielle Hilfe geleistet, um Fischernetze und Boote kaufen und Unterkünfte errichten zu können. Man gibt Hilfe zur Selbsthilfe.
Mitglieder von Lionsclubs waren auch vor Ort, um praktische Hilfe zu leisten. So waren der Beerfelder Arzt Dr. Raimund Keysser, Mitglied des Lions-Club in Eberbach, und sein Freund Peter Lang vom 3. bis 11. Januar zu einem Hilfseinsatz in Sri Lanka, mit der Aufgabe, eine saubere Trinkwasserversorgung sicher zu stellen.
Dr. Keysser informierte: "Wir wurden nach Balapitiya ganz in den Süden bis Tangalla geschickt, zu einem Buddhistentempel, deren Mönche es auf sich genommen hatten, ihr Kloster als Obdachlosenlager zur Verfügung zu stellen. So sind dort bis zu 980 Männer, Frauen und Kinder untergekommen, deren Leben unter Führung der Mönche einen geregelten Gang geht. Nach Reparatur der durch den Transport beschädigten Anlage konnte ein Trinkbrunnen als geeigneter Wasserspender dazu beitragen, nach Aufbereitung stündlich ca. 6000 Liter sicheres Trinkwasser zu liefern. Dadurch war nicht nur die Versorgung der fast 1000 Bewohner des Obdachlosenlagers gesichert, sondern auch die der Bevölkerung der weiteren Umgebung. So werden drei- bis viermal am Tag 8.000 Liter Trinkwasser von einem Tankwagen abgeholt." Nach acht Tagen sahen die beiden Odenwälder ihre Mission erfüllt und konnten Sri Lanka zurücklassen, nicht aber ihre Eindrücke und Gefühle: "Bei allen schrecklichen Erlebnissen bleibt vor allem die Dankbarkeit haften, die uns entgegengebracht wurde, sobald wir als freiwillige Helfer erkannt waren", sagt der Beerfelder Arzt.



26.01.05

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