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Weimar ist eine Reise wert


Zu Gast im Hause Eichhorn: Alexia (4.v.r.) und Friedemann Eichhorn (3.v.r.) begrüßten die Sängerinnen und Sänger des Zwingenberger Festspielchors anlässlich ihrer Weimar-Reise. (Foto: privat)

(bro) (bnc) Zu diesem Schluss kamen an die sechzig Zwingenberger Festspielchoristen nebst Angehörigen, als sie am Wochenende ihren Jahresausflug zur "Wiege des deutschen Kultur- und Geisteslebens" unternahmen.
Gegen Ende der Festspielsaison im letzten Sommer kam Chormitglied Dieter Müller die Idee, das nette, beschauliche, liebevoll restaurierte Städtchen an der Ilm als Ausflugsziel zu wählen. Festspielintendant Professor Dr. Friedemann Eichhorn nahm den Gedanken begeistert auf und unterstützte Dieter Müller und Heiderose Wieder tatkräftig bei Organisation und Vorbereitung der Tour. Und als Heimat von so berühmten Geistern wie Schiller, Goethe, Herder, Bach, Liszt oder Cranach und Wohn- und Wirkungsstätte des Zwingenberger Intendanten hatte die Stadt in Thüringen den Gästen allerhand zu bieten. Beim Stadtrundgang mit dem Weimarkenner Dr. Wolfram Huschke, wie Eichhorn Professor an der dortigen Musikhochschule, erfuhr man so manches über die illustre Vergangenheit der Stadt, aber auch über ihre dunklen Jahre während der NS-Zeit. Ob "Wittumspalais“ oder die "Herderkirche“ St. Peter und Paul mit ihrem Lucas-Cranach-Altar, ob Schlossmuseum, Residenz, Goethe- oder Schillerhaus oder die berühmte, im vergangenen September ausgebrannte "Herzogin Anna Amalia Bibliothek“ – Kultur ist in Weimar allgegenwärtig. Nicht zu vergessen das Nationaltheater als Spielstätte der großen Werke deutscher und internationaler Literatur wie auch als Schaubühne so mancher politischer Selbstinszenierungen.
Höhepunkt der Reise war indes zweifellos der Opernbesuch am Samstagabend. Der Zufall wollte es, dass ausgerechnet "Die verkaufte Braut“ von Friedrich Smetana auf dem diesjährigen Spielplan des Nationaltheaters stand, was die Attraktivität Weimars für den Festspielchor noch erhöhte, soll nämliche Oper doch auch den Hof des Zwingenberger Schlosses im kommenden August mit ihren schwungvollen Weisen erfüllen. Entsprechend groß war die Spannung der Choristen auf die Weimarer Inszenierung, die erst im Dezember 2004 ihre von der Kritik teils verrissene, teils frenetisch bejubelte Premiere feierte. Bizarr und schrill war sie allemal, dabei aber höchst amüsant und von bester musikalischer Qualität.
Und wie wird die "Braut“ in Zwingenberg ausschauen? Ganz anders als in Weimar natürlich und Regisseur Thomas Kiemle habe auch schon eine Menge guter Ideen zur Inszenierung, war zu erfahren.
Beim Empfang im Hause Eichhorn am Sonntagvormittag ließ dann der Festspielleiter noch das eine oder andere Detail zu den Vorbereitungen der Saison 2005 verlauten: Der "Freischütz“ wird natürlich wieder dabei sein, als roter Faden für die Schlossfestspiele sozusagen. Beste Unterhaltung, lustiges, operettenhaftes Musiktheater wird das "Wirtshaus im Spessart“ bieten, ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ist auch bereits in Planung; und dann natürlich "Die verkaufte Braut“, ihres Zeichens "komische“ Oper – "und darauf kann man sich auch gefasst machen“, versprach der Professor.
Und als auf der Heimfahrt ins Neckartal Chorleiterin Ria Günther dann den Beginn der wöchentlichen Gesangsproben ankündigte, da machte sich plötzlich freudige Unruhe im Bus breit, da schienen die passionierten Chorsängerinnen und -sänger es fast nicht erwarten zu können, dass die Zwingenberglose Zeit nun bald wieder zu Ende geht.
Die Chorproben für die Saison 2005 beginnen Ende Februar. Neue Sängerinnen und Sänger sind dazu willkommen. Auskunft geben: Chorleiterin Ria Günther, Tel. (06220) 6322 (auch E-Mail) oder Chorsprecherin Heiderose Wieder, Tel. (06271) 4835.

E-Mail-Kontakt: ria.guenther@arcor.de

27.01.05

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