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Abschussquoten und Erhöhung der Jagdsteuer stoßen auf Kritik


Interessierte Revierleiter/innen , Jägerinnen und Jäger begutachteten die nahezu komplett ausgestellten Gehörne der diesjährigen Rehwildhegeschau. Die Stärke der Trophäen erfüllt nicht mehr die Ansprüche aus den Vorjahren. Die Eberbacher Jagdhornbläser bliesen ihrem Hegeringleiter zum Abschied die Ehrenfanfare.(Fotos:Böhm)

(ub) Im Gasthaus "Kühler Krug" fand die Hegeschau des Eberbacher Hegerings 5 statt. Dr. Andreas Wiese präsentierte die jährliche Statistik der Rehwildhegeschau des Jagdjahres 2004/2005. Im Vergleich zum Jagdjahr 2003 sei die Abschussquote im Jagdjahr 2004 von 96,4 % auf 88,3% gesunken, obwohl die Anzahl der erlegten Tiere von 275 auf 285 Tiere leicht angestiegen sei. Bei der Ursachensuche könnten mögliche Gründe die Naturverjüngung oder die Verschlechterung der Bejagungsmöglichkeiten sein. Zwar zeige sich auch beim Fallwild, also dem Wild, das nicht mit dem Gewehr erlegt wurde, eine rückläufige Tendenz. Bei Analyse der einzelnen Reviere ließe sich aber feststellen, dass in einzelnen Revieren bis zu 40% des Wildes "auf der Straße erlegt wird". Viele Reviere blieben auch deutlich unter den vorgeschriebenen Abschussquoten des dreijährigen Abschussplanes. Die Trendlinie zeige beim Abschuss aufwärts und beim Fallwild eine sinkende Tendenz, erklärte Dr. Wiese. In 2004 seien Geißen / Schmalrehe zu 111,8 %, Kitze aber nur zu 71,8% erlegt worden. Der Abschuss zwischen Geißen und Kitzen laufe stark auseinander. Dr. Wiese ermahnte die Jägerinnen und Jäger, künftig einen verstärkten Augenmerk auf den Kitzabschuss zu richten.
Souverän besprach Theo Müller die nahezu vollständig ausgestellten Trophäen der einzelnen Jagdreviere. Auffallend sei, dass die ausgestellten Gehörne nicht mehr so stark ausgeprägt und entwickelt seien wie in früheren Jahren. Trotzdem mache mancher "Heckenschlupfer" und "knuffiger Bock" seinem Erleger immer wieder Freude. Der Hegering 5 habe, so Müller, mit seiner freiwilligen Hegeschau eine Vorbildfunktion für den gesamten Kreis, da in Eberbach nahezu alle Böcke ausgestellt werden. Er dankte allen Revierleitern für ihr Engagement und bewertete die Hegeschau als geselliges Treffen, bei der die Pflege der Gemeinschaft in Ehren gehalten werde.

03.04.05

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