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Comenius-Programm zur Förderung europäischer Sprachen


Elizabeth, Azahara und Rebeca bei der Auswertung der Fragebögen am Computer. (Foto: privat)

(bro) (stve) Eine wahrlich internationale Gruppe ist derzeit im Rahmen des Comenius-Programms zur Förderung europäischer Sprachen auf Austauschbesuch am Hohenstaufen-Gymnasium. Die 16 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen acht bis zehn stammen ursprünglich aus England, Schweiz, Irland, Kolumbien, Spanien, Brasilien und Deutschland und besuchen das International College im spanischen Javea - eine weiterführende Schule, die sich in englischer Trägerschaft befindet. Nachdem man am HSG mit einem finnisch-deutschen Comenius-Projekt bereits beste Erfahrungen gemacht hatte, war man in Eberbach natürlich offen für weitere Vorhaben dieser Art. Dank der pragmatischen und zupackenden Art von Studienrätin Erika Mathes habe man in den Lehrerkollegen Eberhard Räuber und Michael Nickel vom Javea International College auch gleich die adäquaten Ansprech- und Projektpartner gefunden. Zentrale Aufgabe, die es von den Schülern im Teamwork zu bearbeiten gilt, ist das Thema Migration in all seinen ökonomischen und sozio-kulturellen Facetten. Dabei hat jede Gruppe ihre eigenen Schwerpunkte zu untersuchen. So sind die Ursachen für Auswanderungen zu ergründen, Möglichkeiten und Grenzen der Eingliederung auszuloten, oder es ist darzustellen, wie jugendliche Migranten den Wechsel ihres Lebenskreises und den Verlust der gewohnten Kultur erleben. Dazu haben die Schüler bei Behörden und Ausbildungsstätten vorgesprochen und Fragebogen in der Bevölkerung verteilt. In Javea ist man in die Stammkneipen vor allem der südamerikanischen Einwanderer gegangen oder hat über Internet-Cafés recherchiert. Bislang liegen über 500 natürlich anonym beantwortete Fragebögen vor, die nun auf ihre Auswertung warten. Ein weiterer Schwerpunkt ist natürlich, die Kultur und Lebensweise in Deutschland kennen zu lernen. Beim traditionellen Empfang im Rathaus galt Bürgermeister Bernhard Martins besonderer Dank den Lehrern und den Gasteltern, ohne die der Schüleraustausch nicht möglich wäre. Die jungen Leute vom Javea International College und vom HSG forderte er auf, eigene Erfahrungen zu machen, auf einander zuzugehen und viele Eindrücke des Gastlandes zu sammeln, denn das eigene Erleben könne durch nichts ersetzt werden. Den Austauschschülerinnen und -schülern gefällt es sehr gut in Eberbach, wenngleich ihnen das sonnige Klima der Costa Blanca doch etwas fehle, sagte die Spanierin Azahara. Die vielen Radwege, auf denen man sicher abseits des Straßenverkehrs unterwegs sein könne, haben es Elizabeth aus Brasilien besonders angetan. Das fehle in Spanien. Den Unterschieden und Gemeinsamkeiten werden die Austauschschüler vom HSG bald selbst nachspüren können, wenn sie im Oktober nach Spanien reisen. Bis dahin muss die Projektbearbeitung abgeschlossen sein, denn am 21. Oktober sollen im Rathaus in Javea im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung die Ergebnisse präsentiert und mittels Video-Konferenz ans HSG übertragen werden.

29.04.05

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