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Sahnestück für Skater


Die neue Skateranlage wurde mit waghalsigen Sprüngen eingeweiht. Richard Hiemer (AKA), Peter Haaß (AKA-Vorsitzender) und Bürgermeister Roland Schilling bei der offiziellen Eröffnung. (Fotos:Böhm)

(ub) Nach zweijähriger Anlaufphase wurde die Schönbrunner Skateranlage bei tropischer Hitze am Sonntag offiziell eingeweiht. In Zusammenarbeit des Alternativen Kommunalpolitischen Arbeitskreises Schönbrunn (AKA), der Gemeindeverwaltung Schönbrunn, jugendlichen Skatern und Sponsoren gelang es, eine vorbildliche und vielseitige Skateranlage, die in der Region ihresgleichen sucht, der Jugend zur Verfügung zu stellen.
Nur Inliner und Skater können beurteilen, ob die Skateranlage wirklich gelungen ist, erklärte Richard Hiemer (AKA) in seiner Eröffnungsrede. Seit zwei Jahren, so Hiemer, habe sich der AKA unter der Leitung von Peter Haaß gemeinsam mit den Jugendlichen Gedanken über die Förderung der Jugendarbeit und die Gestaltung der Skateranlage gemacht. Bislang habe sich lediglich das "Bushäusle" als Jugendtreffpunkt angeboten. Mit der Aktion "Bushäusle und was sonst" wollte der AKA die Jugendlichen weg von der Straße bringen und sportliche Aktivitäten fördern. Mit tatkräftiger Unterstützung des Naturschutzbundes wurden zahlreiche einheimische Gehölze wie Holunderbüsche und Ebereschen rund um den Skaterpark gepflanzt. Nun wolle der AKA einen Trainer gewinnen, der regelmäßig Trainingsstunden abhalten könne. Hiemer dankte allen Sponsoren, die durch zwei Benefizkonzerte und Open- Air- Konzerte das Allemühler Sandkastenprojekt und die Skateranlage ermöglichten. Mit dem Appell an die Jugendlichen, die eigene Skateranlage zu hegen und zupflegen, übergab Hiemer die Anlage ihrer Bestimmung. Bürgermeister Roland Schilling war sichtlich stolz, durch die gute Planung eine tolle Anlage auf einem geeigneten Standort finden zu können. Das Auffüllen und die Befestigung die Platzes habe die Gemeinde gerne übernommen, obwohl anfänglich nicht jeder Gemeinderat Feuer und Flamme von diesem Projekt gewesen sei. Diese sehr gut gelungene Anlage, in welche die Gemeinde Schönbrunn 15.000 Euro investiert hat, kann sich in der Region sehen lassen, so Schilling stolz. Einige seiner Kollegen hätten sich bereits erkundigt, wie eine solche Anlage realisierbar sei. Toll sei es, so Schilling, dass bereits nach kurzer Anlaufzeit Jugendliche aus Heidelberg, Michelbach, Eberbach, Buchen und sogar aus Möckmühl nach Schönbrunn kämen. Ironisch betonte Schilling, vielleicht könne mit einer S-Bahn-Anbindung eine bessere Verkehrsverbindung erreicht werden. Die zwanzig Mann starke Eberbacher Skater- Gruppe "I love Scateboarding" wies ebenfalls auf die fehlende Busverbindungen , gerade in der Ferienzeit, hin. Oft müssten die Eltern in Anspruch genommen werden. Die beiden Eberbacher Skater Max Wieder und Sebastian Büth zeigten gemeinsam mit Freunden aus Eberbach und Schönbrunn ihr Können auf der Anlage. Beide wollen gemeinsam vom 19.- 21. August in Basel an der Europameisterschaft teilnehmen und dort ihr Können unter Beweis stellen.
Die etwa 1,5 Jahre alte sechsteilige gebrauchte Skateranlage aus Ditzingen wurde auf dem nahezu 400 Quadratmeter großen Gelände unterhalb des Schönbrunner Tennisclubs im Oktober in Zusammenarbeit von AKA, Jugendlichen und dem Light-Team aufgestellt. Die Anlage besteht aus zwei Quarterpipes IV, einer Olly Box I, einer Bank mit Geländer, einer 2/3 Pyramide mit Ledge mit doppelt so großem Table und einer kleinen Rampe. Finanziert wurde der Skaterpark mit Sponsorengeldern und dem Erlös aus mehreren Konzerten und der Unterstützung durch die Gemeinde Schönbrunn. Die Kosten für den AKA belaufen sich auf 10.000 Euro, wobei der geschätzte Neuwert bei 27.000 Euro liegt. Für die Anlage hat der AKA eine 10jährige Garantie erhalten. Sichtlich stolz sind die AKA´ ler auch auf das Engagement der Jugendlichen, die nun nach der Begrünung auch die Pflege des Platzes übernehmen sollen.
Mit einem Team war der DRK Ortsverein Schönbrunn präsent, um Verletzten wieder auf die Sprünge helfen zu können. Die Erfolgszahlen des DRK Ortsvereins sprechen für sich. Bei der letzten Blutspendeaktion am 23. Mai spendeten 31 Menschen zum ersten Mal Blut. Insgesamt nahmen 130 Personen an der Aktion teil.
Musikalisch wurde die offizielle Eröffnung von der Eberbacher Band "Gentle Violence" unterstützt. Der AKA Schönbrunn richtete einen Verpflegungsstation ein, so dass bei tropischer Hitze niemand Durst erleiden musste und es ein kurzweiliger Tag für alle Aktiven und Besucher wurde.

31.05.05

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