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Eine wichtige Mission in Mosyr


(Fotos: privat)

(bro) (hs) Vom 29. April bis 8. Mai weilten zwölf Personen der OTK in Mosyr, um sich über die von ihr unterstützten Projekte zu informieren. Mit dabei waren Harald Siefert, stellvertretender OTK-Vorsitzender, Natascha Siefert seine Frau und Leiterin der Kinderfreizeit, OTK-Kassenwart Hans Braun, Gerhard Stahl, Meister für Augenoperationsinstrumente, Eugen Dome, Chirurg aus Eberbach, Heinz Müller, Leiter der DRK-Rettungswache Eberbach, Sigmar Schilhab, stellvertretender Geschäftsführer des DRK Heidelberg, Ulrike Kraus, Vertreterin der drei katholischen Kindergärten Eberbach sowie Gisela Bangert, Claudia Helm, Karin Gerstlauer und Bernhard Otteny, alle Gasteltern bei der alljährlichen Kinderfreizeit.
Am Freitag, 29. April, traf sich die Gruppe um sechs Uhr in Eberbach zur Abfahrt zum Flughafen Frankfurt. In Minsk angekommen, wurde die Gruppe bereits von Natalia Lukjanenko, der Leiterin des Kindergarten 21 in Mosyr und Kontaktperson von OTK, erwartet. Nach gut fünfstündiger Fahrt kam man gut im Hotel "Pripjat“ in Mosyr an. Nachdem die Zimmer verteilt waren, fuhr Kassenwart Hans Braun begleitet von Luba Pusan ins Raduga Zentrum für behinderte Kinder, wo bereits 17 Lektoren, die im letzten Jahr 32 Kurse an der Volkshochschule in Mosyr abhielten, auf ihn warteten, um ihre Entlohnung abzuholen.
Der Samstag, 30. April, begann mit einer Stadtrundfahrt und einem anschließenden Marktbesuch. Am Nachmittag ging es dann mit dem Bus zum "Profilaktorium“ Sedelniki, in dem Kinder von 6 bis 16 Jahren für 24 Tage zur Gesundung verbringen können. In diesem Heim werden Krankheiten behandelt und Anwendungen zur Stärkung des Immunsystems durchgeführt. Man übergab dem Direktor einen größeren Geldbetrag zur Anschaffung diverser Sportgeräte.
Der Sonntag, 1. Mai, stand für alle Teilnehmer zur freien Verfügung. Die mitgereisten Gasteltern besuchten "ihre Kinder“ und deren Eltern, während die anderen auf einer Datscha bei Sonnenschein einen schönen Nachmittag verbrachten.
Am Montag, 2. Mai, begann das eigentliche umfangreiche Programm.
Zunächst besuchte man die Frauenklinik. Harald Siefert übergab zusammen mit Eugen Dome dem neuen Chefarzt diverse medizinische Instrumente. Danach fuhr man zum Kindergarten 13 und 15, einem neuen Projekt der OTK. Hier konnte sich Ulrike Kraus über den täglichen Arbeitsablauf und über die Arbeitsmethoden umfangreich informieren. Beide Kindergärten erhielten eine Geldgspende für Anschaffungen. Am Nachmittag stand dann ein Besuch im Medizinischen Zentrum und im Zentrum für sozialschwache Familien auf dem Programm. Am Abend wurde die Gruppe von den Lehrerinnen der Schule 11 zu einem Abendessen eingeladen.
Der Dienstag, 3. Mai, begann mit dem Besuch des Krankenhauses Nr. 1 und der feierlichen Übergabe eines Rettungswagens, der vom DRK Heidelberg zur Verfügung gestellt wurde. Anschließend überreichte Gerhard Stahl hochwertige Instrumente für Augenoperationen sowie chirurgisches Besteck an den stellvertretenden Chefarzt Wladimir Khocha. Die lokale Presse und das örtliche Kabelfernsehen waren anwesend und berichteten am Abend von dieses Ereignis. Danach begab man sich zur schnellen medizinischen Hilfe (vergleichbar bei uns mit dem Rettungsdienst). Die schnelle medizinische Hilfe erhielt ebenfalls einen Rettungswagen vom DRK Heidelberg. Im Raduga-Zentrum fand dann ein ausführliches Gespräch zwischen der OTK-Vorstandschaft und der Leiterin Alla Bobrownik statt. Auch hier überreichte man für den Kauf von Obst für die behinderten Kinder einen Geldbetrag. Zum Abendessen lud dann der Kindergarten 32 (ebenfalls ein neuer Kindergarten für OTK) ein. Auch hier konnte die Gruppe wieder feststellen, wie herzlich man in Mosyr empfangen und vor allem bewirtet wird.
Der Mittwoch, 4. Mai, stand ganz im Zeichen eines Ausfluges zum Naturpark "Turow“. Begleitet wurde man vom orthodoxen Geistlichen Stefan. Am Abend ging es dann in den Kulturpalast zur Abschlussfeier der VHS. In seiner Ansprache ging Harald Siefert auf das 10-jährige Bestehen der VHS Mosyr ein, die damals von Karl Emig und Alexander von Kirchbach gegründet wurde und überbrachte den Anwesenden Lektoren und Schüler(innen) Grüße von Fred Adelmann, Alexander von Kirchbach und Karl Emig. Umrahmt wurde die Feier von der Musikschule der VHS Mosyr unter der Leitung von Sergej Michaltschuk und einigen Sketchen der Schüler. Anschließend erhielt jedes OTK Mitglied ein Gastgeschenk.
Der Donnerstag, 5. Mai, begann mit dem Besuch in der Schule 7 (ebenfalls ein neues Projekt von OTK). Bei einem Rundgang konnte sich die Gruppe über die Lehrmethoden in dieser Schule informieren. Weiter ging es zum Ausbildungsamt der Stadt Mosyr und anschließend zum Kindergarten 21, wo die Leiterin Natalia Lukjanenko und deren Mitarbeiterinnen schon warteten. Denn in diesem Jahr hatte die OTK ein ganz besonderes Geschenk mitgebracht. Man übergab Natalia Lukjanenko in Anwesenheit des lokalen Kabelfernsehens und des orthodoxen Geistlichen Stefan einen PKW Opel "Corsa“. Dadurch besteht in Zukunft die Möglichkeit, die Behördengänge in Mosyr und vor allem in Minsk schneller und reibungsloser abzuwickeln. Groß war die Freude, und man bedankte sich bei OTK. Danach wurde dann von Natascha Siefert und den mitgereisten Gasteltern die Gelegenheit zu einem Gespräch mit den Eltern, deren Kinder im Sommer zur Freizeit und Erholung nach Eberbach kommen, genutzt. Anschließend stand noch ein Besuch in einer Kunstschule in der junge Menschen in Kunst (Malerei), Ballett und Musik ausgebildet werden auf dem Programm.
Den Freitag, 6. Mai, und den Samstagmorgen nutzen alle Teilnehmer für Einkäufe in der Stadt und auf dem Markt.
Der Samstagnachmittag stand ganz im Zeichen der Rentner von Mosyr. Gut organisiert von Natalia Lukjanenko traf man sich in der Schule 9 zu Kaffee und Kuchen mit über 100 Rentnern. Jeder Rentner erhielt von OTK ein umfangreiches Essenspaket. Die Rentner bedankten sich mit einem kleinen, aber feinen Konzert und Gastgeschenken bei der Gruppe. Am Samstagabend, dem letzten Tag, feierte man im Hotel noch kräftig Abschied sowie den 66. Geburtstag von OTK-Mitglied Gisela. Natalia Lukjanenko organisierte kurzfristig noch ein kleines Konzert mit jungen Künstlern.
Am nächsten Morgen stand die Abreise bevor. Um 6.30 Uhr begann die fünfstündige Fahrt mit dem Bus zum Flughafen nach Minsk. Danach erfolgte der Rückflug nach Frankfurt und die Rückfahrt mit dem Bus nach Eberbach.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es eine anstrengende Reise war, bei der der Spaß aber nicht zu kurz kam.

02.06.05

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