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Ein Ginkgobaum für Bad Düben


Günter Lipski und Reiner Heun pflanzen einen Ginkgo-Baum in Bad Düben. Die Ausflügler vor dem geschichtsträchtigen Völkerschlachtdenkmal in Leipzig. (Fotos:Böhm)

(ub) (hr) Reiner Heun rief und ein großer Reisebus mit Mitgliedern und Freunden des Eberbacher Bürger- und Heimatvereins unter umsichtiger Führung seines Vorsitzenden Günter Lipski machte sich dieser Tage auf den Weg nach Sachsen und Sachsen-Anhalt. Heun, Ehrenvorsitzender des Bürger- und Heimatvereins Eberbach, seit 1998 Kurdirektor von Bad Düben und Geschäftsführer der "HeideSpa" (Sachsens größtes Kur- und Wellness- Zentrum, 30 km nördlich von Leipzig), freute sich auf einen Besuch der Eberbacher und hatte die 3-Tages-Reise mit Schwerpunkt Leipzig bestens organisiert.

Nach einer 7-Stunden-Fahrt und der Quartiernahme im Hotel Mercure in der Leipziger Innenstadt ging es los mit geführter Besichtigung von Sehenswürdigkeiten im historischen Herzen der Stadt, die ihren Anfang nahm am Augustusplatz. Früher einer der schönsten Plätze europäischer Städte, im 2. Weltkrieg zerstört, hatte er beim Wiederaufbau seinen einstigen Glanz nicht mehr erreicht. Immerhin residiert heute noch das berühmte Gewandhausorchester im neu entstandenen Gewandhaus und es erhebt sich auf der gegenüberliegenden Platzseite das neu erbaute Opernhaus, Glanzlichter der Kulturstadt Leipzig.

Die weiteren Besuchspunkte lagen alle nahe beieinander. Die Nikolaikirche, wo im Herbst 1989 die Friedensgebete statt fanden mit den sich anschließenden großen friedlichen Demonstrationen für die Meinungs- und Reisefreiheit in der DDR; letztlich der Anfang vom Ende des Staates, und, auf den Spuren von J.S.Bach, der Besuch der Thomaskirche, in dem der berühmte Thomanerchor eine Mottette sang.

Das Tagesprogramm schloss mit einem Abendessen im Lokal ‚Auerbachs Keller, bekannt aus Goethes "Faust" in der Mädler Passage.

Der zweite Tag begann mit einer Sightseeing-Tour durch Randbezirke Leipzigs, vorbei am Zoo, dem Gohlitzer Schlösschen und Schiller-Haus, entlang schöner Auenwälder beim Rosental, durch das Waldstraßenviertel mit seinen prächtigen Häusern aus der Gründerzeit und vorbei an den Monumentalbau des ehem. Reichsgerichtes, in dem heute das Bundesverwaltungsgericht untergebracht ist. Schlusspunkt war der Besuch des Völkerschlachtdenkmals, das an die siegreiche Schlacht gegen Napoleon (16.-19.Oktober 1813) erinnert und dessen Fassade bis zur 100-Jahr-Feier der Einweihung im Jahr 2013 renoviert werden soll.
Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Für viele eine Gelegenheit, den Leipziger Bahnhof zu besuchen, einer der größten der Welt , mit 24 Bahnsteigen und seinen schönen, lichten Promenaden, in den auf drei Ebenen, meist unterirdisch 142 Shops ihre Waren und Dienstleistungen anbieten und bis 22 Uhr geöffnet sind. Dort fand man auch genüged Zeit ein "Schälchen Heßen" zu trinken, wie der Leipziger seinen Kaffee nennt. Mit einem Besuch des Kabaretts-Theaters "Sanftwut" endete der zweite Tag in Leipzig. Wer noch am "Lightlife" teilnehmen wollte, konnte sich u.a. zum "Drallewatsch", der Erlebnisgastronomie der Innenstadt oder zu einem "Absacker" in die Szenenkneipen der Münzgasse begeben.

Der dritte Tag, Heimreisetag, führte die Eberbacher nach Bad Düben, wo Heun die Gäste an seiner Wirkungsstätte dem HeideSpa mit einer Eberbacher Fahne und Getränken begrüßte. Dort wurde launig das Eberbacher Mitbringsel, ein Ginkgobaum, gepflanzt.
Mit der Besichtigung der Lutherstadt Wittenberg und einem kurzen Abstecher zum 120 ha großen UNESCO-Weltkulturerbe Wörlitzer-Parklandschaft eine Anlage aus dem 18 Jh., endete das Programm. Am späten Abend zwar müde aber erlebnisreich kehrte die Gruppe wohlbehalten zurück.

11.06.05

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