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Altstadtrat Rudolf Epp verstorben


(Foto:privat)

(hr) (md) Vor wenigen Tagen verstarb Altstadtrat Rudolf Epp unerwartet im 80. Lebensjahr. Der Handwerksmeister betrieb mit großem Erfolg Jahrzehnte lang ein Maler- und Gipsergeschäft in der Stadt, das er von seinem Vater übernommen hatte. Viele fanden bei ihm Arbeit, und etliche junge Menschen wurden von ihm ausgebildet. Noch bis ins Ruhestandsalter arbeitete er im Betrieb mit, ehe er die Firma verkaufte.
Doch nicht nur im eigenen Geschäft packte Rudolf Epp tatkräftig mit an. Auch in der Kommunalpolitik engagierte er sich ein Jahrzehnt lang als Mitglied der CDU-Fraktion im Eberbacher Gemeinderat. 1980 erstmals gewählt, schenkten ihm die Bürger mit hohen Stimmenzahlen 1984 und 1989 erneut ihr Vertrauen und bestätigten ihn in diesem höchsten Ehrenamt der Stadt.
Rudolf Epp gehörte dem Bauausschuss sowie fünf weiteren Ausschüssen und Kommissionen an. Sein fachlicher Rat war über Fraktionsgrenzen hinweg gefragt und geschätzt. So achtete er insbesondere bei der farblichen Gestaltung von Gebäuden und Dächern immer auf ein ästhetisches Erscheinungsbild. Auch in die Partnerschaft mit Thonon-les-Bains brachte er sich ein.
Mit Vollendung des 65. Lebensjahres schied Epp 1990 auf eigenen Wunsch aus dem Gemeinderat aus und machte Platz für einen Jüngeren. In Anbetracht seiner großen Verdienste um seine Heimatstadt wurde ihm der Ehrenring der Stadt verliehen. "Im Gemeinderat hatte sein Wort Gewicht, man schätzte sein bedachtes Abwägen der verschiedenen Argumente und sein objektives Urteilsvermögen, das stets der Sachlichkeit in der Auseinandersetzung verpflichtet war", sagte der damalige Bürgermeister Horst Schlesinger in der Laudatio zur Verleihung.
Um sich auch geistig fit zu halten, besuchte Epp im "Ruhestand" regelmäßig Vorlesungen der Universität Heidelberg.
Auch im örtlichen CDU-Stadtverband, dem er seit 1964 angehörte, war Rudolf Epp aktiv und prägte an maßgeblicher Stelle den Planungsausschuss. Überdies hatte er stets ein freundliches und von Humor geprägtes Wesen. Unvergessen sind seine Auftritte in der Bütt der KG Kuckuck, wo er in wohlgesetzten Reimen für viel Heiterkeit sorgte.

14.06.05

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