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2. Platz für Wladislaw Gumarow - 3. Platz für Tim Bäuerlein


Links: Wladislaw Gumarow (li) im Finalkampf gegen Daudov, rechts: Tim Bäuerlein (li)bei der Siegerehrung. (Fotos: privat)

(bro) (pst) In Topform präsentierten sich auch in diesem Jahr die Eberbacher Karatekas bei den Deutschen Meisterschaften der Schüler und Jugend in Völklingen im Saarland, an denen cirka 1.000 Aktive aus dem gesamten Bundesgebiet teilnahmen.
Wladislaw Gumarow gelang es jetzt schon im fünften Jahr in Folge, in das Finale seiner Gewichtsklasse vorzudringen und gehört laut Bundestrainer Antonio Leuci nun zum engeren Kreis für die Nominierung zur Jugend-Weltmeisterschaft im November auf Zypern. Auch Tim Bäuerlein gelang es nach seinem 5. Platz im letzten Jahr, in die Medaillenränge vorzustoßen und untermauerte somit seinen Vorstoß in die bundesdeutsche Spitze. Ernüchternd war jedoch bereits der Auftakt der Ausscheidungen. Offensichtlich grundsätzlich entschieden die Kampfrichter in nicht zwingenden Kampfsituationen gegen die baden-württembergischen Teilnehmer, wohl eine Retourkutsche für die Dominanz der baden-württembergischen Sportler in den letzten Jahren in allen Altersklassen. Diese Entscheidungshaltung wurde bereits zu Beginn Nadine Schulz in der Klasse der Schülerinnen + 50 kg zum Verhängnis. Nach zwei deutlich gewonnen Kämpfen schied sie im Achtelfinale gegen Daniela Albrodt aus Schleswig-Holstein mit 3:4 Punkten aus. Trotz überlegen geführtem Kampf übersahen die Kampfrichter ständig wertbare Techniken der hochmotivierten Eberbacherin. Unmittelbar vor Schluss entschied beim Stand von 3:3 ein äußerst fragwürdiger Strafpunkt wegen angeblichen Kontakts die Partie zugunsten der Schleswig-Holsteinerin. In der Jugend bis 51 kg konnte auch Nina Weidmann ihre ersten beiden Kämpfe deutlich für sich entscheiden. Im Achtelfinale traf sie dann auf die Bundeskaderathletin Nicole Scherbel aus Berlin, welcher sie nach einem spannenden Kampf mit 3:5 unterlag. Dann aber kam Tim Bäuerlein. Bereits in den ersten Kämpfen ließ er seinen Kontrahenten in der Klasse – 55 kg bei den Schülern nicht den Hauch einer Chance und unterstrich deutlich, dass er an diesem Tag eine Medaille wollte. Allerdings forderte seine aggressive Kampfweise auch seinen Tribut. Bei der Entscheidung um den Finaleinzug musste er bereits den dritten Kampf hintereinander bestreiten, so dass er sich am Ende seiner Kräfte Robin Gabel aus Rheinland-Pfalz geschlagen geben musste. In der Trostrunde ließ er dann sichtlich erholt nichts mehr anbrennen und deklassierte seinen Gegner Pedram Ghassim aus Berlin klar mit 9:1 vor Ablauf der Kampfzeit. Dies bedeutete Platz drei und den wohl vorläufigen Höhepunkt einer vielversprechenden Karriere. Entsprechend furios startete dann auch Wladislaw Gumarow als Titelverteidiger in der Klasse Jugend – 65 kg. Mit 8:0 und 5:0 fertigte er seine ersten beiden Gegner äußerst eindeutig ab. Zu einem Krimi geriet jedoch der Achtelfinalkampf gegen Markus Verhülsdonk vom BSC Oberhausen. Völlig überraschend gelang es diesem, bis kurz vor Ablauf der Kampfzeit eine 3:1 Führung herauszuarbeiten und diese auch geschickt zu halten. Um der sich abzeichnenden Niederlage zu entgehen, setzte Gumarow alles auf eine Karte und konnte buchstäblich mit der Schlusssirene eine 3-Punkte-Wertung mir einer Fußtechnik zum Kopf seines Gegners erzielen. Der Kampf um den Finaleinzug gegen Andreas Bachmann aus Bremerhaven konnte er dann wieder mit 3:1 Punkten klar für sich entscheiden. Im Finale traf er dann auf Apti Daudov aus Magdeburg. Daudov, der noch vor zwei Jahren für das russische Nationalteam startete, war bereits beim KOI-World-Cup Gegner von Wladislaw Gumarow. Dementsprechend hochklassig war dann auch der Finalkampf. Durch eine kompromisslose Kampfweise mit äußerst schnellen Angriffen und Kontern hielten beide Kontrahenten den Ausgang der Partie mit 5:5 Punkten bis kurz vor Schluss offen. Dann erhielt Wladislaw Gumarow wegen Übertretung der Kampfflächenbegrenzung einen Strafpunkt, so dass der Titel wohl etwas unglücklich an Daudov ging.

23.06.05

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