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RG Eberbach mit dem Kirchboot auf Gauditour nach Hirschhorn


(Fotos:Claussen)

(jc) (ewa) Einen Vierer oder Achter kennt jeder, der sich schon einmal mit der Ruderei befasst hat. Aber ein Boot, in dem 14 Leute sich abrackern, dazu noch ein Steuermann und ein Kind als "Kielschweinchen"? Das gibt es nicht oft. Vergangenen Samstag war solch ein Gefährt zwischen Eberbach und Hirschhorn zu beobachten. Mitglieder der Rudergesellschaft hatten sich ein so genanntes Kirchboot von einem Karlsruher Club ausgeliehen, um sich eine besondere Gaudi zu gönnen. Mit einem Kirchboot überquerten früher Dorfbewohner einen Fluß oder See, um am Sonntagsgottesdienst teilnehmen zu können, wenn sie keine eigene Kirche in ihrem Ort hatten.
Für die Eberbacher Kirchbootfahrer begann das Vergnügen mit einem Fußmarsch vom Bootshaus zum Neckarlauer. Fahrtenleiter Klaus Bruchmann hatte nämlich den Hänger mit dem Boot dort abgestellt, weil es an der schrägen Zufahrt zum Neckar leichter zu Wasser zu bringen war, als am eigenen Bootssteg. Dort empfing sie ein unerwartet großer Bahnhof. Wie sich zeigte, hatten sich DLRG-ler und politische Würdenträger genau an dieser Stelle recht zahlreich versammelt, um von hier aus eine landesweite Rettungsübung zu starten. Doch nach 20 Minuten etwa hatten sich Ruderinnen und Ruderer endlich geordnet und platziert. Immer zwei nebeneinander und nur mit einem Rudergerät, dem Riemen, ausgestattet, so dass die RGE-Aktion die DLRG-Veranstaltung, die erst eine halbe Stunde später begann, nicht weiter störte.
Kaum hatte das Boot abgelegt, wurde es auch schon von der Strömung fortgetragen. Und als sich dann alle in die Riemen gelegt hatten, war es bald um die Kurve beim Schwimmbad verschwunden.
Unterwegs, etwa in Höhe des Feuerbergstunnels, wurde eine Rast eingelegt. Flaschen und Fläschchen, die Klaus Bruchmann vorsorglich "gebunkert" hatte, mussten doch geleert werden, bevor die Sonne den Inhalt zum Kochen brachte. Bei der DLRG in Hirschhorn war Halbzeit mit Mittagspause in einem nahe gelegenen Lokal. Nach zwei Stunden etwa machte sich die Gruppe wieder erholt und froh gelaunt auf die eineinhalbstündige Heimfahrt. Diesmal stromaufwärts, wozu sie etwas mehr Kraft brauchte.
Allen hat es bestens gefallen. Auch den sechs Anfängern aus dem Ruderkurs, die vorher noch etwas Bedenken hatten. "Wir sind noch nie Riemen gerudert". Und "20 Kilometer sind doch recht viel, hoffentlich schaffe ich das", war da zu hören. Doch es lief "wie geschmiert". Das Boot ließ sich sehr leicht rudern. Und Wellen von Frachtschiffen konnten ihm auch nichts anhaben. Da ging es einfach durch. Niemand hätte etwas dagegen, wenn es im nächsten Jahr eine Wiederholung dieses Rudervergnügens geben würde.



28.06.05

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